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Contipark – Abzocke am Parkplatz?

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Haben Sie auch auf einem Parkplatz vor einem Bahnhof der Deutschen Bahn AG geparkt und nach 5 Minuten bereits einen ordentlichen Strafzettel über 23 Euro und mehr bekommen? Meistens setzt sich die Forderung aus dem Parkentgelt, der Vertragsstrafe und den Halterermittlungskosten sowie den Inkassokosten zusammen.

Im folgenden will ich erklären, wie das rechtlich zu beurteilen ist und was sie tun können, wenn sie einen Strafzettel auf einem von einem privaten Betreiber, wie der Contipark GmbH, betriebenen Parkplatz vor einem Bahnhof bekommen haben.

Zunächst einmal:

Grundsätzlich ist es möglich, dass private Gesellschaften öffentlich befahrbare Parkplätze betreiben. Bundesweit hat die Deutsche Bahn Parkplätze vor Bahnhöfen an die Contipark GmbH  vermietet. Wenn sie ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz abstellen, schließen sie als Fahrer des Autos automatisch einen Vertrag mit dem Betreiber des Parkplatzes, also der Contipark GmbH.

Habe ich einen Vertrag mit Contipark geschlossen?

Sie müssen die Möglichkeit haben, zu erkennen, mit wem sie einen Vertrag schließen und zu welchen Bedingungen.

Bei den Parkplätzen der Contipark befindet sich vor dem Parkplatz meistens keine Schranke, so dass man erst am Kassenautomat merken kann, dass man einen privat betriebenen Parkplatz benutzt. Dort befindet sich oft ein Schild mit den AGB (Allgmeinen Geschäftsbedingungen). Wenn sie dann einen Parkschein am Automaten ziehen, erklären sie damit, dass sie mit diesen AGB einverstanden sind. In diesen AGB ist auch die Vertragsstrafe geregelt, die Contipark erhebt, wenn sie sich ohne einen Parkschein zu ziehen, auf den Parkplatz stellen. Dann waren sie zwar nicht am Parkscheinautomaten und haben die AGB gelesen. Es reicht aber aus, dass sie es hätten tun können.

Rechtlich gesehen könnte man sich schon darüber streiten, ob es deutlich erkennbar ist, mit wem man einen Vertrag schließt, wenn man sich einfach auf den Parkplatz stellt. Bei einem  Parkplatz (ohne Schranke), muss deutlich erkennbar sein, dass es sich um einen privat betriebenen Parkplatz handelt und die Vertragsbedingungen (AGB) müssen deutlich sichtbar ausgehängt sein.

Durch die Schilder und den sichtbaren Parkscheinautomaten sehen sie aber, dass sie irgendjemanden irgendetwas für das Parken schulden und sie können die Schilder zumindest theoretisch lesen. Von daher nehmen die Gerichte hier einen wirksamen Vertragsschluss an.

Wer ist Vertragspartner geworden?

Der entscheidenste Punkt bei der Frage, ob sie die Forderung der Contipark oder eines anderen Parkplatzbetreibers für das Parken ohne Parkschein zahlen müssen, ist ob sie Vertragspartner geworden sind. Dies kann jedoch nur der Fahrer des Fahrzeugs sein und nicht der Halter. Die Contipark GmbH wendet sich jedoch immer an den Halter des Fahrzeuges, da sie nur diesen über das KFZ-Kennzeichen ermitteln kann.

Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, muss die Contipark GmbH beweisen, dass sie als Halter auch tatsächlich der Fahrer waren, der das Fahrzeug auf dem Parkplatz abgestellt hat. Das kann sie regelmäßig nicht. Damit müssen sie als Halter die Vertragsstrafe nicht zahlen. Contipark wird die Klage gegen sie verlieren. So entscheiden manche Gerichte.

Aber: Hier ist entscheidend bei welchem Gericht und welchem Richter die Klage verhandelt wird. Es gibt jedoch auch viele Gerichte, die hier eine sogenannte Beweislastumkehr annehmen. Das heißt, es wird unterstellt, dass es für Contipark unmöglich ist, zu beweisen, wer Fahrer war und deshalb von dem Halter verlangt werden kann anzugeben, welche Kenntnisse er über die Nutzung des Fahrzeug zur fraglichen Zeit und bezüglich des Parkens hat und welches Ergebnis seine Ermittlungen bezüglich des Fahrers hatten. Wenn der Halter hierzu nichts sagt, wird er eine Klage gegen Contipark verlieren.

Es gibt eine Vielzahl von amtsgerichtlichen Urteilen, die Contipark deshalb gewonnen hat: vgl. z.B. hier (Stand: 02/2010). Allerdings gibt es auch ein Landgericht (also eine Instanz über den Amtsgerichten), das entschieden hat, dass der Halter in einem solchen Fall keine Auskunft über den Fahrer erteilen muss. Zuletzt (16.06.2011) hat auch das Amtsgericht Heidelberg in einem Fall gegen eine mit Contipark vergleichbare Parkplatzbetreibergesellschaft so entschieden.

Update 16.11.11: Und zuletzt auch das Amtsgericht Bruchsal, dass es genügen ließ, das die Halterin glaubhaft vortragen konnte nicht gefahren zu sein, um die Klage einer Contipark ähnlichen Parkplatzbetreibergesellschaft gegen die Halterin abzuweisen.

Hier entscheiden Gerichte und Richter unterschiedlich. Man sollte daher nicht darauf vertrauen, dass Contipark eine Klage vor Gericht verlieren wird!

Welche Gebühren muss ich wirklich bezahlen?

Hier muss man unterscheiden. Wenn der richtige Vertragspartner ermittelt wurde, kann die Contipark GmbH bzw. der Parkplatzbetreiber die nicht gezahlte Parkgebühr (meistens der Tagessatz) vom Vertragspartner verlangen.

Kann man nachweisen, dass man tatsächlich kürzere Zeit dort geparkt hat, muss man nur das tatsächlich angefallene Nutzungsentgelt zahlen. Zum Beweis sind aber schon Zeugen nötig. Die reine Behauptung einer kürzeren Parkzeit durch den Parkenden selber genügt sicher nicht.

Ob die pauschale Erhebung der Vertragsstrafe rechtmäßig ist, wird von Amtsgerichten bundesweit unterschiedlich bewertet. Grundsätzlich sind solche pauschalen Vertragsstrafen juristisch zulässig. Hier ist aber die genaue Formulierung der Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Parkplatzes entscheidend.

Für das Überziehen der Parkzeit  um nur wenige Minuten ist eineVertragsstrafe von z.B. 23 Euro eine unangemessene  Benachteiligung, und die entsprechende Klausel in den AGB deshalb unwirksam. Deshalb muss die Vertragsstrafe nicht gezahlt werden.

Was passiert, wenn ich auf ein Schreiben der Contipark nicht reagiere?

Zunächst wird Contipark den Halter des Fahrzeuges anschreiben und Parkentgelt und Vertragsstrafe plus die restlichen Gebühren verlangen. Dann gibt Contipark die Angelegenheit an ein Inkassounternehmen weiter, dass ebenfalls mehrere Schreiben verschicken wird. Zahlt man dann immer noch nicht, wird Contipark unter Umständen einen Mahnbescheid bei Gericht beantragen. Wenn man gegen diesen innerhalb von zwei Wochen ab Empfang keinen Einspruch einlegt, wird die Forderung rechtskräftig, d.h. es steht fest, dass Contipark diesen Anspruch hat. Sie könnten also den Gerichtsvollzieher vorbeischicken. Legen sie Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, können sie oder Contipark eine Entscheidung durch das Gericht beantragen. Dieses wird dann durch Urteil entscheiden. Wenn keiner die Entscheidung durch Urteil beantragt, passiert nichts mehr.

Die Forderung von Contipark verjährt dann zum Ende des dritten Jahres, nachdem der Anspruch entstanden ist. Also beim Parken im Februar 2011 verjährt die Forderung mit Ende des Jahres 2014. Hierzu ist noch die Zeit von Februar 2011 bis zum Widerspruch gegen den Mahnbescheid hinzuzurechnen, da in dieser Zeit die Verjährung nicht läuft.

Was soll ich jetzt tun?

Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Nichts tun

Diese Variante kostet Nerven, denn die vielen Schreiben von Anwälten und Inkassounternehmen muss man erstmal ignorieren. Sollte es tatsächlich soweit kommen, dass durch Urteil entschieden wird, ist es Glückssache, ob man gewinnt oder verliert. Auch ist nicht klar, ob Contipark in jedem Fall gerichtlich vorgeht.

2. Alles sofort bezahlen

Dies ist die Variante, mit der man sich den ganzen Stress spart und die Sache schnell hinter sich bringen kann. Das aber vermutlich nur mit einen unguten Gefühl. Denn liest man sich Berichte Betroffener im Internet durch wird klar, dass selbst nach einer Minute parken gleich Strafzettel verteilt werden. Wirkliche Hinweise auf den privaten Betrieb des Parkplatzes findet man oft auch nicht. Es ist daher nachvollziehbar, wenn hier von Abzocke durch Contipark geredet wird.

3. Parkentgelt überweisen und gleichzeitig schriftlich mitteilen, dass dies ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt und gegebenenfalls, dass man nicht der Fahrer war.

Wie oben geschrieben, besteht der Anspruch gegen den Fahrer des Fahrzeuges auf das nicht gezahlte Parkentgelt. Auf die Vertragsstrafe, sowie die weiteren Gebühren hingegen wohl nicht immer. Das geforderte Entgelt sollte überwiesen und gleichzeitig Contipark schriftlich mitgeteilt werden, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt – und sollte es so sein – dass man selbst nicht der Fahrer des Fahrzeugs war. Bei diesem Vorgehen besteht die Aussicht, dass Contipark vielleicht noch weitere Schreiben schickt, den Anspruch aber nicht gerichtlich verfolgen wird.

Hintergrundinformationen: Urteile für Contipark / Übliches Vorgehen von Inkassofirmen/Anwälten bei Kleinforderungen

1. Natürlich gibt es auch Urteile für Contipark. Problem ist, dass gerade an Amtsgerichten die Richter teilweise frei aus dem Bauch heraus entscheiden (und damit vorbei an der Rechtslage). Dazu kommt, dass sich oft nicht feststellen lässt, wie die Verteidigung aussah, welche Beweismittel es gab und wie der konkrete Einzelfall sich tatsächlich gestaltet hat.

2. Da es um sehr kleine Beträge geht, ist die Berufung gegen ein Amtsgericht-Urteil nicht ohne weiteres möglich. Daher bleibt es oft bei den (oft auch rechtlich falschen) Amtsgerichtsentscheidungen.

3. Aufgrund der hohen Anzahl an Amtsgerichten in Deutschland können so natürlich die unterschiedlichsten Urteile zustande kommen. Gleichzeitig werden die aber ja auch nicht alle veröffentlicht.

4. Aufgrund der geringen Summen und der vermutlich hohen Menge an Verfahren lohnt es sich natürlich wirtschaftlich betrachtet sicher nicht jeden Strafzettel bis vor das Gericht zu verfolgen.

5. Klassisches Vorgehen von Unternehmen in solchen Fällen: Abgabe der Forderung an ein Inkassounternehmen/Inkassoanwalt. Vielzahl an Zahlungsaufforderungen und Vergleichsangeboten. In einigen, ausgewählten Fällen dann Beantragung eines Mahnbescheids. Bei Widerspruch gegen den Mahnbescheid passiert dann oft aber nichts mehr. Ab und zu werden auch mal Gerichtsverfahren geführt, damit nicht überall im Internet zu lesen ist, dass die eh nie bis vor Gericht gehen.

6. Wer Contipark das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht überweist und gleichzeitig mitteilt, dass er nur Halter aber nicht Fahrer des Fahrzeuges war, kann alle weiteren Schreiben ignorieren. Auf einen Mahnbescheid sollte dann aber unbedingt noch Widerspruch eingelegt werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Sache damit dann in den meisten Fällen ihr Bewenden haben wird.

Fazit

Da die Umstände des Einzelfalls unterschiedlich sein können, kann ich zu keinem konkreten Vorgehen raten. Die Entscheidung liegt letztlich bei jedem selbst. Aufgrund der Vielzahl der Amtsgerichte in Deutschland gibt es leider auch keine eindeutige Rechtslage.

Eine Lehre kann man aus dem ganzen aber ziehen: Auf den Parkplätzen der Contipark GmbH nicht mehr parken!

 

Autor: Robert

Hallo, mein Name ist Robert. Ich bin Amateur-Blogger, Volljurist, wohne in Düsseldorf und schreibe hier kreuz und quer über alles, was ich erlebe und entdecke.

258 Kommentare

  1. Pingback: Bergfreunde

  2. Hi, habe im Februar ca. 15 Min. beim Düsseldorfer Hauptbahnhof geparkt, und dummerweise keinen Parkschein gezogen. Da ich mich über die Höhe des „Strafzettels“ geärgert habe, habe ich mich geweigert, die Vertragsstrafe von 23 Euro zu bezahlen. Die Nerven für den langwierigen Schriftwechsel hatte ich noch, auch das Inkasso-Unternehmen ist an mir abgeperlt. Allerdings habe ich jetzt, nach insgesamt sechs Monaten, einen Mahnbescheid bekommen, und kann mir jetzt überlegen, die mittlerweile aufgelaufenen 138 Euro zu überweisen, oder es auf eine Verhandlung ankommen zu lassen. Es widerstrebt mir zwar zutiefst, aber ich fürchte, dass die Abzocker doch den längeren Atem haben. Auch mein Fazit: in Zukunft andere Parkplätze nutzen, und (auch wenn es regnet) zum Parkscheinautomaten laufen…

  3. Hallo,

    ich liege ebenfalls im Rechtsstreit mit Contipark und bin auf das Urteil schon sehr gespannt, falls Contipark nicht von sich aus Ruhe gibt.
    Derzeit nerven sie noch mit Inkasso – geht aber rechts an mir vorbei – direkt in die Ablage für Unwichtiges.

    Allerdings habe ich bei der Argumentation eine Variante gewählt, auf die in den Foren nur ganz wenig hingewiesen wurde. Hier geht es häufig darum, dass ein Halter die auskunft zum Fahrer generell verweigert und wie Gerichte unterschiedlich damit umgehen. Das halte ich für unklug.
    Besser ist folgende Vorgehensweise:

    1. Zunächst als Halter die Auskunft erteilen, man sei zium Zeitpunkt X nicht der Fahrer des Fahrzeugs gewesen und somit auch nicht Vertragspartner.
    (Wenn ich nicht Vertragspartner bin, kann ich auch nicht Beklagter sein, sondern nur Zeuge.)

    2. Contipark mitteilen, dass das Fahrzeug von einer mir angehörigen Person geführt wurde, die ich nicht benennen werde – wegen meiner Rechte aus § 383 ZPO.

    -Als Zeuge bin ich verpflichtet, vor Gericht wahrheitsgemäße Angaben zu machen aber….. ich habe sowohl in der StPO als auch in der ZPO das Recht, Angaben zu verweigern, durch die ich einen direkten Angehörigen belasten würde.

    Ich bin mir eigentlich sicher, dass die Argumentation auch vor Gericht Bestand hat. Ich lasse es jedenfalls ruhig auf mich zukommen und werde hier nachberichten, wie die Sache ausgegangen ist.

    Tschau

    Bernd

    Da dies in meinem Fall den Tatsachen entsprach

    • Hallo Bernd,

      was deine Rechtsansicht angeht, man könnte sich in so einem Fall auf sein Zeugnisverweigerungsrecht aus § 383 ZPO berufen, muss ich dich leider enttäuschen.

      Wie du richtig sagst, enthält § 383 ZPO ein Zeugnisverweigerungsrecht für Zeugen. Wenn Contipark den Halter eines Fahrzeuges verklagt, ist dieser aber kein Zeuge, sondern „Partei“ im Sinne des Gesetzes. Für eine Partei (das sind sowohl der Kläger als auch der Beklagte) besteht aber kein Zeugnisverweigerungsrecht wie in § 383 ZPO, da sie keine Zeugen sind.

      Als „Partei“ kann man sich nur grundsätzlich überlegen, ob man etwas sagen will oder nicht. Wenn man als Partei zu bestimmten Sachen aber nichts sagt, kann das Gericht das unter bestimmten Voraussetzungen für den Schweigenden negativ auslegen (Stichwort: Beweisvereitelung).

      Aber wie ich schon oben geschrieben habe, gibt es Gerichte, die vom Halter keine Angaben dazu erwarten, wer gefahren ist. Kann Contipark nicht beweisen, dass der Halter gefahren ist, wird Contipark in diesen Fällen dann den Prozess verlieren.

      Und selbst wenn ein Gericht der Ansicht ist, der Halter müsste Angaben dazu machen, wer der Fahrer war, muss man als Beklagter hierzu keine Angaben machen. Man muss lediglich darlegen, warum man selbst an dem Tag nicht der Fahrer war. Welches Familienmitglied stattdessen gefahren ist, ist man nicht verpflichtet zu sagen.

  4. Pingback: P M M D : N E T » Achtung, Parkplatz-Abzocke durch Contipark!

  5. Lieber Robert,
    es freut mich, das Du tust, was Du tust. Danke dafür!! Und es freut mich auch zu lesen, dass es noch mehr Menschen gibt, die versuchen, sich dieser modernen Form von Raubrittertum zu widersetzen. Schlimm genug, dass solche und ähnliche Formen von übelster Abzocke auch noch „rechtlich“ unterstützt werden. Recht und Gerechtigkeit haben ohnedies nicht mehr gar so viel gemeinsam, wenn es um Geldgier geht. :o)) – – – nicht nur, weil es mich selber aus einer Notsituation heraus betroffen hat!
    Ich lebe in Minden und wollte gar nicht parken, sondern nur eine britische Freundin am Bahnhof absetzen und wieder heimwärts brausen, weil ich viel zu tun hatte. Wir stellten fest, dass etwas mit ihrem Ticket unklar war und so suchte ich nach einem Kurzzeitparkplatz um ihr behilflich zu sein, die Angelegenheit zu klären. Alle Plätze besetzt. Nur auf diesem Parkstreifen viele freie Plätze. Bis zur Abfahrt ihres Zuges waren es keine 10 min mehr, es war Eile geboten. Da ich feststellte, dass ich keine Geldbörse mitgenommen hatte, stellte ich in meiner Not die Parkscheibe und lief schnell davon um zur Klärung der Ticketangelegenheit beizutragen. Abfahrtzeit des Zuges: 10.12 Uhr. Ausstellung des Tickets wegen nicht gezahlter Parkgebühr 10.13 Uhr. Höhe der „Parkgebühr“ 26,80 Euro und die handschriftliche Bemerkung: Parkscheibe gilt nicht!
    Mich packte eine ungeheure Wut!!! Ich brauste nach Hause, suchte und fand eine Service Email Adresse der Contipark und die Emailanschrift der hiesigen Verkehrspolizeibehörde, schilderte den Fall, beschwerte mich – immer nachrichtlich zeitgleich in beide Richtungen und fragte an, ob derartig unangemessene Geldforderungen für eine so kurze Abstellzeit des Fahrzeuges denn überhaupt zulässig und rechtens währen.
    Der hiesigen Verkehrspolizei waren solche Fälle bekannt! Sie teilten mir mit, dass die Deutsche Bahn diese Betreibergesellschaft beauftrage – und ich äußerte meinen Verdacht, dass die Deutsche Bahn doch wohl Interesse daran haben müsse, an dieser lukrativen Einnahmequelle mit zu verdienen … Der freundliche Polizeibeamte ließ mich auch noch wissen, dass ich, wenn dies ein öffentliche Parkplatz gewesen währe, wahrscheinlich nichts hätte bezahlen müssen oder maximal eine Verwarngebühr von 5,- Euro.

