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…and that by robert m*

Besser Vorsicht als Nachsicht

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Man fragt sich ja immer, was denn schlimmes passieren soll, wenn man persönliche Daten von sich in sozialen Netzwerken preisgibt. Dass potentielle oder der aktuelle Arbeitgeber hier Nachforschungen über den Angestellten vornehmen ist nichts neues. Auch ich selbst habe schon die Erfahrung gemacht, dass ich in 2 von 3 Vorstellungsgesprächen auf meine Homepage angesprochen wurde (nicht diese hier).

Jetzt habe ich in einem Beschluss des OLG Hamburgs (Az.: 5 W 136/10) folgenden Satz in der Begründung des Urteils gelesen:

„Jedenfalls wäre von dem Beklagten, der über umfangreiche berufliche Erfahrungen im Bereich der Informationstechnik verfügt (vgl. Darstellung in seinem Xing-Profil = Anl. K 12), zu erwarten gewesen, dass er zu seiner Rechtsverteidigung konkretere Angaben macht als seine Täterschaft lediglich pauschal in Abrede zu stellen.“

Die Klägerin hat in diesem Verfahren also vermutlich einen Ausdruck des Profils bei Xing als Beweis angeboten, welchen das Gericht in seine Beschlussbegründung übernommen hat.

Man merke: Ein Profil beim Netzwerk Xing mag Vorteile bei der Jobsuche haben. Man gibt aber auch jedem anderen gegenüber den eigenen Lebenslauf preis.

Autor: Robert

Hallo, mein Name ist Robert. Ich bin Amateur-Blogger, Volljurist, wohne in Düsseldorf und schreibe hier kreuz und quer über alles, was ich erlebe und entdecke.

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