So sieht es am Rosenmontag um 8 Uhr zur Hauptverkehrszeit in Düsseldorf in einer sonst sehr belebten U-Bahnstation aus:

Selbst Schuld, wenn man an dem Tag arbeiten geht.
In der Ubahn habe ich erstmal in den Kalender geschaut, ob nicht doch erst Sonntag ist, bis ich mich erinnert hatte, dass ja Rosenmontag ist.

Unweit der Königsallee in der Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf bin ich heute am “Penner Palast” vorbeigekommen.
Wie eine kurze Google-Suche zeigt geht die Geschichte des Ladens bis ins Jahr 2006 zurück. Damals eröffnete der iranische Geschäftsmann Mohammad Vahabzadeh ein Geschäft für Krawatten und Hemden in der berühmten Düsseldorfer Einkaufsstraße “Am Wehrhahn” mit diesem Namen.
Die Name wurde damals auch schnell ein Fall für den Anwalt. Die Vermieterin des Hauses, in dem der Perser sein Geschäft betrieb, störte sich an dem doch eher außergewöhnlichen Namen. Die Vermieterin meinte, der Name “Penner-Palast” sei „in hohem Maße geeignet, die Interessen und die Integrität der Vermieterin sowie der übrigen Mieter zu beeinträchtigen.”
Letztendlich scheint man sich irgendwie geeinigt oder gerichtlich gestritten haben. Das Geschäft in der Einkaufsstraße “Am Wehrhahn” gibt es zumindest nicht mehr. Dafür residiert der Penner Palast jetzt in der Graf-Adolf-Straße. Der Vermieter dieses Hauses scheint die Ansicht der alten Vermieterin zu dem Namen wohl nicht zu teilen. Zumindest konnte ich nichts Gegenteiliges herausfinden.
Interessant ist der Hintergrund zu dem Namen. Der Geschäftsinhaber dachte bei der Namensgebung “an Menschen, die länger schlafen und später zum shoppen kommen”. Ob das wirklich die richtige Definition für “Penner” ist, wage ich zu bezweifeln. Statt “Penner Palast” wäre da vielleicht der Name “Langschläfer Palast” oder “Studenten Palast” passender gewesen. Genauso aufsehenerregend wäre das aber sicher nicht.
Hin und wieder kontrolliere ich, was man über mich so im Internet erfahren kann und google meinen Namen. Denn ich möchte die Kontrolle darüber haben, was alles über mich im Internet herausgefunden werden kann.
Ich vertrete schon immer die Einstellung, dass man ganz bewusst darauf achten sollte, was über einen im Internet zu finden ist. Zu viel privates müssen die Leute nicht über mich wissen. Daher achte ich streng darauf, dass mein Facebook-Account immer so eingestellt ist, dass außer mit mir befreundete Personen keine Informationen über mich sehen können.
Umso überraschter war ich diesemal bei der Suche nach meinem eigenen Namen bei Google. Auf Seite 5 der Suchergebnisse tauchte die Facebook-Seite einer Zahnarztpraxis in Düsseldorf auf. Im Text dazu hieß es:
Soundso, *mein Name*, Soundso und 12 weiteren gefällt das.
Daraus habe ich wieder mal gelernt, darauf zu achten, dass jede Interaktion mit einer öffentlichen Facebook-Seite eines Unternehmens bei Google auffindbar ist.
Tja und so schnell kann es passieren, dass man im Internet über mich herausfinden kann, zu welchem Zahnarzt ich gehe.
Ich habe daraus gelernt: Kommentare werde ich in Zukunft auf Fanpages und Firmenseiten bei Facebook keine mehr schreiben.

Bereits vor kurzem hatte ich ein Bild von dem Kiosk am Brehmplatz in Düsseldorf gemacht und hier gezeigt. Am selben Kiosk befindet sich seit einiger Zeit ein weiteres Motiv des Künstlers Let. Auf seiner Facebook-Seite findet ihr übrigens viele weitere seiner Werke, mit denen er sich auch in Düsseldorf an zahlreichen Stellen verewigt hat.
Da kommt man um die Ecke und muss kurz überlegen, ob das Auto parkt oder im Begriff ist, loszufahren. Der zweite Blick verrät aber, dass letzteres wohl eher unwahrscheinlich ist. Oder doch nicht??

5. November 2011
von Robert
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Die kulturelle Verflechtung. Sie ist Segen und Fortschritt! So hat sie uns den in Asien populären Bubble-Tea auch nach Deutschland gebracht. Bubble-Tea ist gesüßter schwarzer oder grüner Tee mit Fruchtsirup usw. Das Besondere sind kleine Kügelchen aus Tapioka-Stärke im Tee. Aber die scheinen auch ein Problem zu sein. Weiterlesen →
Auch wenn man meinen sollte, Frisörsalons würden aussterben, weil die Preise immer weiter sinken. Es gibt sie noch, die alteingesessenen, charmanten Frisörsalons um die Ecke. So auch in Krefeld-Oppum. Man wundert sich dann aber schon, wer als Kunde des Salons so alles angesprochen wird. In jedem Fall ein Frisör für Sie und Ihn und…Es ??

25. Oktober 2011
von Robert
1 Kommentar
Eprimo hat bei mir angerufen. Das ist rechtlich ja insoweit ok, als ich Kunde bei ihnen bin und der telefonischen Kontaktaufnahme auch nicht widersprochen habe. Aber was da am Telefon passiert, ist trotzdem nicht ok und ist eine Masche, die Eprimo (oder die von ihnen beauftragten Callcenter) wohl schon seit Jahren fährt.
Die Dame am anderen Ende der Leitung redet ununterbrochen und schnell auf mich ein: Weiterlesen →
6. Oktober 2011
von Robert
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Ich lebe in einem Teil Düsseldorfs, in dem mehr Ausländer leben als Deutsche. Viele Ausländer, die ich kennenlerne, wissen irgendwann, dass ich Jurist bin. So kommt es natürlich, dass mir öfters Fragen gestellt werden, wie: “Habe ich bei einer Wohnung 14 Tage Kündigungsrecht?”. Weiterlesen →