    Somit habe ich jetzt die Idee, dass ich bis zum angegebenen Termin 5,- Euro überweisen werde mit dem Hinweis, dass ich dies für eine angemessene Summe im Verhältnis zu meinem Vergehen halte, zumal es für mich nicht ersichtlich war, dass es sich um einen privaten Parkplatz handelte. Ich habe auch niemandem einen Platz weggenommen, denn es waren noch weitere Plätze frei.
    Was soll´s … in der Zahlungsaufforderung hieß es außerdem, dass ich nicht einmal das Recht gehabt hätte, das Fahrzeug zur Beschaffung des notwendigen Kleingeldes kurzfristig dort abzustellen und zu verlassen.
    Eine tolle Gesellschaft, in der wir da leben, die solchen Raubrittern auch noch Recht und Rechtschutz gibt – finde ich.

    Wütend aufgebrachte Grüße

    Ingeborg

  6. Hallo Robert,

    auch ich habe heute Post von einem Inkasso- Unternehmen bekommen. Auftraggeber: Contipark. Der Hintergrund ist folgender: Ich stellte mein Auto wegen einer Bahnreise für zwei Tage am Hauptbahnhof Mannheim ab. Bei meiner Ankunft ging ich auch direkt zum Ticket-Automaten, um ordnungsgemäß einen Parkschein zu ziehen. Bezahlung mit Geldscheinen war nicht möglich und 20€ in Münzen hatte ich nicht bei mir. Aber zum Glück nahm der Automat ja EC-Karten. Ich habe also die Karte eingesteckt, den Aufforderungen im Menü Folge geleistet und das Ticket angefordert. Hat bis dahin auch geklappt. Im Display kam die Bestätigung: Die Parkdauer und der Vermerk „Betrag von € 20,- wird abgebucht. Parkschein wird gedruckt.“ Letzteres war auch am typischen Nadeldruckergeräusch zu hören. Dieses Geräusch hörte irgendwann auf und dann war Ruhe. Nichts geschah mehr. Es kam kein Ticket. Die Zeit drängte. Mein Zug fuhr in 15 Minuten. Ein Angestellter von Contipark war am Sonntag um 6:45 nirgends zu sehen. Ich bin zum Auto zurück und schrieb in aller Eile auf ein Blatt deutlich lesbar den Text: „So. 21.08.11 6:45 Parkticket für 48h ist mit EC-Karte bezahlt ! (€20,-) Drucker funktioniert nicht. Fahrzeug wird am Mo. 22.08. ca. 22:00 weggefahren“. Diesen Zettel legte ich unübersehbar anstelle des Tickets hinter die Windschutzscheibe.
    Als ich am Montag planmäßig kurz vor 22:00 Uhr zurückkam, waren zwei in Folie gepackte Zettel mit den bekannten Zahlungsaufforderungen an der Scheibe. Auf meinen schriftlichen Vermerk wurde überhaupt nicht eingegangen. Immerhin: Die Vertragsstrafe wurde nur einmal berechnet.
    Ich habe nicht bezahlt und auch bis heute nicht auf Mahnungen reagiert. Allerdings ist von meinem Konto bis heute kein Betrag abgebucht worden.
    Dafür kann ich aber nichts. Ich denke, ich werde zu meiner Absicherung die normale Parkgebühr von 20€ überweisen. Dass ich nicht früher überwiesen habe, kann ich damit begründen, dass ich damit gerechnet habe, dass der Betrag abgebucht wird.
    Leider fehlen mir Beweise für diesen Vorgang, und ein Foto habe ich leider nicht gemacht.
    Wie sieht hier eigentlich die Rechtslage aus? Kann Contipark mir auf Grund der Beweislage Probleme machen?
    Da Contipark darauf hingewiesen wurde, dass ich korrekt bezahlt habe und und der Drucker defekt war, sind da die Zahlungsforderungen nicht eindeutig rechtswidrig?

    Viele Grüße
    Mario

    • Hallo Mario,
      wir haben am 05.11.2011 in Homburg-Saar genau die gleiche Erfahrung gemacht. Obwohl wir uns den gegebenen Umständen entsprechend korrekt verhalten, die Parkplatzaufsicht mit einer schriftlichen Mitteilung (hinter der Windschutzscheibe deutlich sichtbar) informiert und die Parkgebühr unmittelbar nach Reiserückkehr nachentrichtet haben, bedrängt uns Contipark mit den üblichen Methoden: Null Verständnis und Toleranz für ein Problem, wie es jeden DB-Fernreisenden treffen kann. Wir werden die „Vertragsstrafe“ nicht bezahlen.
      Wie ist Ihr Fall weiter verlaufen? Wir könnten uns gegenseitig zitieren.

      • Hallo Helmut,

        habe leider erst jetzt deine Antwort bemerkt, da ich nur gelegentlich am Ende des Forums nach neuen Beiträgen sehe. Ich glaube aber, ich kann jetzt ein finales Ergebnis berichten. Ich habe die Sache ausgesessen und niemals reagiert. Nach zahlreichen Mahnungen der bekannten Anwälte und Inkassobüros war dann Anfang letzten Jahres Ruhe. Auch die normale Parkgebühr wurde nie abgebucht. Wenn dir genau das gleiche passiert ist, drängt sich der Verdacht auf, dass System dahinter steckt.

        Grüße
        Mario

        • Habe damals die 6,– (3-facher Stundensatz) ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bezahlt und mitgeteilt, dass der Halter des Fahrzeugs nachweislich nicht gefahren ist (Dienstreise in Spanien). Es kamen mehrere Schreiben von Contipark, dann vom Inkassounternehmen, dann von den Anwälten Haas und heute dann der Mahnbescheid.

          Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, soll ich Widerspruch einlegen und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen? Oder die inzwischen aufgelaufene Summe von 141,– Euro bezahlen? Das würde mir sehr widerstreben, weil ich die Vertragsstrafe in Höhe von 23,– Euro für eine Frechheit halte, zumal es sich um eine Zeitüberschreitung des Parkens von 3 Minuten handelte.

          Hat jemand einen Tipp????

        • Hab noch was vergessen. Es wurde eine Parkgebühr entrichtet. Der Fahrer war nur nicht rechtzeitig wieder am Fahrzeug, aber wie gesagt, es waren 3 Minuten. Wer rechnet damit, dass da jemand lauert. Da muss doch in der Tat jemand auf der Lauer liegen, denn wie kann es sein, dass man hier mehrfach liest, dass die bezahlte Parkzeit nur geringfügig überschritten wurde. Ich reg mich schon wieder auf.

  7. Hallo, Robert,

    ich möchte nur richtig stellen, dass es bei den beiden Urteilen in Heidelberg und Bruchsal, die Sie netterweise mit meinem Blog verlinkt haben, nicht um Urteile gegen Contipark geht. Es sind Urteile gegen die Firma X*5 Parkservice, die auch im Umfeld des (Heidelberger) Hauptbahnhofs einen Parkplatz betreibt.

    Auch Contipark hat meines Wissens Parkplätze in Heidelberg, die sind jedoch nicht von dem Urteil betroffen.

    Beste Grüße aus Heidelberg

    Sebastian Dosch
    Rechtsanwalt

    • Hallo Herr Dosch,

      danke für den Hinweis. Das war tatsächlich nicht deutlich. Ich habe das jetzt im Text klargestellt.

      Beste Grüße zurück ins schöne Heidelberg (meiner Heimatstadt)!

  8. Hallo!

    Wie schon gesagt wurde kann contipark ja kaum beweisen, wer der Fahrer war.
    Und wie wollen sie übrhaupt beweisen, dass das Auto wirklich dort stand?
    Ich glaube nicht, dass dort Kameras sind. Und da die Aufschreiber sichelrich Provision bekommen, könnten sie sich auch einfach Nummernschilder ausdenken oder abscheiben von Autos aus der Nähe. Würde das dauernd passieren, würde das natürlich auffliegen. Aber solange keine Kameras da sind, steht doch Aussage gegen Aussage…

  9. Hallo ,
    diesen Brief habe ich an Conitpark versendet und schon gehofft (War ja schon 2 Monate her) da kommt nun doch nichts mehr. Heute habe ich ein Schreiben bekommen in dem conti „NUR“ noch auf die Vertragsstrafe besteht…
    Leider finde ich nirgends im Netz einen Erfolg bezüglich der Vertragsstrafe.
    Wie ist die Meinung der Fachleute? Am besten bezahlen um nicht doch noch mehr Kosten zu verursachen? Geärgert habe ich Sie ja schon die Verwaltung hat sicherlich schon mehr als die 23 € gekostet.
    Mein Beitrag zur Abzocke ist der, ich werden nie wieder in meinem Leben auf einem von Contipark bewirtschafteten Parkplatz stehen selbst wenn ich Kilometer weit zu Fuß gehen muss.

    danke und gruß
    Robert

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bezüglich Ihres Schreibens vom XX.XX.2011 das mir erst heute intern (Firma) übermittelt wurde, möchte ich folgendes zu meiner Entlastung klarstellen.
    Da seit dem angeblichen Verstoß vom XX.XX.2011 schon fast 3 Monate vergangen sind und ich keinerlei Zahlungsaufforderung am Fahrzeug vorgefunden habe mir auch nicht bewusst bin dort zu diesem Zeitpunkt geparkt zu haben zu prüfen ob Sie dieses per Bild dokumentiert haben. Unter anderem wurde niemals ein weiteres Schreiben an mich gesendet.

    Außerdem sehe ich ihre Forderungen als überzogen an aus 7,50€ 48,20€ zu generieren.
    Um Ihrer Drohung der Inkasso bis zur Prüfung entgegenzukommen überweise ich im Vorfeld ohne Zugeständnisse 7,50 €.

    • Hallo Robert,
      gerade die Vertragsstrafe muss ja nur von dem gezahlt werden, der auch einen Vertrag mit Contipark geschlossen hat. Das ist derjenige, der dort parkt. Wenn man also nicht derjenige war, der dort geparkt hat, muss man die Vertragsstrafe auch nicht zahlen.

  10. Hallo,
    habe im Nov. 2011 in Essen ohne zu zahlen geparkt. Habe natürlich eine Zahlungsaufforderung über 29 € erhalten. Diese habe ich fristgerecht gezahlt!!!!
    Und was war heute in der Post? Eine Mahnung mit der letztmaligen Aufforderung jetzt 46,70€ zu zahlen. Daraufhin habe ich per e-mail mitgeteilt, dass ich bezahlt habe und die Buchhaltung von Contipark ihre Zahlungseingänge nochmals überprüfen möge. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
    Ich kann mich den anderen Geschädigten nur anschliessen, wenn sie noch modernem Raubrittertum sprechen.
    Viele Grüße
    Andrea

  11. Guten Tag, auch ich habe Erfahrungen mit der Contipark Parkgaragen GmbH gemacht. Die Automaten spucken kein Wechselgeld aus oder es werden keine Münzen die kleiner als 50 Cent sind angenommen. Bei einer Parkgebühr von 4,80 ist man somit gezwungen 5 Euro zu zahlen. Bei der Anzahl der Parkplätze macht das pro Tag einen schönen Gewinn aus. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass die Automaten zumeist an schlecht oder garnicht beleuteten Stellen stehen. Dieser Umstand erschwert die Bedienbarkeit der Automaten erheblich.

  12. Guten Tag,
    habe jetzt vor Weihnachten einen Strafticket bekommen jedoch ein aktives Ticket im Autoliegen gehabt, das jedoch leider falsch rum lag mit der Uhrzeit nach unten. Mit dem Ticket stimmte aber alles. Trotzdem hatte ich natürlich ein Strafticket von über 31 Euro bekommen. Ich hatte aus diesem Grund nicht gezahlt und eine e-mail verschickt mit Bild und Erklärung, darauf kamm von Contipark jedoch nie eine Antwort. Stehe ich im Recht ? Weiss das jemand ?

    • Guten Tag Matu,
      prinzipiell ist es so, dass beim Parken Voraussetzung das Ziehen eines Tickets und das deutlich sichtbare Auslegen im Auto ist. Liegt das Ticket falsch herum im Auto, fällt daher nach den Park- und Einstellbedingungen die Vertragsstrafe an. (Um das richtig beurteilen zu können, muss man aber die jeweiligen ausgehängten Parkbedingungen kennen.)
      Contipark wird jedoch keinen Anspruch auf die Entrichtung des Parkentgelts haben, da Sie dieses ja schon bezahlt haben.

      Ob der Anspruch von Contipark als solcher insgesamt berechtigt ist, ist aber nochmal eine Frage des Einzelfalls.

    • Hallo Matu,

      mir ist wohl genau dasselbe passiert, allerding schon vor 1 1/2 Jahren. Ich habe das Knöllchen erst während der Weiterfahrt bemerkt. Das Ticket hatte ich schon hinter der Scheibe entfernt, aber zum Glück nicht weg geschmissen. Daher habe ich es fotografiert, und zwar erkennbar hinter der Scheibe. Mit im Bild: Die Feinstaubplakette auf der Winschutzscheibe mit dem erkennbaren Kennzeichen als Nachweis. Ob das Ticket während des Parkens evtl. falsch rum lag, kann ich mich nun leider nicht mehr erinnern ….. Habe das Foto jedenfalls mit einer Kopie des Strafzettels und folgendem Text an Contipark geschickt:

      ———–
      Widerspruch – Ihre Zahlungsforderung Az. 1460+*************

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      es ist nicht nachvollziehbar, warum mein Parkschein am 10.07.2010 nicht lesbar gewesen sein soll. Falls die sich in der Windschutzscheibe spiegelnde Sonne die Sicht auf das Parkticket behindert haben soll, ist das nicht meine Schuld. Des Weiteren hätte die Kontrollperson sich um eine klare Sicht auf das Ticket bemühen können, bzw. bei meiner Rückkehr nach ca. 50min sich das Ticket vorzeigen lassen können. Durch die Angabe „Parkschein nicht lesbar“ gibt der Kontrolleur also zu, dass er gesehen hat, dass sich ein Parkticket hinter der Scheibe befindet. Also wusste er, dass ich die Parkgebühr entrichtet habe. Offensichtlich hatte er gar kein Interesse, den Parkschein zu lesen. Vielmehr wurde wohl nach einem Vorwand gesucht, die vorliegende Zahlungsforderung an mich zu richten.

      Für diese Zahlungsforderung gibt es keine nachvollziehbare Begründung!

      Sollten Sie weiter auf dieser Forderung bestehen, werde ich mich mit allen rechtlichen Mitteln dagegen wehren. Weiterhin werde ich Ihnen dann alle durch Sie verursachten Aufwendungen – einschließlich des Zeitaufwandes – in Rechnung stellen.
      Zusätzlich ziehe ich auf Grund der unbegründeten und willkürlichen Zahlungs-forderung eine Strafanzeige wegen Verdacht auf Betrug in Erwägung. Ich hoffe, dass es soweit nicht kommen wird und der Fall hiermit erledigt ist.

      Mit freundlichen Grüßen

      ———

      Nach ca. 3 Wochen kam die Antwort, dass sie auf Grund der von mir geschilderten Sachlage die Forderung zurück nehmen und hoffen, mich bald wieder auf einem ihrer Parkplätze begrüßen zu können. Ich habe den Eindruck, die scheuen eine rechtliche Außeinandersetzung wie der Teufel das Weihwasser.
      Das „erhoffte“ Wiedersehen gab’s dann auch in Mannheim im August 2011, wieder mit einer bösen Überraschung – zu lesen weiter oben in meinem Beitrag vom 19. November 2011. Hierzu übrigens mein aktueller Stand: Habe nie reagiert und vor wenigen Tagen die dritte Zahlungserinnerung von „Haas & Kollegen“ bekommen. Die Forderung liegt bei 152€. Die wiederum verlängerte Frist ist der 29. Januar. Mal sehen, ob dann noch was kommt….

      Gruß
      Mario

  13. Hallo,ach ja mich hat es auch getroffen.Am 18.10.2011 stand mein Sohn für 5 Min. auf einem Contiparkplatz. Er hatte kein Kleingeld und musst in den Bahnhof um Geld zu wechseln. Als er wieder kam war es schon zu spät. 2€ Tagesgebühr +23€ Vertragsstrafe. Weil er so wütend war fuhr er gleich wieder weg. Er ignorierte das ganze.
    Am 14.12.2011kamen plötzlich die Schreiben von Contipark bei mir an. Hä? was hab ich damit zu zun ?? Ja ja Halterabfrage.
    Ich werte mich dagegen, schrieb ihnen das ich gar nicht dort war und das ich das Auto auch nicht gefahren habe. Naja und dann das übliche blabla. Ich sollte den Fahrer bekannt geben und ihn dazu auffordern urplötzlich 42,70 € zu zahlen.und das ganze bis 11.01.2012.
    Auch das wurde von mir ignoriert bis nun von Infoscore Finanz GmbH. die Aufforderung kam bis 27.01.2012 89,17 € zu zahlen. jetzt wird’s eng.
    Auf dem Schreiben steht?

    1.Hauptmiete 35,20€
    2.verzugszinsen 0,47€
    3.Bisherige Mahnkosten: 7,50
    4.Inkassokosten: 34,00
    5.Kontoführunskosten :12,00

    Ich telefonierte daraufhin mit der Rechtsberatung meiner Verkehrsrechsschutz. Was ich da hörte gefiel mir aber gar nicht.

    Ja das ist nun mal so. wenn sie auf einem privaten Parkplatz stehen müssen sie auch zahlen. Basta????

    Muß ich wirklich die ganzen 89,17€ zahlen ??

    • Hallo Heike,
      ich kann Ihnen nur den Rat geben, nicht auf die oberflächliche Analyse ihrer Rechtsschutzversicherung am Telefon zu vertrauen. Auf diesem Weg ist eine ausführliche Beschäftigung mit den Umständen ihres Falles nicht möglich und erfolgt auch oft nicht.
      Wie ich bereits oben geschrieben habe, bestehen gute Verteidigungsmöglichkeiten gegen die Forderungen von Contipark, wenn sie als Halter nicht gefahren sind.
      Viele Grüße, Robert

  14. hallo alle zusammen!

