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…and that by robert m*

About

Willkommen auf meinem Blog.

Warum mache ich das?

Zum einen macht es mir viel Spaß und ist schon eine Art Hobby, an meiner Homepage rumzubasteln. Zum anderen finde ich, ist es ein spannender Weg, um mit vielen Menschen Erlebnisse zu teilen, die man ihnen sonst nicht erzählt hätte.

Ich habe in der Heidelberger Altstadt gewohnt und wohne jetzt in Düsseldorf. Da passiert es mir oft, dass ich Sachen sehe oder erlebe, und schnell die Kamera zücke, um sie festzuhalten. Gerade um mit Familie, Verwandtschaft und Freunden diese Erlebnisse zu teilen, finde ich so ein Blog einen schönen Weg. Und es ergänzt sich gut mit meinem Hobby.

Persönliche Daten im Netz. Was sagt der zukünftige Arbeitgeber dazu?

Der ein oder andere mag sich darüber wundern, dass ich hier soviel aus meinem Leben preisgebe. Aber wenn man sich die Inhalte mal genau anschaut, dann lässt das Ganze nicht unbedingt große Rückschlüsse auf meinen Alltag oder mich zu.

Ich halte die Hysterie, die seit StudiVZ um persönliche Daten im Netz entstanden ist, für übertrieben. Ich denke, dass es einfach nur wichtig ist, sich Gedanken zu machen, bevor man etwas im Internet veröffentlicht.

Deshalb schreibe und veröffentliche ich in dem Bewusstsein, dass jeder, also JEDER sich diese Homepage anschauen kann. Sei es der Korrektor meiner Examensklausur, der meinen Namen bei Google eingibt, mein Professor oder mein zukünftiger Arbeitgeber.

Aus diesem Grund versuche ich z.B. stehts neutral über Erlebtes zu berichten und nie Rückschlüsse auf meine Sicht der Dinge zuzulassen. Aus dem selben Grund gibt es auch vieles worüber ich hier niemals schreiben würde. Und deshalb habe ich auch den Zugang zu Bildern von privaten Anlässen wie Geburtstagen, Partys und Urlauben nur mit einem Passwort geschützt zugänglich gemacht.

Ich glaube aber auch nicht, dass es heutzutage möglich ist, sein Leben komplett aus dem Internet herauszuhalten. Auf irgendeiner Vereinshomepage oder dem Internetauftritt eines Arbeitgebers wird jeder irgendwann zu finden sein. Und wenn nicht dort, dann in einem Social-Network. Und auch wer sich dort unter einem Fantasienamen angemeldet hat, kann (z.B. über Foto, Studiengang, Universität) gefunden werden. Da sollte man sich keine Illussionen machen.

Was ist mit Google?

Ich habe auch lange überlegt, ob ich dieses Blog unter meinem vollen Namen über Google auffindbar machen soll? Dann würde es, wenn jemand nach meinem Nachnamen suchen würde, an zweiter Stelle in der Ergebnis-Liste stehen. Aktuell steht dort lediglich meine zugangsbeschränkte Homepage.

Aber da ich dieses Blog hauptsächlich für Leute schreibe, die mich zumindest kennen, habe ich mich dagegen entschieden es bei Google unter meinem Namen auflisten zu lassen. Somit ist es auch nicht sofort auffindbar, falls jemand meinen Namen bei Google eingibt. Wer diese Seite über meinen Namen allerdings wirklich finden will, kann das natürlich auf irgendeinem Weg sicherlich. Das stört mich aber nicht, da ich ja in dem Bewusstsein schreibe, dass jeder mitlesen kann.

Einmal im Netz, immer im Netz?

Tatsächlich besteht ja die große Angst davor, dass einmal ins Internet gestellte Informationen nachher nicht mehr aus dem Netz zu bekommen sind.

Ich halte diese Angst für unbegründet. Ich kann Google und andere Suchmaschinen anweisen, keine Archivdatei meiner Homepage anzulegen (was diese sonst standardmäßig tun, allerdings speichern sie diese nur für 3 Monate). Ich kann mich an Google wenden, um die Löschung meiner Website aus den Suchergebnissen zu verlangen.

Sollten Dritte Bilder oder Inhalte, die ich ins Netz gestellt habe, kopieren und an anderer Stelle im Internet veröffentlichen, kann ich dagegen notfalls gerichtlich vorgehen (solange der Server in Deutschland steht).

Problematisch sind ja nur beispielsweise die Veröffentlichung von Bikinifotos im Internet. Denn die werden von anderen kopiert, gespeichert und in irgendeinem XXX-Forum in der Sektion „Amateure“ anderen Forumbesuchern zur Verfügung gestellt. Das macht diese Bilder aber natürlich auch noch nicht für Arbeitgeber oder Dritte über Suchmaschinen auffindbar. Sollte der zukünftige Boss zufällig in einem solchen Forum Mitglied sein, wäre dies letztendlich ja für beide peinlich.

Es ist also prinzipiell möglich vor dem Eintritt in die Arbeitswelt Spuren aus dem Internet zu entfernen. Aber man sollte natürlich generell nur bewusst Informationen über sich im Internet veröffentlichen, die auch der Arbeitgeber gefahrlos lesen dürfte.

4 Kommentare

  1. Hi Robert – sag mal die Partyseite ist eine SUUPPPER IDEE !!!!

    Kannst ja mal irgendwie einen Link basteln, dass man das was eintragen kann – dann eine Rundmail an alle Fachschaften – und das ist die geilste Seite – weil wie Du richtig sagst – DAS FEHLT IN HD !

    Nur Uni-Partys

    P.S. nächste Woche ist am Freitag ne Medi-Party…

  2. Hallo Robert,

    vielen Dank für Deine rasche und ausführliche Antwort.
    Deine Website ist klasse.
    Kann man Dich im Falle eines Verfahrens als Berater/Anwalt anheuern?

    Gruß Helmut

    • Hallo Helmut,

      danke für deine positive Rückmeldung. Ich bin zwar Volljurist, habe aber noch keine Rechtsanwaltszulassung beantragt. Ich kann daher aktuell nur unentgeltliche „Rechtsdienstleistungen“ erbringen.
      Gruß, Robert

  3. Danke für die Contipark Tipps!!! 😉

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