    Bei mir ist das ganze ein bisschen anders! ich hab bei mir in göppingen ebenfalls leider auf so einem parkplatz geparkt! wie sich es gehört habe ich einen parkschein gezogen und ihn in meine windschutzscheibe gut lesbar gelegt! die liebe frau die dort stand zum aufschreiben, hat mich gesehen wie ich den parkschein löse und nichts dazu gesagt! dann bin ich schnell einkaufen gegangen (15min). als ich zurück komme liegt eine zahlungsaufforderung an meinem auto, ich solle 28,60€ zahlen, da ich keinen gültigen fahrschein gezogen hätte! erstmals schaute ich mich um und sah das schild über mir auf dem nur stand bitte parkschein lösen!!! also ging ich zu der frau, um sie zu fragen warum ich trotzdem ein knöllchen habe, obwohl ich doch einen parkschein gelöst habe und die zeit auch nicht überschritten ist! patzig sagte sie mir dann, das ich halt schon zu dem richtigen automaten gehen muss(insgesamt stehen 4 zur auswahl).denn die einen automaten gehören zu den stadtparkplätzen, die anderen zu der DB. und das ist eindeutig der falsche schein sei! dann habe ich sie gefragt warum sie mir das nicht vorher sagen konnte als sie mich gesehen hat, wie ich zum schalter laufe um einen parkschein zu lösen! darauf meinte sie nur, das sei nicht ihr problem und ich soll mich doch beschweren wenn ich das will! ich bin dann wütend heim gefahen und weiß jetzt nicht was ich machen soll!???
    kann mir da jemand helfen! hab meinen parkschein noch aber weiß überhaupt nicht was ich jetzt zahlen soll, ob ich zahlen soll, ob ich dort anrufen soll, oder ein schreiben schicken soll????
    auf jedenfal ist das echt eine ganz üble art leute abzuzocken!
    lg jenny

    • Hallo jenny,
      da in ihrem Fall ja offenbar viele Parkautomaten vorhanden waren und nicht erkennbar war, welche Parkplätze zu Contipark gehören und welche nicht und dementsprechend, welche Parkscheinautomaten, können sie sich darauf auch berufen. Ein Vertrag wäre dann zwischen Ihnen und Contipark mangels Erkennbarkeit nicht zustande gekommen. (Um das genauer beurteilen zu können, müsste man allerdings den Parkplatz genau kennen).
      Wenn Sie von Contipark angeschrieben werden, könnten Sie sich darauf berufen und lediglich das Parkentgelt (als Schadensersatz) zahlen.
      Dies ist aber nur eine mögliche Vorgehensweise. Andere Wege habe ich im Artikel oben beschrieben.
      Gruß Robert

  15. Hallo Robert

    Ich werde seid mitte letzten Jahres von Contipark, Infoscore und Rechtsanwälte Haas und Kollegen verfolgt. Ich kann beweisen, dass ich nicht am fraglichen Tag mit meinem Auto gefahren bin.
    Meine Familienangehörigen, denen der Wagen zur Verfügung stand, bestreiten, auf dem Parkplatz geparkt zu haben.

    Meiner Meinung nach handelt es sich hier um mehrere Straftatbestände

    a) Rechtsmißbrauch (Schikane)
    b) Stalking
    c) vermutlich auch Verleumdung (durch falschen Schufaeintrag)

    außerdem sind zivilrechtliche Schadenersatzansprüche durch unberechtigte Weitergabe meiner persönlichen Daten entstanden

    Ich habe Contipark aufgefordert, mir Beweise vorzulegen, dass meine Wagen dort geparkt hat, dazu war Contipark entweder nicht Willens oder nicht in der Lage. Diese Berufen sich nur auf einen Zeugen xxx.
    Allerdings, um Fahrzeugkennzeichen zu ermitteln braucht sich Zeuge XXX nur an die Einfahrt des Parkplatzes zu setzen und die Kennzeichen der vorbeifahrenden KFZ aufzuschreiben.
    Ich will mir nicht vorstellen, dass Amtsgerichte in einem solchen Fall gegen Halter entscheiden. (Das ist eine tolle Geschftsidee!)

    Gibt es in Deutschland die Möglichkeit einer Sammelklage, um die obengenannten Ansprüche durchsetzen zu können?

  16. Hallo Robert

    Noch ein kleiner Nachtrag.

    Die Argumentation, Contipark könne die Fahrer nicht ermitteln ist nicht nachvollziehbar. Hier wird durch Einsparmaßnahmen von Seiten Contiparks (Verzicht auf Bau einer Schranke) willentlich in Kauf genommen, eine große Anzahl Halter, die nicht Vertragspartner von Contipark sind zu schädigen. Warum verfasst niemand eine entschprechende Klageschrift gegen Contipark bzw. warum hat sich bisher kein Staatsanwalt dafür interessiert.

    Danke für Deinen Einsatz.

    Helmut

  17. Hallo Robert,

    ich habe am fraglichen Tag meinen Wagen nicht gefahren. Ändert sich etwas bzgl. Partei und Zeuge vor Gericht, wenn ich im Vorfeld gegenüber der Rechtsanwaltskanzlei eine Eidesstattliche Erklärung abgeben, in der ich an Eidesstatt versichere, am fraglichen Tag den Wagen nicht gefahren zu haben?

    Gruß Helmut

    • Hallo Helmut,

      das Vorgehen von Contipark ist schon zweifelhaft. Es ist ja vergleichbar mit Filesharingabmahnungen, bei denen auch immer zuerst der Anschlussinhaber als „Täter“ in Anspruch genommen wird.
      Leider ist dieses Vorgehen nach der Rechtslage in Deutschland zulässig. Daher erfüllt es auch keine Straftatbestände. Zumal man hier ja konkreten Personen einen Vorsatz nachweisen müsste, was schwer sein dürfte. Und Sammelklagen gibt es in dieser Form in Deutschland nicht.

      Die einzige Möglichkeit seine Ruhe zu bekommen, wenn man zu Unrecht von Contipark in Anspruch genommen wird, besteht darin selber auf Feststellung zu klagen, „dass der von Contipark gelten gemachte Anspruch nicht besteht.“ Aber auch auf diesem Weg kann man natürlich die Klage verlieren.

      Als Nachweis dafür, dass ein Fahrzeug auf dem Parkplatz stand, dürfte der Mitarbeiter vor Ort sicher kaum als Zeuge taugen. Warum sollte er sich ausgerechnet an das eine Fahrzeug erinnern und warum kann er ausschließen, dass er sich nicht mal verschreibt, wenn er ein Kennzeichen notiert. (Leider muss man dazu sagen, dass jedes Amtsgericht das auch anders sehen kann).

      Durch die Abgabe einer eidesstaatlichen Erklärung im Vorfeld ändert sich hinsichtlich der Einordnung als Partei oder Zeuge nichts. Partei ist immer, wer verklagt wird oder klagt und kann damit kein Zeuge sein. Daran kann man als Beklagter nichts ändern. Trotzdem steht es dem Gericht dann frei, die Partei in der Verhandlung als Partei zu vernehmen und diese Aussage ebenfalls zu bewerten und in das Urteil einfließen zu lassen.

      Gruß Robert

  18. Hallo Robert,

    was hältst Du von einem Ansatz in dieser Richtung:

    Feststellungsklage:

    Ein privater Parkplatzbetreiber hat höchstens dann gegen den Halter eines PKW Anspruch auf Zahlung einer Parkgebühr bzw. die Weitergabe des Namens des Fahrers, falls er gegenüber dem Halter in ausreichender Weise nachweist, dass der PKW des Halters auf dem Parkplatz ohne Bezahlung einer Parkgebühr geparkt hat. Weist er dieses nicht in seinen ersten Schreiben nach, so ist ist die Verfolgung des Halters über Inkassobüro und Rechtsanwalt (BGB Schikaneverbot) unzulässig und führt zu Schadenersatzansprüchen des Halters gegen den Parkplatzbetreiber.

    (Nicht ausreichend als Beweis ist die alleinige Angabe des KFZ-Kennzeichen und die Zeugenaussage des Parkplatzwächters.)

    Viele Grüße

    Helmut

    P.S.

    Ich suche Leidensgenossen, die eine derartige Feststellungsklage unterstützen würden.

    • Hallo Helmut,

      eine solche Feststellungsklage ist leider nicht möglich. Eine Feststellungsklage muss konkrekt auf den Kläger und ein Rechtsverhältnis, zwischen diesem und dem Beklagten, bezogen sein.
      Dein Ansatz sieht aber eine generelle Feststellung vor, die viele Leute betreffen würde.
      Eine solche Klage wäre auch nicht erfolgreich. Denn eine Durchsetzung seiner Ansprüche ist für einen Parkplatzbetreiber ja anders als durch Feststellung des KFZ-Kennzeichens durch den Parkplatzwächter schwer möglich. Auch den tatsächlichen Fahrer kann das Unternehmen nur über den Halter ermitteln und muss diesen daher anschreiben. (Bzw. geht die Rspr. ja größtenteils davon aus, dass erstmal eine Vermutung dafür spricht, dass der Halter auch Fahrer war.)
      Dass dabei Fehler passieren können, muss daher in Kauf genommen werden. Der BGH (höchstes deutsches Zivilgericht) hat bereits festgestellt, dass es zum allgemeinen Lebensrisiko gehört, sich gegen unberechtigte Ansprüche wehren zu müssen.
      Ein Verstoß gegen das Schikaneverbot aus § 226 BGB liegt im Fall des Vorgehens von Contipark daher nicht vor. (Warum nicht, könnte man sogar noch ausführlicher begründen.)
      Die einzige Möglichkeit Schadensersatz für Rechtsanwaltskosten und seine Ruhe bei unberechtigten Ansprüchen zu kommen ist daher eine negative Feststellungsklage, „durch die festgestellt werden soll, dass Ansprüche zwischen Contipark gegen den (einen) Kläger im ganz konkreten Fall nicht bestehen.“
      Diese Klage hätte also keine Auswirkungen auf Fälle zwischen Contipark und anderen „Betroffenen“. (Das habe ich oben vielleicht nicht so ganz deutlich gemacht.)

      Viele Grüße, Robert

  19. Hallo Robert

    Vielen Dank

    (Schreib mir eine Email, wenn ich mich irgendwie erkenntlich zeigen kann)

    Hier noch ein paar Bemerkungen, da ich mich offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt habe. (Das tut mir leid!)

    1) Natürlich denke ich nur über eine Klage in meinem persönlichen Fall nach.
    Allerdings glaube ich, dass dieser sehr viele Gemeinsamkeiten mit anderen Fällen hat, so dass ein (hoffentlich erfolgreicher) Musterprozess auch für andere sinnvoll wäre.

    2) Du schreibst:

    „Denn eine Durchsetzung seiner Ansprüche ist für einen Parkplatzbetreiber ja anders als durch Feststellung des KFZ-Kennzeichens durch den Parkplatzwächter schwer möglich. “

    Ich gebe dir Recht, falls Contipark vermuten musste, dass es Ansprüche gegen mich als Halter oder den Fahrerer/die Fahrerin hat.

    Im Folgenden beweise ich durch Ausschluss objektiv, dass die Aussage des Parkwächters/ der Firma Contipark unglaubwürdig ist, dass mein KFZ ohne gültiges Ticket auf dem Contiparkplatz geparkt hat.

    Dazu benötigst Du noch folgende Information:
    Da ich sofort bereit gewesen wäre, die Parkgebühr zu zahlen, wenn die Aussage des Parkplatzwächter glaubhaft wäre, habe ich in meinem ersten Brief, Contipark dazu aufgefordert, mir den Vorgang zu belegen (glaubhaft zu machen).
    Contipark ist diesen Beweis bisher schuldig geblieben.

    Nun zu meinen Beweis (da ich nicht dort geparkt habe, kann ich nur die mir bekannten Fakten nutzen, ich verzichte hierbei sogar auf die Aussagen meiner Familienangehörigen):

    Falls der Wagen tatsächlich auf dem Parkplatz geparkt hätte (Abwesenheit des Fahrers/der Fahrerin vorausgesetzt) , könnte (und sollte) der Parkplatzbetreiber/ der Parkwächter durch Angabe KFZ-spezifischer Merkmale (Autohaus, Sitzfarbe, Türenzahl, Autotyp, Foto, etc.) dieses mir plausibel machen. Die Aufnahme dieser Beweise durch den Parkwächter würde plausibel machen, dass sich das KFZ ausreichend lange zumindest in der Nähe des Parkplatzes befunden hätte.
    Warum sollte Contipark im Falle eines Parkverstoßes dieser Art auf diese einfach zu erbringenden Beweise verzichten wollen (der Mehraufwand wäre innerhalb von 2 Minuten zu erledigen, was einem zusätzlichen Kostenaufwand von geschätzt 1 Euro pro Vertragsstrafe entspricht und bei der Höhe der Vertragsstrafe nicht ins Gewicht fällt. Solche Angaben hätten sicherlich auch Vorteile im Gerichtsfalle ).

    Contipark muss zumindest damit rechnen, dass eine nicht unerhebliche Anzahl Halter mit Forderungen überzogen werden, ohne dass die Halter die Rechtmäßigkeit der Forderungen überprüfen können und einige davon würden sicherlich sofort zahlen, wenn sie geeignetes Beweismaterial vorgelegt bekämen, so auch ich.

    Im anderen Falle (Anwesenheit des Fahrers) könnte der Parkwächter Angabe zu Alter, Statur, Größe und Geschlecht des Fahrers/der Fahrerin machen, aber dann besteht auch die Frage, warum der Betreiber, Parkplatzwächter seine Ansprüche nicht sofort vor Ort geklärt hat und stattdessen den Halter belästigt und die Kosten in die Höhe treibt.

    Dritter Fall:
    Und falls der Parkwächter einen Wagen beim Ausfahren aus einer Parkbucht beobachtet und damit weder den Fahrer noch die Innenausstattung sieht, woher will er dann wissen, dass das Parken ohne gültiges Ticket erfolgte? Der Parkwächter muss davon ausgehen, dass gezahlt worden ist.

    (
    Vierter Fall:
    Contipark versucht systematisch und in großem Stil nicht berechtigte Forderungen mit Psychoterror durchzusetzen.
    Immer noch keine Frage für den Staatsanwalt?
    )

    Übrigens, nach dem Umsatz von Contipark zu urteilen, wird Contipark jeden Tag hunderte von Fällen haben, wo der Halter und nicht der Fahrer belangt werden. Dieses sind alles potentielle Gerichtsfälle, wenn Contipark den Haltern gegenüber nicht plausibel darlegt, dass der Anspruch zu Recht besteht.

    Im Übrigen, dass es sich bei der Verfolgung einer Privatperson mit regelmäßigen Briefen (die immer wieder ein Gerichtsverfahren androhen, aber dann doch keine Gerichtsmahnung durchführen) um Psychoterror handelt, wird mir jeder Psychologe bestätigen. Und der BGH hatte sicherlich nicht den massenhaften Mißbrauch des Mahnverfahrens im Auge, als er das obengenannte Urteil fällte.

    Gleichzeitig wird das sich Wehren gegen offensichtlich unberechtigte Ansprüche durch unplausible Hürden bei der Klagestellung für den Geschädigten erschwert.

    (Kostenrisiko, Gerichtsstand, nicht einheitliche Rechtsprechung, und die KFZ-Rechtsschutzversicherung hält sich in solchen Fällen leider auch immer vornehm zurück.)

    Wenn die Abwehr unberechtigter Forderungen nur durch eine risikobehaftete Feststellungsklage zu erreichen ist, warum sollten dann nicht alle Opfer von Contipark, Infoscore und Rechtsanwaltskanzlei H… aus Baden den Spieß umdrehen und das gleiche Spiel (mit aus der Sicht der Opfer berechtigten Schadenersatzansprüchen) mit den Verantwortlichen dieser Firmen als Privatpersonen durchführen dürfen. (Nur zur Klarstellung für alle, die dieses lesen: Dieses ist ein theoretische Fragestellung und keine Aufforderung!).

    Ich bin davon überzeugt, dass es in unserem Rechtssystem Möglichkeiten gibt, auch Firmen und Rechtsanwaltskanzleien als Opfer beizukommen. Ich suche weiter.

    Viele Grüße

    Helmut

    • Nichts zu danken, Helmut. So sieht es leider aus in unserem Rechtssystem.

      Der vierte Fall wäre zwar tatsächlich ein Fall für den Staatsanwalt. Es dürfte allerdings sehr schwer werden das zu beweisen. Man muss ja nur mal an den Fall denken, dass der Parkwächter Strafzettel erfindet, um z.B. mehr Provisionen zu bekommen. (Falls er dies tut.). Dann muss die Firma Contipark natürlich von der Rechtmäßigkeit erstmal ausgehen.

  20. Hallo Robert und alle Mitdiskutierende,

    zunächst mal herzlichen Dank für diese sehr informative Webseite, welche ich ergoogelt habe, weil bei mir auch erstmalig ein Contipark-Problem auftrat.
    Habe noch nie irgendwo ohne Parkschein geparkt.
    Mein Fehler Zu knapp zum Bahnhof in Homburg/Saar gefahren, Parkschein richtig gelöst (2 Tage, 8 Euro) und abgelegt. Dann hastig um den Wagen rumgerannt, Koffer über Tür hinten rechts raus. Vermutlich ist durch den Luftzug der Parkschein auf den Boden gefallen. Normalerweise bin ich „Kontrollfreak“ – leider diesmal nicht aufgepasst.
    Heute Sa, 11. 2. 12 DB-Reiseende, kurz vor Mitternacht den Plastikbeutel mit Zahlungsaufforderung entdeckt (Vertragsstrafe 23 Euro zzgl. ein Parktagessatz i. H. v. 4 Euro = 27 Euro), Parkschein gilt bis Sonntagmittag, 12. Febr. 2012.
    Ist also ein ähnliches Problem wie bei Matu (Beitrag vom 22. Januar 2012) , allerdings konnte ich im Laternenlicht schon vor Öffnen der Fahrertür deutlich erkennen, dass der Parkschein mit dem Datum nach oben auf den Boden gefallen war. Die Kontrolle erfolgte bei Tageslicht am Samstag, 11. Februar 2012.

    Habe mich nun spät nachts noch hingesetzt und an Contipark eine höfliche E-Mail mit Scan meines Parkscheines und meiner DB-Fahrkarte gesendet. Mir ist völlig klar, dass es hinter die Windschutzscheibe gelegt werden muss, aber im Stress kann so etwas ja wirklich mal passieren.
    Nun ist ein Parkschein eine rechtsgültige Urkunde: Im Hinblick auf das Argument: „theoretisch könnte der Parkschein von jemand anderem stammen“ schrieb ich in die E-Mail: „Hiermit erkläre ich verbindlich in Kenntnis der Strafbarkeit der Tatbestände der Urkundenfälschung und Täuschung im Rechtsverkehr gemäß §§ 267 ff. StGB, dass dieser Parkschein von mir persönlich gelöst wurde. “

    Zudem passt er zeitlich zu meiner Fahrkarte und wo findet man kurz vor Mitternacht jemanden, der einem zu Vertuschungszwecken einen Schein überlässt? Klare Ansage: Solche Sachen mache ich einfach nicht!

    Nun bin ich mal gespannt, ob und wie Contipark reagiert. Falls sie nicht von der
    Vertragsstrafe abgehen, weil der Schein halt unten am Boden lag, bin ich doch auch der Meinung, dass von mir aber nicht nochmal der Tagessatz von 4 Euro bezahlt werden muss.
    Contipark schreibt nämlich sinngemäß in die AGB, welche nebenbei optisch schwer lesbar sind, vor allem bei Dunkelheit: „Wenn der Kunde nachweist, dass er kürzer geparkt hat, dann wird der Tagessatz gekürzt.“
    Werde berichten, wie es weiter geht.
    Beste Grüße
    Ralf (selber kein Jurist)

    • Hallo Ralf,

      da hast du ja leider wirklich Pech gehabt. Du hast dich Contipark gegenüber ja jetzt anscheinend schon als der tatsächliche Fahrer ausgewiesen.

      Den Tagessatz von 4 Euro musst du nicht nochmal bezahlen. Durch die Vorlage des Tickets und deine Aussage dazu hast du ausreichend nachgewiesen, dass du den Parkschein gelöst hattest. Auch wenn Contipark etwas anderes behauptet, solltest du darauf bestehen.

      Da du dich aber als Fahrer zu erkennen gegeben hast, bist du Vertragspartner der Contipark geworden. Unter der Voraussetzung, dass die AGB wirksam ausgehängt waren und die Vertragsstrafen-Klausel auch wirksam war (was nur im Einzelfall geprüft werden kann), solltest du die Vertragsstrafe zahlen. Wegen streitigen 4 Euro solltest du dann nicht mehr mit einer Klage rechnen müssen.
      beste Grüße, Robert

  21. Hallo Robert,

    ich bin erstaunt, wie viele Menschen dieses Problem mit Contipark haben…

    Ich habe gestern auf solch einem Parkplatz am Weimarer Bahnhof geparkt. Dies habe ich schon einige Male getan und wusste, dass ein Tagesentgelt von ca. 3,- Euro fällig wird. Mein Zug fuhr 5.42 Uhr, meinen Parkschein habe ich 5.40 Uhr gelöst (wie man erkennen kann, hatte ich es wirklich eilig!), es regnete stark und es war dunkel. Die Laterne über dem Parkscheinautomaten war aus, ich konnte somit nicht erkennen, wie viel ich für einen Tag zu zahlen hatte und steckte deshalb einfach 3,- Euro ein, nahm das Ticket, legte es ins Auto und rannte zum Zug.

    Als ich am Abend zum Auto kam, erlebte ich dann die gleiche Überraschung, wie die anderen auch. Auf meinem „Strafzettel“ konnte ich dann erkennen, dass das Tagesentgelt 3,50 Euro betrug, ich also 50 Cent zu wenig entrichtet hatte. Ich war entrüstet!

    Ich bin nicht der Halter des Fahrzeugs, dieser kann auch nachweisen, dass er zu dieser Zeit, als der „Strafzettel“ ausgestellt wurde, auf Arbeit war. Ist es nun für mich sinnvoller, auf die Missstände bezüglich der Erkennbarkeit der AGBs zu setzen oder dem Halter zu raten, lediglich die geforderte Parkgebühr nachzuentrichten, nicht jedoch die darüber hinausgehenden 23,00 Euro, verbunden mit einem Anschreiben an Contipark, in dem klar zum Ausdruck gebracht wird, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt und man auch nicht der Fahrer war.

    Liebe Grüße aus Weimar!
    Und vielen Dank für die Bemühungen!

    • Hallo Silke,

      ja, leider ist man doch in vielen Fällen darauf angewiesen auf den Parkplätzen der Contipark zu parken.
      In deinem Fall rate ich eindeutig zu der zweiten Variante. Die erste Variante (AGB unlesbar) solltest du auf keinen Fall wählen.

      Viele Grüße, Robert

  22. In den Fällen, die ich in Heidelberg und Bruchsal betreuen durfte, mussten die Fahrer nichts zahlen – weil der Halter eben keinen Vertrag eingegangen ist. Damit ist nicht einmal die Parkgebühr rechtlich haltbar – auch wenn das natürlich einige Gerichte anders sehen.

    In den von mir betreuten Fällen ging es um eine Firma, die – ähnlich wie Contipark – in der Nähe des Hauptbahnhofs einen Parkplatz haben, ohne Schranken, dafür mit Parkautomaten und (mehr oder minder sichtbaren) Hinweisschildern. Die Firma hieß X*5 Parkservice GmbH – und hier kann man mehr zu den gerichtlichen Verfahren erfahren: http://klawtext.blogspot.com/search?q=parkservice

    Rechtsanwalt Sebastian Dosch

  23. Hallo!

    Habe auf einem Contipark-Parkplatz 5 Minuten gehalten. Ich wusste nicht, dass die Parkplätze bei uns vorm Bahnmhof inzwischen privat sind. 🙂
    Als ich nach 5 Minuten zurück kam hatte der Typ schon den 23,-€ Strafzettel an die Scheibe gepappt. Ich hab ihn ihm irgendwie wiedergegeben und bin davon gebraust. Nun ja, inzwischen fordern sie per Post an die 50,-€. Was sagt die Erfahrung? Ich habe vor, denen zu sagen, dass ich bereit bin ihre Tagesgebühr zu bezahlen. Irgendwas um die 9-12 €.
    Die meisten Gerichte sehen doch deren Strafgebühren auch als unangemessen an. Ich würde es falls sie das nicht annehmen auch gerne drauf ankommen lassen. Allerdings habe ich wirklich keine Ahnung was für ein (Zeit-)aufwand und was für Kosten bei einem Prozess auf einen zukommen können. Wie habe ich mir das vorzustellen?

    Grüße,
    Arne

    • Habe ebenfalls für 5 Minuten geparkt,
      auf meiner Zahlungsaufforderung steht allerdings, dass es sich um einen weissen VW handelt, Mein Firmenwagen ist silber.
      Bezüglich der Halterfrage: ich muss ein Fahrtenbuch führen, dort steht dass ich zu besagtem Zeitpunkt da gewesen bin.
      Also wird meine Firma (Deutsche Bahn ) angeschrieben und die werden mich dann mittels Fahrtenbuch ermitteln.

      Und ausserdem ist die Zahlungsaufforderung „in 10 Tagen“ überhaupt rechtsgültig?

      • da steckt ja ironie der geschichte drin, da die bahn ihre parkplätze vor den bahnhöfen an die contipark verpachtet…
        also auf meinen anschreiben steht nur das kennzheichen, nichts darüber, was für ein auto es war.

        • Das Gelände war früher DB Gelände, nun ist es Aurelis wie ich erfahren habe, und die haben es dieser zwielichtigen Firma vermietet.

  24. Wenn kein Foto vom auto oder Front gemacht wurde,muss doch der parkplatzbetreiber beweisen das kein Parkschein drinnen war.das geht aber nur durch ein fotobeweis mit Datum und allem drum und dran.lg

  25. Hallo Robert,

    ich bin heute auch Opfer von Contipark geworden u. ärgere mich gerade über den Sachverhalt, welchen ich kurz schildern möchte u. um Hilfe bitte.
    Ich habe heute auf einem Contiparkplatz geparkt u. nach Vorschrift einen Parkschein gezogen.
    Als ich von meinem Termin kam, hatte ich trotzdem ein Knöllchen über einen Betrag von 25€ an meinem PKW.
    Ich wunderte mich nur warum, da mit den Zeiten alles ok war.
    Nach mehrmaligem Betrachten stellte ich dann fest, dass ich das Ticket an dem falschen Automaten gezogen hatte, der zu den Parkplätzen der stadt gehörte:-(

    Hab ich jetzt Anspruch auf Widerspruch? Der andere Parkscheinautomat stand ca. 3m von meinem Auto u. mir war nicht klar, dass dieser nicht zum beparkten Platz gehörte( Heutzutage muß man ja unter Umständen weit zum nächsten Automaten laufen..)

    Was kann ich in meiner Situation tun?
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort! ( Contipark möchte natürlcih sehr rasch einen Geldeingang auf dem Konto sehen)

    Freundl. Grüße

  26. Hallo,

    habe auf einem Conti Parkplatz geparkt und anscheinen ein Knöllchen bekommen.
    Nach 6 Wochen bekomme ich einen Mahnung mit Zusatzkosten wie Halterermittlung und Mahngebühren. Im Brief steht, dass die Zahlungsaufforderung am Fahrzeug hinterlassen wurde. Da war aber keine.
    Muß ich die Zusatzgebühren nun auch zahlen?
    Weiter, es ist ein Firmenwagen. Das heißt, dass hier der Halter (die Firma) aufgefordert wird die Zusatzkosten zu übernehmen. Gefahren ist aber ja nicht die Firma sondern ein Mitarbeiter. Was kann ich jetzt tun?

  27. Hallo zusammen,

    Sehr interessant zu lesen hier aber was ich mich frage, wie kommen die Firmen an die Halterdaten des PKW ?

    Ist es für jederman Halterabfragen beim KBA zu starten ? Gibt es da eine Verhältnissmässigkeit bezüglich Schutz der Privatsphäre und des Auto abstellens auf einem öffentlichen Parkplatzes ?

    Auf meinem Zettel stand was von § 858 BGB verbotene Eigenmacht. Diese kann ich jedoch nicht feststellen.

    Grüße

  28. Hallo! Ich werde auch schon seit letztem Sommer von Contipark, infoscore und Haas gestalkt. Der Witz ist, ich habe definitiv NIE auf besagtem Parkplatz am Saarbrücker Bahnhof geparkt, wie es behauptet wird, mein Auto wird auch sonst von niemandem gefahren und den unzählige Male von mir geforderten Fotobeweis bleibt mir die ganze Mischpoke bis heute schuldig. Statt dessen schickte man mir bis dato dreimal(!) die Kopie eines handgekritzelten Pamphlets, das im Original angeblich an meiner Windschutzscheibe gehangen haben soll, als ich unberechtigterweise geparkt haben soll… Ich habe den ganzen Umstand mehrfach geschildert, zuerst an Contipark, dann an infoscore, letzten Endes an die RAe Haas (jeweils ohne jegliche Reaktion) und bin es jetzt leid mich dauernd zu wiederholen. Letzte Woche habe ich einen Brief der Anwälte Haas ungeöffnet mit dem Vermerk “wird nicht angenommen. urschriftlich zurück an Absender” in den nächsten Briefkasten gesteckt. Mal schauen was als Nächstes kommt…

  29. Hallo,
    nett, dass sich hier ein Blog mit dem leidigen Thema beschäftigt.
    Also meine Situation ist wie folgt:
    Mir wirft Contipark ein Parken ohne Ticket vor. An besagten Tag war ich aber nachweislich nicht der Fahrer. nach der Zahlungsafforderung habe ich um des lieben Frieden willens die erhöhte parkgebühr ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gezahlt. Immerhin steht auf dem rosa Zettel kennzeichenn, Marke und Farbe.
    Sowohl Contipark, wie auch Haas und Kollegen habe ich jeweils einmalig darüber aufgeklärt, dass ich nicht der Fahrer war.
    Ich vermute, dass haas als nächstes einen Mahnbescheid erlassen werden, dem ich natürlich widersprechen werde. Ich vermute weiterhin, dass Haas und Kollegen
    dann Klage erheben werden.
    So nun ist aber die Frage 1: Ursprünglich hatte ich vor, vor Gericht darzulegen, dass ich nicht der Fahrer war und dass ich den Fahrer nicht benennen werde, weil es sich um einen familienangehörigen handelt. Kann ich mich nicht darauf berufen, dass ich kein Familienmitglied belasten muss?
    2.) Contipark versucht ja nun die Halterermittlungskosten, die Mahngebühr und die 23 Euro Vertragsstrafe zu bekommen. Die Rechnung ist natürlich höher, weil Inkassokosten und RA Kosten on top gezählt werden.
    Ich habe Contipark gegenüber von Anfang an die Forderung bestritten, da ich ja nicht der Fahrer war, von daher auch nicht Vertragspartner war etc. Inwieweit sind denn dann die Inkassokosten rechtmäßig und kann man 3.) in einem Zivilverfahren als Beklagter denn einen Antrag stellen, den man vielleicht so formuliert:
    a) Abweisung der gesamten Forderung, hilfsweise Abweisung sämtlicher Inkassokosten und mahnbescheidskosten, da ich von Anfang an die Rechtmäßigkeit der Forderung bestreite und dies allen Beteiligten mitgeteilt habe, somit die direkte Klage das preiswerteste Mittel gewesen wäre.

    Haas Und Kollegen berufen sich immer darauf, dass es mir als Halter ja freisteht, den Fahrer zu benennen oder aber durch unser Innenverhältnis die Kosten weiterzureichen.
    Das scheint auch so der tenor der Amtsgerichtsurteile zu sein. BTW Ich kann nicht nachvollziehen, wie die Richterecht im Zivilrecht plötzlich eine Halterhaftung begründet wird. Ist denn in solchen Fällen eine Berufung möglich?

    • Moin,

      wie ist deine Geschichte ausgegangen? Ich habe die gleichen Gedankensansätze. Würdest du mir das Ergebnis schildern? pac (äät) arcor (dot) de

  30. Hallo zusammen,
    auch ich habe eine Begegnung der seltsamen Art mit Contipark. Am 20.12.2011 hielt ich für ca 90 Sekunden mit laufendem Motor, ohne das Fahrzeug zu verlassen, auf einem Bahnhofsparkplatz, der wohl neuerdings von Contipark verwaltet wird, um meine Tochter, die gerade aus dem Bahnhof kam, einsteigen zu lassen. Da ich mit Begleitung im Fahrzeug saß, kann dieses nachgewiesen werden. Am 02.02.2012 erhielt ich eine Mahnung von Contipark über EUR 43,20. Gegen diese Mahnung habe ich fristgerechten Widerspruch eingelegt mit der Begründung, keine Rechnung erhalten zu haben, auf die sich die Mahnung bezieht, und darüberhinaus das Fahrzeug nicht geparkt zu haben, da ich es ja gar nicht verließ. Mit Schreiben vom 22.03.2012 teilt mir nun Contipark mit, aus Gründen der Kulanz auf die zusätzlichen Kosten der Mahnung zu verzichten. Die ursprüngliche Forderung des 3-fachen Stundensatzes in Höhe von EUR 2,50 zzgl. EUR 23,-Vertragsstrafe bleibt bestehen.
    Nun die Fragen: Kann das kurze Anhalten, ohne das Fahrzeug zu verlassen, überhaupt als Parken gewertet werden? Wie verhält es sich mit der unverhältnismäßigen Vertragsstrafe? Zum Zustandekommen eines Vertrages ist ja eigentlich eine Kenntnisnahme der (angeblich) ausgehängten AGB des Betreibers erforderlich. Diese war mir jedoch nicht zugänglich, da ich das Fahrzeug gar nicht verließ. Würde mich nur ungern von solchen Abzockern zur Kasse bitten lassen. Da ich keinen Verkehrsrechtsschutz habe, versuche ich auf diesem Weg an Informationen zu kommen. Ich habe schon etliche Blogs über das Thema Contipark durchforstet, habe aber leider keinen vergleichbaren Fall, wo das Fahrzeug gar nicht verlassen wurde, gefunden. Bin für jede Hilfe dankbar.
    Liebe Grüße
    Mirella

  31. mirja
    minden 27.märz
    Hey Leute ich bin auch Eine von Tausenden oder Hunderttausenden die den Abzockern ins Messer gefahren ist,ich wollte nur kurz zum Bäcker und 5 min später sah ich wie ein alter grummelliger Mann mir ein zettel mit Euro 26,80 ans Auto klemmte und versteckte sich wieder unter der Unterführung!!!!
    Na super nett,ok ich das Geld überwiesen,heute Mahnung und Ermittlungskosten
    Euro 42,20 da kann man sich echt aufregen und das ist noch erlaubt?Das ist jawohl Betrug und Irreführung,können WIR nicht allezusammen den Betrügern ein Riegel vorschieben!!!!!!!!!!!!!!
    Da hole ich meine Brötchen lieber woanders!!!

  32. Hallo,
    die Urteile die Für Contipark ausgegangen sind, komm hier m.E viel zu kurz.
    Hier wird der Eindruck erweckt Contipark klagt nicht, das ist falsch.
    Einige Amtsgerichte erkenne sogar auf die Halterhaftung.
    http://lawblog.mcneubert.de/2010/02/18/halterhaftung-beim-parken-auf-privatparkplatz/

    Contipark kann man auch keine Anwalts kosten in Rechnung stellen, wenn ein Anwalt nicht nötig war, erst wenn eine Klage zugestellt wird, ist ein Anwalt in rechtlicher Sicht nötig und wird dann vom Verlierer der Klage erstattet.

  33. Hallo Leidensgenossen,

    ich bin nun auch Opfer der Contiparkabzocke geworden. Ich habe am Essener Hbf eine Bekannte abgeholt und bin daher Richtung Bahnhofsvorplatz gelaufen. Nach kurzem Blick in die Menge stellte ich fest das sienoch nicht eingetroffen war und ging zum Automaten um ein Ticket zu lösen. Da ich kein Kleingeld dabei hatte, nutze ich die Kreditkartenbezahlfunktion. Da er die Karte nicht sofort akzeptierte dauerte der Vorgang ca. 2min bis ich zu Auto mit Parkschein zurückkehrte. Dort fand ich bereits ein Ticket vor, vom Aussteller jedoch keine Spur. Das kann doch wohl nicht sein! Ich muss doch Zeit zum Ticketlösen eingeräumt bekommen!!!! Ich werde Contipark anschreiben und mal schauen wie sie reagieren. Auf jeden Fall ist das ganze eine Unverschämtheit!!!

  34. Hallo Robert,
    nicht nur im Süden Deutschlands stehen diese bösen Automaten der Conti, sondern auch am Bahnhof von Husum. Vier junge Männer, auf dem Weg zur Schule haben aber keinen Automaten gesehen. Die Strafe folgte auf dem Fuße, 29,40 €. Die 6,40 € dreifache Parkgebühr habe ich (Mutter Sohn armer Azubi) sofort gezahlt, zwei Mails und ein Fax zur Klärung der 23,00 unverschämten Euros wurden von der Conti nicht beantwortet, vor drei Tagen dann der Hammer, 40.70€. Die 23,00 € habe sofort gezahlt, obwohl eine Klärung noch immer nicht erfolgte, habe gleichzeitig Polizei und KBA eingschaltet wegen der Halterabfrage, diese musste nicht sein, da der Name des Halters in den Schreiben angegeben war ist das überhaupt rechtens, kann jeder Hans und Franz sich die Halterdaten abverlangen? Die Mahngeb. und die Kosten für die Halterabfrage bin ich nicht bereit zu zahlen, das habe ich der Conti in einem Einschreiben + RSch mitgeteilt. Ich bin gespannt und total sauer – Abzockverein frage mich auch wozu Telefonnumer im Internet angegeben sind, es geht niemand ran.
    Gruß Aus Tolk
    A. Meyer

  35. Hallo an alle „Parkplatzgeschädigten“
    Habe selbst entsprechende Erfahrungen in WHV gemacht!
    Mein PKW wurde aufgeschreinben, Fahrer war Famileinmitglied!
    Habe das Contiperk mitgeteilt und die Halterhaftung abgelehnt!
    Habe bisher alle weiteren Anschreiben ingnoriert.
    Zuerst Contipark, dann durch Infoscore verschiedene Zahlungsaufforderungen, zuletzt RA Haas mit verschiedenen Forderungen bis zuletzt ca. 150.-€
    Zuletzt ein Sonderangebot von RA Haas von nur noch 96.-€
    Es ist schon sehr verwunderlich, dass ein RA seine Forderungen freiwillig reduziert und nicht durch angedrohte Maßnahmen durchsetzt!
    Daher sehe ich die ganzen Forderungen als sehr fragwürdig an und würde bis zum Mahnbescheid keinen Briefwechsel empfehlen!
    Geduld und gute Nerven für alle “Falschparker”
    Schönen Abend
    Joh. Mühring

  36. Auch ich wurde Opfer der Contipark. ich fuhr auf den Parkplatz am Bahnhof in Amberg (Bayern) um eine Bekannte vom Zug abzuholen. Nirgends stand vor dser Einfahrt ein Hinweis, dass der bisher öffentliche Parkplatz sich in privater Hand befindet.

    Auch ein Schranken an dem man ein Ticket zum Einfahren ziehen muss war nicht vorhanden. ich stellte das Auto auf eine entsprechend gekennzeichnete Fläche ab. Ankunfts zeit 19 Uhr 39. Der Zug kam um 19 uhr 42 an um 19 Uhr 45 war ich bereits mit der Person die ich abgeholt habe wieder am PKW. dort befand sich eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 27 Euro- davon 23 Eruo Vertragstrafe. Auf der Zahlungsaufforderung war zudem nur eine „Erfassungszeit 19 Uhr 45 aufgedruckt, also nicht von wann bis wann.

    Nach Auskunft des parkplatzaufsehers hätte ich von der ersten Minute an zahlen müssen- eine Toleranzzeit wie im öffentlichen Raum für wenige Minuten zum Be und Entaden oder wie hier zum Abholen von Zugreisenden ist nicht vorgesehen

    Es müsste meiner Ansicht nach ein deutlicher Hinweis v o r der Einfahrt auf das Parkgelände angebracht werden. Nach Aussage des Parkplatzaufsehers
    vor Ort wäre ich verpflichtet gewesen, unmittelbar am Automaten (der innerhalb der Parkfläche steht) ein Ticket zu ziehen und nicht einmal eine Minute Toleranzzeit
    zum Ent und Beladen wäre gestattet. Oder wenn das nicht möglich ist , da auch Taxis zu den für sie dort angemieteten Warteplätzen fahren müssen
    und es natürlich widersinnig wäre ,wenn diese jedes mal beim Ein und Ausfahren ein Ticket ziehen müssten, sollte zumindest eine Toleranzzeit für
    das Be und Entladen oder Abholen von Bahnfahrenden Z Bsp für 10 Minuten gewährt werden.

    Aber dies nicht zu tun und sofort kassieren zu können liegt ja in der Absicht dieser fragwürdigen Methode.

    Überspitzt gesagt, würde ,wenn z.B. eine Gruppe von mehreren Personen am Automaten ansteht, wobei entsprechende Zeit vergeht bis
    man am Automaten ein Ticket ziehen kann, bereits ein Vertragsbruch vorliegen um eine solche „Zahlungsaufforderung“ verlangen zu können .

    Wenn
    es keine Toleranzzeit gibt, müsste zudem eine Schranke angebracht sein, die sich erst nach Ziehen eines Tickets öffnet, so wie es auch in den
    von der selben Firma betriebenen Parkgaragen üblich ist.

    Der Parkplatzaufseher am Bahnhofvorplatz in Amberg hat auch darauf aufmerksam gemacht, dass man ja auch bei Nutzung
    von solchen privat betriebenen Garagen von der ersten Minute an zahlen muss. Diese sind aber erst benutzbar, wenn entsprechend an einer Schranke
    ein Ticket gezogen wird- erst dadurch geht man einen „Vertrag “ ein.

    ich empfinde diese Zahlungsaufforderung als unberechtigte Abzocke ähnlich
    den Forderungen dubioser Internetanbieter, die in eine Kostenfalle locken.

    • Hallo Stefan,
      habe mir jetzt ziemlich alle Kommentare durchgelesen und festgestellt, dass man doch nicht alleine ist mit dem Strafzettel in Amberg.
      Habe diese erst letzte Woche bekommen und bin am überlegen…zahlen oder warten ??
      Nun meine Frage…..haben Sie unverzüglich bezahlt oder ging es ohne Bezahlung auch gut??
      Danke für Antwort im voraus
      Sarah

  37. Hallo liebe Abzock-Opfer der Contipark,
    hier mal eine „interessante“ Pressemitteilung der Contipark. Wenn man es nicht besser wüsste, könnten die Ärmsten einem fast leid tun.
    http://www.contipark.de/Downloads/Presseinformation.pdf

    Ich hoffe immernoch darauf, dass infoscore bald aufhört mich zu belästigen :o)

    Viele Grüße

  38. Hallo, Gleichgesinnte,

    auch mich hat es erwischt. Meine Frage wäre aber folgende an den Rechtsanwalt. Hat Contipark überhaupt das Recht, die Forderungen einzutreiben, wenn ich als Parker nur Schilder der DB Bahnpark sehe. Einzig und allein die AGB, die auf dem Parkautomaten angebracht sind, sind (und das nur in einer winzigen Zeile ) auf Contipark ausgestellt. Alle sichtbaren Schilder weisen nur DB Bahnpark aus. Ist es nicht so wie bei den Privatpatienten. Da muss der Arzt doch auch von ihm unterschreiben lassen, wenn er seine Rechnungen über eine Privatärztliche Verrechnungsstelle ausstellen und eintreiben lässt.

  39. @ Hans Peter

    Da Contipark als Gesellschafter und Anteilseigner der DB Bahnpark auftritt, ist das alles zulässig. Hatte mich, als ich selbst betroffen war, lange in das Thema vertieft. Die einzigste schlüssige Möglichkeit, die Forderung abzulehnen ist der Hinweis auf einen anderen Fahrer, da die Contipark dann in der Nachweispflicht ist. Aber auch hierbei ist Vorsicht geboten, da die meisten Anlagen videoüberwacht sind. Dieses ganze Abzocke-Geschäftsmodell ist rechtlich schlüssig aufgebaut, im Gerichtsfall wird es da eng.

  40. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe gestern auch ein Knöllchen erhalten bin aber nicht der Halter des Fahrzeuges gewesen. Bei mir geht es darum das ich gar nicht auf einer beschrifteten Parkplatz der Contipark in Regensburg parkte sondern auf einen Parkverbot, wo nichts ausgeschildert war.
    Für ein besseres Verständnis habe ich 2 Fotos in Internet hochgeladen.
    Hier die Links:
    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/jets-a-d3d9.jpg
    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/jets-b-6512.jpg

    wie man auf den Bildern unten rechts erkennen kann ist da ein Parkverbot auf den Boden gemalt worden, und wie man noch sehen kann, hören die Parkplätze und der Bordstein beim Anfang vom Auto auf.

    Laut Contipark (Verstoß gegen unsere Einstellbedingungen) muss ich nun den

    Tagesentgeld 6€
    Vertragsstrafe: 23€
    Insegesamt: 29€ bezahlen

    das ist doch verrückt.

    Wie soll ich mich nun verhalten?
    Zahlen will das eigentlich nicht!

    Danke und Schöne Grüße aus Regensburg

  41. Hallo,

    auch ich wurde von der Contipark Gesellschaft erwischt, wie ich keinen Parkschein gelöst habe. Die Zahlungsaufforderung an meiner Windschutzscheibe, die erste Mahnung und zwei schreiben von infoscore habe ich bereits ignoriert, doch langsame bekomme ich Angst. Nun meine Frage: Soll ich nun die geforderten 91,13 € zahlen, da ich in zwei Wochen meine Ausbildung bei der Bank beginn kann ich mir keine EInträge in der Schufa, Gehaltspfändungen, etc… erlauben.
    In der Inkassomahnung ( Letzte Inkassomahnung) steht, dass ich das Geld bis 09.08.2012 bezahlen soll. Was passiert den genau, wenn ich das nicht tue???

    Vielen Dank schon mal im Vorraus…

    • Also. Infoscore et al versuchen immer wieder, die Klienten unter Druck zu setzen, was Ihnen in Deinem Fall auch gelang. Keine von deren Drohungen wird sofort umgesetzt.
      a) Einen Schufa Eintragf darf es nur geben, wenn jemand seine Schulden nicht zahlt. Aber, um zu zeigen, dass man Gläubiger ist, bedarf es etwas mehr als nur eine Behautung. Solange eine Forderung strittig ist, sollte die Schufa solche Meldungen nicht aufnehmen. Tut sie es dennoch, kann man sie notfalls per einstweiliger Verfügung dazu bringen, den Eintrag zu löschen.
      b) Gehaltspfändungen kommen in aller Regel erst dann vor, wenn der Gerichtsvollzieher bei einer Pfändung nichts erreicht. Damit der GV tätig wird, muss der Gläubiger erst einmal eine Titel haben. Sei es per Mahnbescheid, sei es per Urteil. Ist dies der Fall, dann zahlt man eben die geforderte Summe und gut ist. Man bekommt eine Quittung, und die Sache ist erledigt.

      Wenn Du nicht zahlst, dann kommt die Drohung mit eindrucksvoller Kostensteigerung. Dann kommt meistens ein „Friedensangebot“ mit ca 2/3 der geforderten Summe als Vergleichsangebot. Dann kommt wieder eine Hauptforderung, dann ein Mahnbescheid. Der Mahnbescheid ist insofern gefährlich als dass man darauf reagieren muss, weil sonst die erehobene Forderung sich in einen Titel umwandelt. D.h. Widerspricht man einem MB nicht dann kann der vermeindlich Gläubige die Vollstreckung einleiten. Dann ist es zu spät und niemand prüft mehr, ob die Forderung gerechtfertigt ist, oder nicht.
      Ob man überhaupt eskaliert oder nicht, würde ich vom Einzelfall abhängig machen. Zocktb Contipark ab, dann kann man sich wehren, Tun sie es nicht und haben im Prinzip recht, hätte man von Anfang an zahlen sollen, weil dies die billigste Variante ist.

  42. Hallo Robert,

    es wäre wirklich sehr nett von Dir, wenn Du mir zu einer speziellen Situation einen Rat geben könntest. Vielen Dank dafür schon mal im Voraus.

    Folgendes ist passiert. Am vergangenen Freitag bin ich gemeinsam mit meiner Frau, unserem 7-jährigen Sohn sowie meinem Schwiegervater nach Frankfurt gefahren, zum Hauptbahnhof, um die beiden Letztgenannten in den Zug nach Brest zu setzen.

    Wir kommen dort an, befahren einen frei zugänglichen Parkplatz, von dem wir zuerst annahmen, dass es sich um eine öffentliche Parkanlage handelt. Keine Hinsweisschilder, kein Preisschild oder sonst irgendetwas.

    Nach dem Abstellen des Autos, wir waren ca. 1 Stunde zu früh dran, haben wir uns alle beim Auto aufgehalten und uns noch unterhalten. Einige Zeit später kamen noch Freunde aus der Nähe von Frankfurt dazu. Dann war es 21:37 Uhr. Ich fand, dass es an der Zeit wäre, ein Parkticket zu lösen. Ich ging also zum Automaten und sah, dass für jeweils 20 Minuten 1 Euro fällig wird. Im Geldbeutel hatte ich noch 2,70 Euro. Diese warf ich komplett rein und bemerkte dabei, dass das Parkticket nur 40 Minuten Parkzeit auswies, anstatt 54 Minuten, also nur bis 22:17 Uhr, anstatt bis 22:31 Uhr. So 20 Minuten vor 22 Uhr gingen wir dann geschlossen zum Zug und verabschiedeten die beiden. Danach haben uns unsere Freunde aus der Nähe von Frankfurt dazu überredet, noch kurz zu ihrem Auto zu kommen, da sie uns etwas mitgeben wollten. Daraus wurde dann ein Gespräch von fast einer Stunde, so dass wir erst gegen 23:15 Uhr zum Parkplatz zurückkamen.

    Ich sah dann an der Windschutzscheibe, verpackt in einer Folie, einen rosafarbenen Wisch, auf dem stand „Verstoß gegen unsere Einstellbedingungen“, Parkschein abgelaufen am 3/7/12 um 22:17 Uhr, mein Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Farbe, wurde am 03.07.12 um 22:42 Uhr auf dem Parkplatz Gleis 26 ohne sichbar ausgelegten gültigen Parkschein vorgefunden. Der von Ihnen geschuldete Betrag setzt sich somit wie folgt zusammen: Tagesentgelt bzw. 3-facher Stundensatz = 12,50 €, Vertragsstrafe = 23,00 €, also gesamt 35,50 € zu überweisen.

    Natürlich ist das schon ziemlich dreist und unverschämt, aber meine Frage an Dich lautet nun:

    Da der Kontrolleur versehentlich 03.07.12 geschrieben hat, anstatt 03.08.12 und ich ja zudem meinen guten Willen bewiesen und klar sichtbar an der Frontscheibe den Parkschein über 2,70 € angebracht habe, was er ja sogar bestätigt hat, in wie weit hat dann Contipark überhaupt eine Handhabe gegen mich, denn am 03.07.12 war ich gar nicht in Frankfurt und kann das auch nachweisen und zudem, falls die den Zettel neu schreiben sollten, habe ich immer noch den Parkschein als Beweis. Dann könnten die mir doch höchstens noch eine Stunde in Rechnung stellen, also 3,– €, oder sehe ich das möglicherweise komplett verkehrt?

    Zumindest zur Entrichtung der Vertragsstrafe über 23,– € wäre ich nicht verpflichtet, stimmt´s?

    Bitte entschuldige den langen Vorspann, nur bin ich der Meinung, dass die Vorgeschichte hier auch mit reingehört.

    Was würdest Du denn an meiner Stelle tun?

    Für Deine Antwort bedanke ich mich nochmals recht herzlich.

    Alles Gute für Dich.

    Beste Grüße

    Bernd

  43. Hallo! Ist man verpflichtet, die Halterermittlungsgebühren und die Mahngebühren zu bezahlen, auch wenn man keine Zahlungsaufforderung hinter der Windschutzscheibe vorgefunden hat und somit erst durch die Mahnung von dem Überschreiten der Parkzeit erfährt?

  44. Hallo,

    hatte am 11.10.11 bereits einen Kommentar geschrieben.

    Nach knapp einem Jahr hier das Ergebnis zu meinemFall (Halter ist nicht Fahrer):

    Contipark hat mehrere Briefe / Mahnungen geschrieben und sogar zweimal angerufen.

    Ich bin immer der Argumentation treu geblieben,

    – nicht gefahren gefahren zu sein
    – mir der tatsächliche Fahrer bekannt ist, ich die Personalien aber nicht nennen werde, da es sich um einen nahern Angehörigen handelt, den ich analog zum Zeugnisverweigerungsrecht nicht belasten möchte.
    – Zeitgleich habe ich Contipark darum gebeten, dass gerichtliche Mahnverfahren einzuleiten, meinen wWderspruch zur Kenntnis zu nehmen und mich bis dahin nicht weiter zu behelligen.

    Seit mehreren Monaten ist jetzt Ruhe im Karton und ich gehe davon aus, dass die Posse ausgestanden ist. –

    Gezahlt habe ich gar nix!!

    Gruß

    Bernd

  45. Hallo,

    mich hat es jetzt auch erwischt. Es war natürlich der Klassiker: 15 Min. weg und kein Kleingeld! Der Gesamtbetrag liegt bei 37 € (14 € Tagesentgelt + 23 € Vertragsstrafe)! Wir haben den Herren, der das Ticket so rasch erstellt hat auch gefunden und mit ihm gesprochen, aber er war natürlich nicht gesprächsbereit! Eine Strafe muss sein, das sehe ich ein, auch wenn 14 € Tagesentgelt für 15 Min. wohl ziemlich übertrieben ist!!! Aber 23 € Vertragsstrafe ???? Der liegt der Verdacht des Betruges wohl ziemlich nahe! Bestätigt hat sich dieser, als wir nach dem ersten Schock den Herrn nochmal aufsuchen wollten, damit er uns die Zeit, Namen etc. bestätigt, dieser dann aber nicht mehr auffindbar war! Komisch! Beim Erstellen des Tickets brauchte er 1-2 Minuten! Wir warteten eine halbe Stunde, aber nichts regte sich. Nur die Nichtzahler der anderen parkenden Autos hatten es gut, sie wurden wenigstens nicht erwischt! Ich finde es erschreckend wieviele Einträge es zu dieser „Contipark-Abzocke“ gibt und die DB es duldet. Ich habe jetzt vor den Betrag des Tagesentgeltes (14 €) zu überweisen und der Contipark ein betreffendes Schreiben zu senden. Bin allerdings nicht sicher für welchen Weg ich mich entscheide! Wer weiß Rat?

  46. Hallo zusammen,
    Bei mir stellt sich ein anderes Problem dar. Habe jetzt zum dritten mal auf diesen contiparkplätzen geparkt, zwei mal davon habe ich nach ca. 2-3 wochen eine zahlungsaufforderung erhalten von 29€ und diese auch bezahlt. Jetzt nach beim dritten mal bin davon ausgegangen das sie mir wieder ein schreiben schicken und ich dann die summe bezahle. Jetzt sind ca. 8 wochen vergangen ohne das von den Herrschaften ein schreiben kam. Vor zwei tagen dann der schock: sie verlangen eine summe von 98 euro mit der Begründung das ich auf vorige schreiben nicht reagiert hätte, dabei haben sie mir vorher die normalerweise eintreffende zahlungsaufforderung nicht zu geschickt. Was kann ich tun?

    • Hallo marc,

      leider verbietet es mir das Gesetz hier kostenlose Rechtsberatung durchzuführen.

      Aber ich will mir einen allgemeinen Hinweis erlauben:

      Werden von dem Inhaber einer Forderung mehrere Mahnschreiben versendet, so wird oft pro Mahnschreiben ein Geldbetrag als Schadensersatz verlangt. Meistens sind diese Beträge jedoch viel zu hoch angesetzt. So setzen fast alle Gerichts für ein Mahnschreiben erstattungsfähige Kosten in Höhe von höchstens 2,50 EUR an.
      Die Kosten für ein Mahnschreiben können jedoch nur dann verlangt werden, wenn sich der Gemahnte im Verzug mit einer Zahlung befunden hat. Hat er eine Zahlungsaufforderung aber nie bekommen, befindet er sich nicht in Verzug und auch die Mahnkosten sind daher nicht zu ersetzen.
      Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, so muss derjenige, der sich darauf beruft, dass der Schuldner sich in Verzug befunden hat, beweisen, dass es so war. Dies bedeutet, dass bewiesen werden muss, dass die erste Zahlungaufforderung dem Schuldner zugegangen ist. Den Zugang kann man jedoch nur beweisen, wenn man den Brief per Einschreiben versendet hat. Die meisten Inkassounternehmen verschicken ihre Schreiben jedoch nur per einfachen Brief. Es wird ihnen folglich selten gelingen zu beweisen, dass ein Brief zugegangen ist. Außer der Schuldner antwortet auf den Brief. Dann zeigt er damit ja auch, dass er den Brief bekommen hat.

  47. Warum versenden dann Anwälte Ihre Forderungen auch nur via einfachen Brief? dabei greift man noch auf die Ausnutzer von Privaten Zustellern zurück.

  48. Viele Unternehmen, Inkassounternehmen und auch Rechtsanwälte versenden die meisten Sachen per einfacher Post. Dahinter stecken ja wirtschaftliche Überlegungen. Wenn man monatlich 100 oder 1000 Briefe per Einschreiben Rückschein versendet, kostet das soundsoviel. Und wenn man es per einfacher Post verschickt nur soundsoviel plus Ausfall an Forderungen weil Zugang in einzelnen Streitfällen nicht bewiesen werden kann = trotzdem weniger Kosten.

  49. Hallo Contipark-Geschädigte,
    hier meine Story zu diesem dubiosen Unternehmen:
    Parkverstoß war am 19.09.12.
    Ich bin der Halter des Fahrzeugs, mein Sohn war der Fahrer.
    Mein Sohn hat mir versichert, dass er höchstens 3 Minuten auf dem Parkplatz gestanden hat.
    Natürlich war ein Ticket von Contipark dran:
    Tagesentgelt bzw. 3-facher Stundensatz: 4,80 Euro
    Vertragsstrafe: 23,00 Euro
    Gesamtstrafe also 27,80 Euro.
    Ich habe Contipark angeschrieben und mitgeteilt, dass ich der Halter des Fahrzeugs bin, nicht jedoch der Fahrer. Den Fahrer habe ich nicht benannt.
    Ich erklärte mich bereit, das reine Parkentgelt in Höhe von 4,80 Euro zu zahlen und habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt.
    (s. Empfehlung auf http://www.schadenfixblog.de/abzocke-durch-contipark/). Gleichzeitig äußerte ich, dass die Vertragsstrafe m.E. völlig überzogen und sittenwidrig ist, wobei ich auch auf Rechtsauffassungen von Juristen und des ADAC verwiesen habe.
    Ich dachte, damit wäre die Sache erledigt, doch weit gefehlt. Heute, 09.11.12, bekomme ich einen Brief von Contipark, in dem sie mitteilen, dass sie nach „Prüfung des Sachverhalts und eingehender Würdigung meiner Argumente“ an ihrer Forderung festhalten. Ich soll innerhalb einer Woche die Vertragsstrafe von 23 Euro zahlen. Sie verweisen bzgl. der Halterhaftung auf Privatparkplätzen auf zwei Urteile des AG Stuttgart (8C 450/10) und des AG Wiesbaden (92 C 4471/11), wonach es nicht ausreichend sei, dass der Halter darauf verweist, dass er nicht gefahren ist. Stattdessen müsse er darlegen, wer das Fahrzeug gefahren hat, andernfalls würde er selbst haften. (Auf öffentlichen Parkplätzen ist das eindeutig klar geregelt, auf Privatparkplätzen gibt es wohl unterschiedliche jurist. Meinungen).
    Ich habe die Halterhaftung jedoch nie angezweifelt, sondern habe ja das Parkentgelt bezahlt. Nur mit der Vertragsstrafe bin ich nicht einverstanden.
    Dreist wird das Schreiben von Contipark geschlossen mit der Bemerkung, dass bei Nichtzahlung der Vorgang in voller Höhe ohne Beantwortung weiteren Schriftverkehrs dem Mahnverfahren übergeben wird.
    Dieses Geschäftsgebahren ist in meinen Augen kriminell und es wundert mich, dass es in D tatsächlich Gerichte gibt, die diesen Geschäftemachern noch Recht geben.
    Sie wähnen sich wohl in einer stärkeren Position und spekulieren, dass die meisten das Prozesskostenrisiko scheuen.
    Einerseits habe ich keine Lust, diesen Geiern mein Geld in den Rachen zu schieben, andererseits könnte die Sache um ein Vielfaches teurer für mich werden, sollte die Angelegenheit tatsächlich vor Gericht landen.
    Der Wucherparagraf im BGB besagt, dass Rechtsgeschäfte sittenwidrig sind, wenn die Leistung in einem auffälligen Missverhältnis zur Gegenleistung steht. Das dürfte hier wohl eindeutig gegeben sein. (27,80 Euro für 3-minütiges Parken). Diese Vorschrift soll u.a. Wohnungsmieter schützen. Aber hier wird vom Forderungssteller gesagt, dass ein Mietvertrag zustande gekommen ist. Ist der Paragraf hier anwendbar?
    Wie würdet ihr euch verhalten? Danke für eure Antworten!

    • Hallo Hermann,

      bei mir das gleiche Schreiben. Wie ist es inzwischen ausgegangen?
      Reicht es aus zu sagen, dass das Auto für all deine Freunde/Kinder/Eltern frei zugänglich ist und du es daher nicht weiß wer gefahren ist?

      Grüße

  50. Hallo,
    ich habe auch ein Problem mit Contipark. Habe in Düsseldorf vor dem Burger King geparkt und schwupps wurden 32 Euro fällig. Darauf hin habe ich erstmal nix gemacht. Dann kam eine Mahnung. Habe dann dummerweise eine E-mail an die geschrieben und darin geschildert daß ich nur kurz geparkt hätte aber nur bereit wäre 10 Euro zu bezahlen. Nach 4 Wochen kam ein Schreiben es sei ok wenn ich nur die 32 Euro bezahlen würde. Das habe ich getan. Hatte keine Lust auf langes Theater. So nun kam ein Brief von Inkassounternehmen infoscore mit einer abgetretenen Forderung von1. 4 Euro Hauptforderung: Miete. 2. Verzugszinsen vom 01.09.-21.12.2012 0,07 Euro 3. Bisherige Mahnauslagen 7,50 Euro 4.Inkassokosten 9 Euro 5. Kontoführungskosten 7 Euro macht insgesamt 27,57 Euro zu bezahlen bis 21.12.12. Da habe ich meinen Augen nicht getraut!!! Daraufhin habe ich die angerufen und mit Anwalt gedroht- das wiederum juckt die gar nicht. Ich hätte 4 Tage zu spät gezahlt. So was mache ich nun? Ist doch ne Frechheit..

  51. Conti Park am Frankfurter HBF: Ich habe ordentlich geparkt und nachdem ich 3 Tage später wieder an meinem Fahrzeug war, hing er da. Ein Knollchen, das 2 Minuten später als mein Ticket ausgestellt wurde. Mein Ticket lag immer noch sowas von sichtbar auf dem Armaturenbrett, dass ich zuerst geglaubt habe, die haben eine besondere Art von Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eingeführt. Aber ganz Ernst kam dann einige Tage später eine Zahlungsaufforderung.

    Zwischenzeitlich habe ich mein Parkschein über die Reisekosten abgerechnet, so dass ich zuerst ohne Beleg Einspruch eingelegt habe. Darauf hin habe ich Wochen später eine Mahnung (inkl. Mahngebühr) erhalten. Darauf habe ich dann nicht mehr reagiert und habe nun seit Monaten nichts mehr gehört.

    Conti Parkplätze ignoriere ich seit dem und Parke im Parkhaus unter’m HBF zum selben Kurs bzw mit dem entsprechenden BahnCard Rabatt.

  52. Ähnlicher fall auch hier: 5 Minuten geparkt. Auf dem weg zum parkautomaten registriert dass ein mann mit zeitung in einem weißen Pkw sitzt und den Parkplatz beobachtet… No comment. Während Ich in der schlange stehe, um mein parkticket einzulösen, sehe ich wie jener Mann das Fahrzeug verlässt, in Richtung Meines Fahrzeugs läuft und seinen Hand-Computer rausholt und anfängt zu tippen: UNGLAUBLICH!!! Ich also auf direkten Wege zu ihm hin um darauf hinzuweisen, dass ich gerade dabei war das Ticket zu kaufen. Er sagte nur, die Daten „wurden bereits erfasst und nach Berlin gesendet“ 😀 ich soll mit dem Ticket Widerspruch einlegen und gut ist. Gesagt getan, allerdings liegt die Uhrzeit des Strafzettels (27€) vor jener des parktickets, weswegen mein Widerspruch nicht anerkannt wurde! DRECKSladen voller Betrüger und Verbrecher Sage ich nur! Jedenfalls kam das volle Programm, Rechnung Mahnung, infoscore und Haas&Kollegen, Zahlungsaufforderung usw… Irgendwann waren es 200€…

    Mein Rezept: ignorieren, ignorieren und ignorieren!!!! Was auch immer ihr tut: BEZAHLT NICHT!!!

    Reagiert nur auf gerichtliches schreiben , falls überhaupt mal was kommt. Bei mir kam seit über einem Jahr noch nix gerichtliches. Immer nur rechtsanwälte Haas und Kollegen immer wieder mit dem selben scheiss „Zahlen sie bitte, sonst Drohung XY.“ … Mittlerweile bieten sie mir an weniger zu bezahlen („friedenszahlung“) hahahhaha was ein Abfall!

    Falls ein gerichtliches schreiben ankommt, worauf ihr reagieren solltet, dann einfach sagen, man ist nur der Halter und habe am genannten Tag nicht da geparkt. Fahrzeugführer kann nicht eindeutig genannt werden. Um den guten Willen zu zeigen kann man anbieten den Tagessatz von 3€ zu bezahlen, jedoch unbedingt angeben dass dies ohne Anerkennung irgendeiner Rechtspflicht erfolge! Fertig.
    Falls euch einer irgendwie am Telefon erwischen solltet, koennt ihr alles in einem Satz zusammenfassen: der von den Rechtsanwälten Haas und Kollegen geschilderte Sachverhalt ist nicht korrekt. Und fertig! Wehrt euch gegen diesen Betrügerhaufen!

    Seid ihr im Verkehrsrecht Rechtsschutzversichert? Anwalt zur Hilfe holen! Wenn nicht, macht Gebrauch von der rechtlichen Beratungshilfe (kann bis 10€ kosten) bei eurem lokalen Gerichtsinstitut!

  53. Hallo,
    Ich bin auch mächtig enttäuscht von dieser Abzocke. Mein Fall ist eine kleine Variante: Ich (meine GmbH…) habe mehrere Lieferwagen. In Wiesbaden am Hbf beliefern wir Kunden, natürlich kam auch mal ein Strafzettel (27 Euro waren es wohl) und mittlerweile gibt es von Haas & Kollegen ein „einmaliges Angebot“ von 94,31 Euro (ca. 30 Tage Zahlungsfrist) anstelle von 125,74. Zusätzlich zu dem Fakt, daß ich nicht der Fahrer war (und der Halter eine juristische Person), kommt hinzu, daß ich argumentiere, daß wir eine Liefertätigkeit ausüben, daß Fahrzeug als nur kurz be- und entladen wird, aber das interessiert die Firmen scheinbar nicht. Was ist von folgenden „Geheimtipp“ zu halten: Den Fahrer mitteilen mit postalischer Anschrift…welche zufällig NICHT in der EU ist… (Schweiz, Türkei, China, Vietnam, USA u.s.w.) oder etwas abgeschwächter, der damalige Fahrer arbeitet nicht mehr bei uns und seine Adresse ist unbekannt.

  54. Meine Frau hat kurzzeitig,jedoch ohne Tiket, auf einem Parkplatz in Herford gestanden. Sofort ein Zettel, 30 €.
    Das Geld ist dann auch sofort gezahlt worden. Heute,nach ca 4 Wochen, kommt eine Mahnung mit Androhung von Incasso und wesentlich höheren Gebühren. Wir haben eine Quittung der Sparkasse und werden uns beschweren únd eine Entschuldigung verlangen, ansonsten werden wir eine Anzeige gegen Contipark erwirken.
    Nie wieder einen Parkplatz der Contiparkgruppe

  55. Bei uns ist es ein anders gelagerter Fall: Car-Sharing-Fahrzeug von MultiCity (spannenderweise Tochter der DB, in dessen Auftrag ContiPark ja auch die Parkplätze betreibt), mit einem Handy-Parkticket, was auf allen öffentlichen Parkplätzen in Berlin gültig ist. Das Fahrzeug wurde nach der Miete auf einem ContiPark-Parkplatz abgestellt.

    An diesem Parkplatz ist weder an der Einfahrt noch unten bei Befahren der Parkfläche erkennbar, dass es ein Privatparkplatz ist oder irgendwelche Gebühren gezahlt werden müssen. Einzig am Parkautomat ist ein Hinweisschild, dass man dort Parkgebühren zahlen soll und in winziger Schrift „Privatparkplatz“ und übrigens als „BahnPark“ ausgeschildert. Das erkennt man vom Auto aus nicht. Da es ja ein Handy-Parkticket gibt, ist meine bessere Hälfte in dem Fall auch nicht auf die Idee gekommen, dort hin zu gehen.

    Nun hat ContiPark über MultiCity meine Freundin als Fahrerin ermittelt – daran lässt sich nichts rütteln. Wir haben nach dem ersten Schreiben auch die 3,- € geforderte Parkgebühren „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ überwiesen und den Fall so geschildert. Aber ContiPark beharrt darauf, dass es ein Privatparkplatz ist und will die restlichen 23€ auch noch haben. Immerhin haben sie nach dem Einwand die Mahngebühren und Halterermittlungskosten erlassen. Aber wenn wir nicht zahlen, geht das direkt zum Inkassobüro und das ganze „ohne Beantwortung weiteren Schriftverkehrs“. Die wollen also keine Diskussion, sondern nur die Knete.

    Ich hab Fotos gemacht – denn 3 Monate später gibt es immer noch keine bessere Beschilderung, schon gar nicht an der Einfahrt. Dem Inkassobüro werde ich das ganze genauso schildern und die Sache aussitzen.

    Ich überlege, noch einen Brief an die DB zu schreiben. Aber ich glaube, denen ist es ziemlich egal, was da auf deren Parkplätzen geschieht.

  56. Auf dem Parkplatz der CONTIPARK am Bahnhof Heidelberg funktionierte der Parkscheinautomat nicht. Die Münzen fielen allesamt durch. Wiederholtes Einwerfen war efolglos.
    Die Parkkosten in Höhe von 10€ wurden inzwischen überwiesen, nicht jedoch Vertragsstrafe und sonstige Kosten.
    Hat man eine Chance mit diesem Sachverhalt durchzukommen?

  57. HaT denn jemand schon einmal in einer Fernsehsendung auf diese Abzocke aufmerksam gemacht? So bei WISO „Das Letzte“ oder andere Verbrauchermagazine?

  58. Hallo Robert, einen schönen guten Tag,

    ich bin bei meiner Recherche hier über Deinen interessanten Blog gestolpert und wende mich mit einer Frage an Dich, in der Hoffnung, das Du diese vielleicht beantworten kannst.

    Ich bin auf einem Parkplatzt gelandet, der privat betrieben wird, so ähnlich wie oben hier zu Contipark beschrieben. Offene Zufahrt von der Strasse, keine Schranke, Parkautomat.

    ich habe eine halbe Stunde gelöst, mich dann um 20 verspätet unf ein Ticket vorgefunden mit Forderung über 26,- €, nur wenn ich sofort binnen 7 tagen überweise, sonst kämen 40,- € auf mich zu.

    Ich habe bislang auf nichts reagiert, und zwar mit folgender Auffassung:

    Die an der Einfahrt angebrachten AGB sind insgesamt auf 4 Din A4 Seiten ausgehangen. Allein die Schriftgröße wäre für mich ein Streitfall, man müsste wohl 15 bis 20 minuten davorstehen und konzentriert lesen. Das ist ja in anderen Zusammenhängen, wie z. B. Gewerbeeinträge-Abzocke, schon ein Makel gewesen, wo Anwälte erfolgreich argumentiert haben, das Gestaltung und Schriftgröße, also Lesbarkeit nur der Verschleierung und bewussten Unverständlichkeit dienen sollten, etc.

    In meinem Fall aber kommt hinzu, das selbst, wenn ich also hätte lesen wollen, es NICHT lesbar ist. Die 4 Seiten AGB sind hinter einer dicken, trüben, vergilbten Plastikwand ausgehangen, die auch nicht plan aufliegt, so das selbst mit einer Lupe nichts erkennbar wäre. Das verbogene alte Plastik bricht an vielen Stellen das ganze optisch bis zur Unleserlichkeit, plus Minischrift. Keine Chance.

    Meine Frage:
    AGB, die nachweislich (durch Fotos, Nahaufnahmen, beweisbar) tatsächlich einfach unlesbar sind, sorgen die dafür, das ein gültiger Vertrag gar nicht erst zustande gekommen ist? Hätte ich das Geschäftsmodell deutlich lesen und verstehen können, z. B. welche Kosten ein zeitliches Überziehen nach sich zieht, wäre ich wieder runtergefahren und hätte das Angebot zum Parken gar nicht erst angenommen. So meine Logik und Argumentation. Alle anderen Veträge im allgemeinen Leben sind doch auch ungültig, wenn die AGBs nicht oder unlesbar ausgehändigt / ausgehangen werden.

    Vielen Dank für eine Rückmeldung im Voraus.

    Viele Grüße, Mike

  59. Schade, ich wohne leider nicht in NRW. Sondern in Unterfranken. Sonst würde ich mich glatt melden.

  60. Da auch ich nun indirekt von einem derartigen Fall betroffen bin, jedoch weder als Halter noch als Fahrer des betreffenden Fahrzeuges, habe ich mich aus reinem Interesse bezüglich der vollkommen unverhältnismäßig hohen Vertragsstrafe „schlau-gegoogelt“. Hierbei bin ich natürlich sehr schnell auch auf dieses Forum gestoßen. Die enorme Anzahl an Beiträgen zum Thema „Contipark-Abzocke“ hat mich dann fast schockiert. Daher bin ich sehr schnell zu der Überzeugung gelangt, dass es sich hier im Forum nicht etwa um eine gesetzlose Minderheit aus „Schwarzparkern“ handeln kann. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass allem voran die überzogenen Vertragsstrafen – aber auch das gesamte Kontroll- und Inkasso-Gebahren einen festen und recht einträglichen Bestandteil im Businessplan der Firma Contipark darstellt. Man sollte also z.B. versuchen die Behörden zu motivieren festzustellen, welchen Anteil an den Umsätzen die Firma Contipark auf diese Weise generiert. Fasst man alle bisherigen Beiträge zusammen so fällt auf, dass folgende Punkte besonders häufig genannt werden:
    – Nichterkennbarkeit als privater Parkraum mangels Schranken oder deutlicher Beschilderung
    – Fehlende oder nicht erkennbare Abgrenzung zu öffentlichen Parkflächen
    – Nicht oder fehlerhaft funktionierende Parkscheinautomaten
    – Aus „dem Nichts“ auf- und schnell wieder abtauchende Kontrolleure´, welche bereits nach wenigen Minuten Parkzeitüberschreitung Zahlungsaufforderungen verteilen
    – Vollkommen überzogene Vertragsstrafen von i.d.R. 23 €
    – Automatisierte Beauftragung von Inkasso- und Rechtsanwaltsgesellschaften mit einschlägigem Massen-Inkasso-Gebahren

    Weiterhin fällt auf, dass seitens Contipark das Thema Halterhaftung zunächst schlicht vorausgesetzt wird, obwohl dies bei privatem Parkgrund keineswegs als grundsätzlich anerkannte Rechtssprechung betrachtet werden kann. Die Frage, ob und zu welchen Bedingungen überhaupt ein Vertragsverhältnis zustande gekommen ist, bleibt weiterhin unklar.
    Auch die Frage der Verhältnismäßigkeit einer von Contipark willkürlich festgesetzten Vertragsstrafe in Höhe von meist 23 € bleibt eine zu klärende Frage. Was wäre denn, wenn Contipark 230 € oder gar 2.300 € verlangen würde? Wo fängt es an unverhältnismäßig zu werden? Ich denke, dass bereits 23 € Vertragsstrafe im Verhältnis zur üblichen Stunden- oder Tagesparkgebühr unverhältnismäßig sind und somit zweifelsfrei in die Kategorie „Abzocke“ einzuordnen sind.
    Ungeklärt bleibt bisher auch die Frage zur Beweislast, falls der Fahrer und/oder Halter das „Ticket“ gar nicht an seiner Windschutzscheibe vorgefunden hat. Sei dieses nun „vom Winde verweht“, gar nicht erst angebracht oder von irgendeinem Zeitgenossen als Souvenier mitgenommen worden sein. Wer zahlt denn in einem solchen Falle die zwangsläufig folgenden erhöhten Kosten wie Mahngebühren etc.?
    Ich denke, dass noch immer so einige Fragen offen sind und würde mich freuen, wenn es eines Tages gelingen würde gemeinsam ein Grundsatzurteil zu bewirken. Leider sind Sammelklagen in Deutschland nicht möglich. Allerdings könnte man ja evtl. eine Interessengemeinschaft bilden, welche dann als juristische Person auftritt. Mich würde interessieren, was insbesondere die Rechtsanwälte in diesem Forum hiervon halten – natürlich ohne eine unerlaubte Rechtsberatung zu geben.

  61. Hallo,
    leider ist die Firma Contipark sehr unseriös. Ich habe am ICE- Bahnhof in Limburg geparkt für 24 Stunden leider ist es später geworden und musste 24€ zahlen. Es ist mir wichtig alle Parker die parken bei der Firma Contipark darauf hin zuweisen.

  62. Mal kurz ein interessanter Einwurf:

    Ursprünglich wurden von Contipark 3,- € Parkgebühren und die 23,- € Vertragsstrafe gefordert. Die 3€ haben wir unter Vorbehalt gezahlt und uns weiter mit Contipark herum gestritten. Da dort keinerlei Einsicht herrschte, haben wir auf das Inkassoschreiben gewartet: Dort stehen nun plötzlich 27€ als Hauptforderung drauf. Selbst wenn sie die 3€ nicht gefunden hätten, wären das laut Adam Riese immer noch nur 26€.

    Inkl. der ganzen zusätzlichen Gebühren (auch einer unberechtigten Forderung nach Kontoführungsgebühr) sollte die Summe dann 71,04€ sein. In der nächsten Mahnung sind es dann urplötzlich 71,08€, die noch offen seien.

    Also seriös ist irgendwie anders.

    • Also Conti und Louis Parker, auf jeden Fall NICHTS gefallen lassen, NICHTS bezahlen.

      Alles ignorieren, bis evt. mal ein Mahnbescheid kommt, und dann vollständigen Widerspruch einlegen. Und wenn dann evt. Klage erhoben wird, dann bitte zum Fachanwalt (Verkehr). Diese sind hoch spezialisiert und bundesweit vernetzt, also informiert, kennen alle Urteile und Argumente. Und da gibt es reichliches, um das erfolgreiche anzufechten bzw. abzuwehren.

      Fakt bleibt, das diese Herren ihr Geschäft unsauber im Dunkeln betreiben. Man könnte in Deutschland diesen bedarf nach Parkraum nachhaltig und seriös bewirtschaften und würde vernünftig damit verdienen können. Darum geht es in diesen Fällen aber nicht, und das kann ein Anwalt sehr wohl vor Gericht transparent machen.

      Das es eben DARUM nicht geht, um ein vermeintlich ordentliches Geschäft, sondern ein Modell praktiziert, was auf Abschreckung, Angsterwecken, Undurchsichtigkeit, überzogenen Forderungen, hohem Druck mittels massiven Einschüchterungen im Schriftverkehr beruht. Das ganze wird auch noch mit einem ganzen Sack voll juristischer Falschbehauptungen und Fehler dem Laien gegenüber aufgebauscht. Das ganze Konzept ist durchkomponiert, mit jedem Schreiben, wann welcher Inhalt etc. Es wird statistisch gesiebt, in der ersten Runde zahlen so und so viel, in der zweiten dann soviel….selbst auf ein sechstes oder siebtes Schreiben schöpft man noch Zahlungen ab. Das Prinzip liegt allen Abzockmaschen zu Grunde, so erst zu sehen gerade vor kurzen im Fernsehen zu Web.de und 1 & 1 / GMX-ProMail Abzockerei. Inkassounternehmen haben für vieles einen Sinn und eine Berechtigung, hier mach Sie nur mit, weil nach dem Gesetz der großen Zahl eben auch da noch gut dazuverdient werden kann.

      Schämen müssen sich vor allem aber wohl die heruntergekommenen Anwälte, die dieses Spiel mitmachen. Einzig positiv ist zwar, nachvollziehen zu können, das nach einer gewissen Zeit Abzock- / Abmahnanwälte sich auch wieder von bestimmten Geschäftemachern distanzieren, weil es auf Dauer eine primitive, monotone, verdummende Tätigkeit ist, die am Ende dann doch nicht so viel einbringt wie gedacht. Aber jeden Tag steht auch ein dummer Anwalt auf und so finden diese Parkplatzbetreiber z. B. dann auch wieder einen nächsten „Einzimmer-Praxis-Juristen“. Möglich, das Alkohol eine Rolle in diesem Gewerbe spielt. In jedem Fall muss man wohl aber eine abgewetzte Zuhälter- und Hurenmentalität in sich vereint haben.

      Was für eine Schande, wenn man dafür irgendwann mal ein anspruchsvolles Jura-Studium absolviert hat und am Ende nicht mehr weiter weiß.

      Zu Parker Louis in Berlin:

      Ich warte nur auf einen Gang zum Gericht, da ich berufsbedingt gute Kontakte in die Medienlandschaft habe, bin ich hoch motiviert, meinen Fall gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mein Anwalt und Freund, wir haben jedenfalls das Gelände, die Eingangs- und Ausgangsbeschilderungen, die AGB, die gesamten Örtlichkeiten, die Nachtbeleuchtung fotografisch dokumentiert. Rechtschutz, frei oder ADAC; tragen das sowieso mit. Und wer keine RS hat, soll bitte dennoch eisern bleibe, Die juristischen, sachlichen, formalen Fehler bleiben, ebenso die sittenwidrigen Umstände sowie die dargebotenen vertraglichen Defizite.

      Ein Freund von mir sitzt das übrigens auch aus, der in Berlins Mitte auch auf diese Parkplatz-Fliegenfalle gelandet ist, und wartet gerne auf einen schönen Gang zum Gericht. Der hat inzwischen von einem Parker-Louis-Anwalt als Halle Post bekommen, da wird für drei oder vier Euro Schlusszahlung nun die abschließende „Erledigung“ angeboten.

      Unglaublich, oder?

      Der arme Anwalt, hoffentlich wacht er bald auf……..

  63. Ich hab auch vor 2 Monaten morgens um 5:30Uhr auf einem Contiparkplatz mit meinem Roller geparkt, 2m neben den öffentlichen Parkplätzen weil mir damals nicht bewusst war das ich auf einem Contiparkplatz stehe.
    Da auchnoch Sonntag war hab ich mir erst Recht keine Gedanken gemacht, für meinen Roller ein Ticket zu ziehen.
    Was mich besonders ärgert ist, dass mein Freund der mit seinem Roller auf dem gleichen Parkplatz geparkt hat auch zahlen muss. Wir müssen jeweils 25,50 Euro zahlen, also insgesamt 51 Euro für einen Parkplatz.
    Der Parkplatz selber kann nicht mal von einem Auto benutzt werden da auf ihm noch ein großer Mast steht und so vielleicht noch 2/3 der eigentlichen Parkfläche zur Verfügung stehen.
    Ich bin richtig sauer, wir haben auch gleich unsere Einwände gegen die beiden Strafzettel gebracht aber vorgestern kam eine erneute Zahlungsaufforderung.

    😛

  64. Hallo,

    Düsseldorf Hauptbahnhof vorm Kino, 9+23 Euro wegen falsch Parkens. Ich wollte nur mal kurz in die Postbank um Geld zu wechseln, damit ich es in den Automaten stecken kann, weil Scheine nimmt dieser nicht an.

    Ich bin durchaus bereit es darauf ankommen zu lassen. Wer hat Erfahrung und war schonmal vorm Landesgericht in Düsseldorf wegen dieser Abzocker?

    Das Auto ist auf meinem Vater angemeldet und er wohnt ca. 300km nördlich von hier und kann nachweisen, dass er nicht in Düsseldorf war.

    Schöne Grüße

  65. Mit welchem Kosten ist denn zu rechnen, wenn es bis zu einem gerichtlichen Mahnbescheid oder einer Verhandlung kommen sollte?

    Ich versuche das mal mit meinem gefährlichen Halbwissen zu beantworten und bitte einen Fachmann mich zu ergänzen oder zu korrigieren:

    Sämtlicher Schriftverkehr von Contipark und deren Anwälten scheint nicht als Einschreiben verschickt zu werden. Damit sollte es für Contipark nicht nachweisbar sein, dass der Beklagte im Verzug ist. Mahngebühren dürften also nicht auf die Grundforderung von ~30€ aufgeschlagen werden, oder?

    Soweit ich das sehe, dürften noch die Gerichtskosten für den Bescheid von 23€ hinzukommen. Dürfen auch RA-Gebühren aufgeschlagen werden?

    Das würde dann ein Kostenrisiko von 50-60€ bedeuten.

    Das Kostenrisiko für einen Prozess scheint deutlich höher zu sein. Ein per Google gefundener Prozesskostenrechner zeigt 280€ inkl RA-Gebühren für einen Zivilprozess mit 30€ Streitwert.

    Wenn ich mit meinen Annahmen richtig liege wäre es sicherlich am spassigsten die Grundforderung erst zu bezahlen, wenn der Anwalt 150€ Mahngebühren fordet. Denn für die Mahngebühren gibt es keine Rechtsgrundlage…

    • Also auf dem Mahnbescheid stehen dann um die 140€. Allerdings sind da noch die unrechtmäßigen Kontoführungskosten (12€) mit bei. Davor waren’s 100€, die die Anwaltskollegen wollten. Und davor wollte das Inkassobüro ca. 70€. Beides jeweils auch mit den 12€ Kontoführungskosten, die eigentlich nicht separat erhoben werden dürfen.

  66. Gerade noch ein paar Urteile gesehen. Da geht’s tatsächlich um Streitwerte von 400-500€. Wie begründen sich diese denn? Bevor Mahngebühren auflaufen können, muss der Beklagte doch wenigstens nachweisbar informiert werden, oder?

  67. Solange man nur normale Post erhält – und darauf NIE reagiert – kann auch zu keiner Zeit von der Gegenseite darauf weiter aufgebaut werden. Und für einen Nachweis reicht es nicht, es fehlt der Zugangsbeweis. Die Gegenseite kann behaupten 10 Briefe geschickt zu haben – Ihr habt KEINEN erhalten. Übrigens selbst bei Einschreiben ist nichts verloren, siehe z. B. fehlender oder falscher Inhalt. Da hilft übrigens auch jeder Anwalt per allgemeiner Auskunft weiter.

    Im übrigen noch ergänzend: Sich auf reine Abzocke und Wucher zu berufen, hat so allein womöglich nicht immer die Anerkennung der Gerichte gefunden – obschon es einige Urteile wohl auch zugunsten der Betroffenen Parker gibt. Leider mal so und mal so

    ABER:
    Entscheidend ist, einen versierten Anwalt zu nehmen, der ganz klar vor Gericht das Geschäftsmodell samt Methodik und AGB auseinander nimmt.

    Ein Beispiel: Bei den Betrügern, die Unternehmen, also kleinen und mittleren Gewerbetreibenden per Fax einen Eintrag, neu, oder „scheinbar“ zur Verlängerung, in einem „Gewerbeauskungstregister“ o. ä. so anbieten, als wäre es fast behördlic und vor allem kostenlos, denen ist ja nun im letzten Jahr gleich vielfach per Urteil ihre Masche um die Ohren geflogen.

    Und dabei war das wichtigste, dass selbst auf dieser nur einen Din A4 Seite der Hinweis zur Kostenpflicht so stark „beiläufig“ in einem Fließtext zwischen mehreren Absätzen versteckt wurde, dass die Gerichte hier die Absicht zur Verschleierung und Verführung erkannt haben. Dabei ging es um Platzierung und Lesbarkeit, Schriftgröße, untergeschobenen Texteinbau, aus dem Zusammenhang etc. etc.

    Wer also tatsächlich nach einem zurückgewiesenen Mahnbescheid dann vor Gericht muss, bitte NUR mit Anwalt. Und unbedigt die Örtlichkeiten des Geschehens mit samt den AGB fotografieren. Sichtbar machen, das es unzumutbar bis unmöglich ist, diese AGB zu überblicken oder sogar zu lesen, wenn man wollte. Unmenge von Text, enge Absätze, kleine Schrift, keine weiteren klaren Hinweise zu den Nutzungsgebühren. Ein einfaches Schild würde reichen. Zum Beispiel:
    Stunde 4 Euro, oder 6 € oder wie auch immer.
    Überziehung: 23,- €
    Parken ohne Ticket: 33,- €

    Oder was auch immer. Aber dann würde das Geschäft so ja nicht laufen.
    Es geht also nur, wenn diese exorbitant hohen „Strafgebühren“ verschleiert werden.
    Das muss deutlich werden vor Gericht.
    Wichtig ist aufzuzeigen, das in jedem ordentlich betriebenen Parkhaus die Kosten ganz einfach und deutlich zu lesen und zu überschauen sind:
    1, Stunde: x
    2. Stunde: y
    Jede weitere Stunde: z
    24 Stunden: xxzz
    Verlust des Parktickets: xyz.

    Klar, logisch, nachvollziehbar.

    Auch entscheidend und darzustellen ist, dass bewußt auf ein seriöses Bezahlsystem mit Ausfahrschranke und Time-Ticket verzichtet wird. Dann wäre immer und nur das zu zahlen, was „verbraucht“, also wirklich geparkt wurde.
    Dann könnten diese Firmen sogar als seriöse Parkplatzbetreiber durchgehen und ordentliches Geld verdienen. Und müssten keine „abgehalfterten Nachtfotografen“ in den hintersten Ecken in kalten Autos beschäftigen.

    Darum geht es aber den Betreibern nicht. Dafür haben Sie in ein durchstruktutriertes Briefsystem mit einschüchternden Texten investiert, wo bei jeder „Briefstufe“ ja immer wieder ein gewisser Prozentsatz einknickt und zahlt.
    Fährt man z. B. in Berlin in die drei großen weltbekannten Kaufhäuser, geht es ja auch. Unvorstellbar, das man z. B. im KadeWe auf Vertrauen erstmal eine Stunde löst, dann länger braucht und danach mit einem Ticket über 23,- oder 35 € räuberisch überfallen wird.

    Dieser Zusammenhang ist also unbedingt darzulegen, denn ein Betroffener, ein Anwalt und ein Gericht sind da nicht hintergekommen, es gab leider auch ein Urteil, wo das Gericht zuerkannt hat, das die AGB ausreichend ausgehangen waren. Das bezog sich aber auf den Aufstellungsbereich, ausreichend nah am Zugangsbereich usw. usf.

    Falsche Argumentation. Die können links, rechts, vorne, hinten stehen, das ist zu vernachlässigen. Sie sind defacto nicht lesbar, zu viel zu klein zu verwirrend. Daher also schöne Bilder machen. Fehlt es an Einsicht beim Richter und / oder der Gegenseite, dann einen vor Ort-Termin beantragen, damit der Richter sich selbst bemühen darf, den Parkplatz zu befahren und um dann diese AGB zu lesen.

    Spätestens hier dürfte jeder gute Anwalt dann zusammenfassen, wo es doch erheblich fehlt an den Begriffen „lebensnah“, „üblich und zumutbar“ etc.
    Genau das Gegenteil soll damit bewiesen sein.

    Es ist ein mieses, perfides, nur auf diese Form der Geldabzocke hin durchgeplantes Modell, und kein seriöses kaufmännisches Konzept.
    Ergo sind die Betreiber auch nicht als Kaufleute zu betrachten, und
    als seriös schon gar nicht.

    Wie weit ist eigentlich die Recherche fürs TV, da ist doch eine Journalistin dran, weiß jemand den aktuellen Stand? Das ist nur zu unterstützen.

    Das alles muss also anwaltlich herausgearbeitet werden.

    Ich frage mich gerade, ob die Geschäftsführer sich überhaupt noch frei in der Öffentlichkeit bewegen können? Also ganz ehrlich, ich hätte längst Angst vor üblen Übergriffen und Attacken. Gruselige Vorstellung, man geht Abends zum Italiener und wir beschimpft, bespuckt, oder womöglich noch schlimmeres.

    Abgesehen davon, dass man sich auch bei niemanden privat mehr richtig sehen lassen kann, denke ich. Und von dem Blick morgens in den eigenen Spiegel will ich gar nicht erst reden…..und das alles nur, weil man den Hals nicht voll kriegt!

    Schlimmes Geschäft, schlimmes Leben, schlimmes Karma……

  68. Ich möchte hier nun die Möglichkeit nutzen , um auch ein paar Zeilen zu diesem Unternehmen zu schreiben . Es scheint überall in Deutschland die gleiche Vorgehensweise zu sein. So auch am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main ( Parkeinrichtung Stuttgarter Straße )

    Auch hier : Parkscheinautomat und Parkplatz nicht ausgeleuchtet

    Es war nicht zu erkennen das es sich um einen privaten Parkplatz handelte ….ich freute mich überhaupt einen Platz bekommen zu haben zack an den Automaten 2 Stunden Ticket gelöst 3,00 …..bis zu meiner Rückkehr da hing dann der Zettel an der Scheibe ….. Fazit : Tagesentgelt 15,00 , Vertragsstrafe :23,00 + 3,00 die ich vorher bezahlte …… also 41,00 Euro weg für so eine miese Abzocke …… Traurig Traurig das die Deutsche Bahn solche Unternehmen einbindet !!!!!

  69. Hallo, ich habe auf einem Contipark Parkplatz geparkt, der „auschließlich von Dauerparkkunden […] gegen Zahlung einer Monatsgebühr zur Verfügung gestellt“ wird. Ich habe angeblich jemand anderem einen Stellplatz weggenommen und soll nun 23€ Aufwandsentschädigung zahlen (der Parkplatz war so gut wie leer). Ich bin nicht Halter des Fahrzeuges und stand dort auch nur maximal 2 Stunden. Wie sieht denn in diesem Fall meine rechtliche Lage aus? Bisher habe ich nur von Leuten gelesen, die ein Parkticket ziehen konnten, aber in meinem Fall gab es ja nicht einmal einen Automaten. Vielen Dank für Ihre Antwort! Mfg

  70. Auch ich wurde abgezockt, am HBF Saarbrücken. Es sieht danach aus, dass es primär nicht um die „Park“gebühren geht, sondern um die Zusatzeinnahmen, die auf Teufel komm raus generiert werden müssen. Hier stellt sich auch für mich die Frage, was daran noch rechtmäßig sein soll. Vielleicht ist das ein Fall für den Verbraucherschutz. Auch sollten alle anderen potentiellen Opfer über social media vor dieser Abzocke gewarnt werden. Wie anderswo ist auch am HBF Saarbrücken nicht zu erkennen, mit wem man sich da vertraglich eingelassen hat. Wenn jeder Parkplatzsuchende an der Zufahrt zum HBF anhalten und die Vertragsbedingungen lesen würde – und das erwartet Contipark laut Bezirksleiter 655 von seinen Kunden – dann gäbe es einen flächenmäßigen Rückstau in die Innenstadt.

    Vielleicht ist es einfach besser, die Zufahrt zum Bahnhof weiträumig zu meiden und sein Fahrzeug in einem der benachbarten Parkhäuser abzustellen. Das würde auch der Contipark zu einem ehrlicheren Geschäftsmodell helfen.

  71. Hallo zusammen,

    zunächst mal vielen Dank Robert für diesen Blog! Deine Tipps und der Austausch der anderen hier, hat mir wirklich schon sehr weiter geholfen!

    Auch ich bin Opfer der Contipark Abzocke durch Parken am Kölner HBF geworden. Nachdem die erste Mahnung kam, bin ich wie oben beschrieben vorgegangen und habe ausschliessliche den geforderten Tagessatz in Höhe von 12€ überwiesen und Contipark einen Brief geschickt indem geschrieben habe, dass ich an besagtem Tag nicht gefahren bin und den Tagessatz ohne Anerkennung einer Rechtspflicht überweise.

    Nun kam ein Schreiben von Contipark indem sie auf 2 Gerichtsurteile hingewiesen haben, die entschieden haben, dass es nicht ausreicht, wenn der Fahrzeughalter darauf verweise, dass er selbst nicht gefahren ist. Stattdessen muss er darlegen, wer das Fahrzeug zur fraglichen Zeit gefahren hat, anderenfalls haftet er selbst.
    Aus Gründen der Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht verzichten sie „einmalig in diesem konkreten Einzelfall auf die zusätzlichen Kosten der Mahnung, wenn die ursprüngliche Forderung fristgerecht eingeht.“ (Das kam mir ja schon mal sehr komisch vor…)
    Sie fordern jetzt den noch offenen ursprünglichen Betrag von 23€ (Mahnkosten und Halterermittlungskosten). Damit wäre ich dann auf den 35€ vom Anfang, nur abzüglich der neuen Mahngebühren.

    Ist jemand ähnlich vorgegangen und wie ist der Schriftverkehr weiter verlaufen? Soll ich nun ab jetzt jegliche Schreiben von Inkasso Unternehmen ignorieren oder besteht wirklich die Gefahr, dass sie vor Gericht gehen? Den vollen Tagessatz haben sie ja schon von mir bekommen, also ist die Frage ob sie wirklich trotzdem noch so weit gehen werden.. Das Risiko mehrere hundert Euro zahlen zu müssen möchte ich nicht eingehen, andererseits bin absolut dagegen diese Abzocke noch zu unterstützen.

    Viele Grüße,
    Eva

    • Hi Eva,

      ja, ich bin soweit gegangen und habe genauso agiert, wie Du es beschrieben hast. Habe danach alle anderen Schreiben von Contipark, dem Inkassobüro und dem RA Haas ignoriert. Dann kam der angekündigte gerichtliche Mahnbescheid und leider bin ich dummerweise erst dann auf die Idee gekommen, den ADAC anzurufen. Dort hat mir ein Anwalt gesagt, es wäre „dumm“ so lange zu warten, wenn ich sofort gekommen wäre, hätte er möglicherweise noch etwas machen können, so rate er mir, den geforderten Betrag von inzwischen € 141,38 (ursprünglich € 29,–) zu überweisen. Das habe ich dann gemacht. Ich hätte sogar beweisen können, dass der Halter des Fahrzeugs nicht gefahren sein kann (er war an diesem Tag im Ausland). Also, wenn Du weitere Kosten vermeiden möchtest, empfehle ich Dir die ausstehenden € 23,– zu zahlen oder aber eine Rechtsinformation beim ADAC einzuholen (sofern Du Mitglied bist).

      Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Info helfen.

      Liebe Grüße

  72. Aber mal was anderes, gibt es denn überhaupt keine Handhabe gegen dieses Unternehmen. Was sich dort abspielt, ist doch eine Frechheit. Die sind wohl Inhaber sämtlicher Parkplätze an Hauptbahnhöfen in Deutschland und scheinen überall jemanden abgestellt zu haben, der nur darauf lauert, wenn jemand auch nur für eine Minute die Parkzeit auf dem Ticket überschreitet. Ich finde es im übrigen völlig in Ordnung, wenn Strafen verhängt werden, wenn jemand überhaupt kein Ticket zieht oder die Parkzeit unangemessen und über Gebührt überzieht, aber doch nicht für wenige Minuten.

  73. Hallo Sunny,

    vielen Dank für deine Antwort. Dann werde ich wohl besser auch noch den ausstehenden Betrag überweisen. Allerdings sind sie dann ja wirklich mit ihrer Masche durchgekommen und bekommen den ursprünglich geforderten Betrag. So machen sie ja offensichtlich ihr Geld indem sie Leuten so lange Drohbriefe schicken, bis man aus Angst vor Gerichtskosten überweist.. Die Frage wäre bei dir gewesen ob sie nach dem gerichtlichen Mahnbescheid wirklich geklagt hätten, weil so wie ich das in mehreren Foren gelesen habe, gehen sie diesen Schritt meistens nicht..

    Liebe Grüße,
    Eva

  74. Wir spielen das Spiel zu Ende. Mahnbescheid war da und wir haben komplett widersprochen. Dann wollte plötzlich die Gegnerseite wissen, warum. Darauf haben wir nicht reagiert (man muss denen ja kein Futter geben). Jetzt warten wir, dass sie Klage erheben, damit sich ENDLICH mal jemand unparteiisches damit auseinander setzt. Nicht nur, dass wir die Parkgebühren schon längst (mit schriftlicher Bestätigung seitens Contipark) ohne Anerkennung einer Rechtspflicht beglichen haben – die aber dennoch in den Mahnungen enthalten waren; auch ist der besagte Parkplatz quasi überhaupt nicht deutlich erkennbar beschildert und bei der Mahnsumme wurde auch noch ein Euro dazugemogelt. An der ganzen Sache ist soviel falsch, dass es mich wundern würde, wenn da nichts zu machen wäre. Und die Anwaltskosten sollten sich bei solchen lapidaren Beträgen auch in Grenzen halten.

    • Hälst Du uns weiter auf dem Laufenden?? Es interessiert mich brennend, was daraus wird.

    • Moin,

      ich (Fahrer) habe (bzw. Bruder) hat die Post erhalten. Gehört irgendetwas spezielles in dem Wiederspruch, oder reicht z.B. aus, dass der Halter nicht der Fahrer war.

      Grüße aus Düsseldorf

    • Hallo Markus,

      was ist aus deiner Angelegenheit geworden? Hat sich der RA bei dir zurückgemeldet oder hat das Gericht dich schriftlich um Stellungnahme gebeten?

      Ich stehe gerade am selben Punkt, wonach mich der RA auffordert, Stellungnahme zu meinem Widerspruch zu geben.

      Ich beabsichtige mitzuteilen, dass ich voll umfänglich auf meine vorherigen Ausführungen verweise, wonach ich nicht Vertragspartner gewesen bin und auch bezeugen lassen kann, dass ich dort nicht geparkt habe. Ich habe ohne Anerkennung der Rechtspflicht die Gebühren damals an Contipark gezahlt.

      Danke und Gruß
      Markus

      • Hallo, Markus,

        nachdem die ganzen Mahnungen immer zum Wochenende und mit kurzen Fristen kamen (psych. Druck aufbauen), kam nach dem Widerspruch ein Brief vom gegnerischen Anwalt, dass man sich doch bitte äußern soll, WARUM man nicht bezahlen möchte. Das ganze mit einer vergleichsweise langen Frist von 3 Wochen. Sollten wir nicht antworten, würde er eine Klage anstreben, stand noch drunter.

        Da der gegnerische Anwalt ruhig selbst bei Contipark nachhaken kann, haben wir nicht reagiert.

        Nach Verstreichen der Frist kam nun wieder ein Brief, mit einer Zahlungsaufforderung und wenn wir die nicht binnen 3 Wochen (wieder so eine lange Frist!) begleichen, wird er diesmal wirklich ernsthaft und wahrhaftig (Indianerehrenwort) Klage erheben.

        Wir sind gespannt.

  75. Auch ich habe heute eine Mahnung erhalten das ich angeblich am 23.05.2013 um 9:22 Uhr auf einem Parkplatz in Frankfurt-Höchst, BHF ohne sichtbar ausgelegten gültigen Parkschein geparkt haben soll.
    Tatsächlich war ich auf meinem Arbeitsplatz am Frankfurter Flughafen und mein Fahrzeug wurde in der Ford Werkstatt, Hessengarage am Flughafen, wegen einer Reklamation überprüft.
    Auf Rücksprache mit dem Werkstattmeister wurde mir erklärt das mit meinem Fahrzeug zwar eine Probefahrt durchgeführt wurde, aber das Fahrzeug nicht in Frankfurt-Höchst geparkt wurde. Ich habe nicht mal eine Rechnung für den besagten Tag von der Werkstatt, da es sich um eine Reklamation handelte (Fehlerlöschung im Bordkomputer).
    Wie geht man mit so einer Situation um ?
    Werde wohl zahlen müssen oder ?

    • Sehr geehrter Herr Maibach,

      ich will auf Ihre Schilderung mal mit einem allgemeinen Hinweis eingehen:

      Sollte offensichtlich ein Fehler seitens Contipark vorliegen, da der PKW zur angegebenen Zeit am angegebenen Parkplatz nicht geparkt worden sein kann, benötigt man hierfür nicht zwingend schriftliche Belege. Es genügt wenn Zeugen angegeben werden können, die dies bestätigen können. Dies wäre z.B. ein Werkstattmeister, wenn der PKW zur fraglichen Zeit in der Werkstatt war. Der Werkstattmeister müsste dann in einem späteren Prozess (zu dem es aber eher nicht kommen wird) als Zeuge auf Einladung des Gerichts aussagen. Die beste Vorgehensweise in so einem Fall ist die Schilderung der Umstände gegenüber Contipark (am besten unter Angabe des Zeugen). Der restliche Briefverkehr kann dann entspannt zur Kenntnis genommen werden ohne das hierauf weiter reagiert werden sollte. Erst auf einen Mahnbescheid sollte dann Widerspruch eingelegt werden.

  76. Hallo,

    ich habe im April 2013 nur fünf Minuten zu lange geparkt, da die Bahn Verspätung hatte. Ich bin nicht die Fahrzeighalterin und habe sofort zu Contipark per Email kontakt aufgenommen. Ich habe das Tagesentgeld in der Höhe von 12€ auch sofort beglichen, allerdings ohne Anerkennung meiner Rechtspflicht. Anschließend kamen Mahnungen und schließlich ein Schreiben eines Inkassounternehmens an meine Mutter, ohne mich davon zu benachrichtigen! Contipark hat, obwohl sie bereits Kontakt zu mir hatten und jederzeit hätten aufnehmen können, den Halter ermittelt (4€ dafür berechnet) und nur ihm die Mahnungen zukommen lassen. Die Halterin war jedoch in Urlaub während die Mahnungen und das Schreiben des Inkassounternehmens kamen, so dass ich diese verspätet erhalten habe. Bezahlt habe ich jetzt die 4€ Halterermittlung, wobei ich von Contipark eine Stellungnahme dazu gefordert habe, und die 23€ Vertragsstrafe. Ich bin allerdings nicht bereit jetzt auch noch das Inkassobüro zu bezahlen! Contipark hätte schließlich jederzeit mit mir Kontakt aufnehmen können. Ist Contipark da nicht eindeutig im Unrecht, wenn ich doch Vertragspartner bin?

    LG Nina

  77. Ich habe heute auf einem Contipark Parkplatz in Marburg/L geparkt, war mir
    dessen aber nicht bewusst. In 15 Metern Entfernung stand ein Parkautomat
    an dem ich auch die Parkgebühren bezahlt habe. Ich habe trotzdem ein
    Knöllchen bekommen, denn ich habe beim falschen (städtischen) Parkautomat
    bezahlt. Der Conti Parkscheinautomat ist an einer Mauer befestigt und wurde
    von mir – weil etwas zugeparkt – nicht gesehen. Ich habe mich in meinem Leben
    noch nie so veräppelt gefühlt.

  78. Lieber Robert,

    ich habe im vorherigen Kommentar ja schon von meiner Geschichte mit Contipark berichtet. Ich habe diese in meiner letzten Email wiederholt aufgefordert das Inkassounternehmen auszuschalten, da ich selbst die Mahnung als Vertragspartner nicht bekommen habe, obwohl ich bereits zu ihnen Kontakt aufgenommen hatte. Stattdessen haben sie dem Halter, der 3 Wochenin Urlaub war die Mahnung geschickt und auch das Inkassounternehmen wendet sich wiederholt nur an den Halter, obwohl bereits der Wert, um den es ursprünglich ging, bezahlt ist. Zum Inkassounternehmen selber habe ich bisher keinen Kontakt aufgenommen. Contipark hat mir nun eine Antwortmeil geschrieben, in der steh, dass ich mich nicht mehr an sie wenden solle, sondern der Fall komplett an das Inkassounternehmen übergeben wurde. Sie rechtfertigen das damit, dass ich ihnen meine Adressdaten nicht gegeben hätte. Allerdings habe ich sie daraufhin nach der Norwendigkeit dieser gefragt und keine Antwort bekommen. Nun soll ich weitere 47,78€ an das Inkassounternehmen bis zum 21.7. an das Inkassounternehmen zahlen, da sie es sonst zu einer gerichtlichen Durchsetzung kommen lassen wollen. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll! Ich will schließlich nicht, dass jetzt der Halter einen Schufaeintrag. Den Betrag zu zahlen sehe ich allerdings auch nicht ein.

    Ich wäre sehr dankbar über baldigen Rat!

    Mit freundlichen Grüßen
    Nina

  79. Sollte ich mich nun mein Inkassounternehmen melden oder direkt einen Anwalt einschalten?

    Danke schonmal!

  80. Wie alle hier sollte ich wegen falsch parkens eine ueberirdische summe zahlen.
    nach der halterabfrage und der neuen rechnung habe ich widerspruch eingelegt, da ich nachweislich zu diesem zeitpunkt im urlaub war.

    das auto ueberlasse ich meinen kindern und ich weiss nicht wer gefahren ist.

    ich habe sie auch aufgefordert, direkt das mahnverfahren einzuleiten, da ueberfluessige kosten durch inanspruchnahme des inkassounternehmens entstehen.
    jetzt kam folgende antwort von contipark:

    laut rechtsprechung, u.a. auf das Urteil des Amtsgerichts Stuttgart Bad-Cannstatt
    vom 31.05.2010 mit der Geschäftsnumrner 8C 450/10 oder des Amtsgerichts
    Wiesbaden vom 12.01 2012 mil det Geschäftsnummer 92 C 4471 11. Demnach
    ist es nicht ausreichend, wenn der Fahrzeuqhalter darauf verweist, dass er selbst
    nicht gefahren ist. Stattdessen muss er darlegen, wer das Fahrzeug zur
    fragllchen zeit gefahren hat, andernfa ls haftet er selbst.

    bin ich aus dieser sache raus, wenn ich darlege, dass all meine lieben kinder gefahren sein koennen?

    schoene gruesse

  81. hallo

    Habe am wochenende auch vom Amtsgericht Stuttgart ein Mahnschreiben erhalten.Wiederspruch wird eingelegt.Habe auch keine Angst, obwohl Recht haben und Recht kriegen 2 verschiedene paar Schuhe sind.Freue mich schon einmal den Anwalt zu Gesicht zu kriegen der mir jetzt so lange denTerror macht.Ich halte euch auf den laufenden

    • Hey,

      warum wird denn ein Mahnbescheid via dem Amtsgericht Stuttgart abgewickelt? In der Regel werden zivilrechtliche Fälle doch beim Amtsgericht des Bekllagten bearbeitet? Das kommt mir komisch vor, weil zudem auch ein Präzidenzfall in Stuttgart FÜR Contipark entschieden wurde.

      Schöne Grüße

  82. haben auch Widerspruch bei Ag Stuttgart eingelegt, warten was kommt.
    Grüße
    Wer war schon zur Verhandlung? Klagen die durch?

    Nach dem Widerspruch kam der Brief mit Frage nach Begründung.

  83. Wir haben nun ein Vergleichsangebot bekommen. Statt ~150€ würden ihnen jetzt ~100€ reichen und die Sache wäre erledigt. Wenn wir nicht bezahlen, wird diesmal dann aber wirklich echt wahrhaftig (ich kann das nicht mehr ernst nehmen) Klage erhoben.

    • Hello,

      wo wurde der Vergleich denn angebotn. Direkt vor Gericht oder noch vor der Verhandlung?
      Wie hast du denn wiedersprochen, bzw. aus welchen Grund?

      Schöne Grüße

      • Nein, bis auf den Mahnbescheid ist noch kein Gericht involviert. Dem Mahnbescheid haben wir einfach – ohne Angabe von Gründen – widersprochen. Es ist nicht unsere Aufgabe, da irgendwas zu begründen. Contipark muss begründen, warum ihnen das Geld zusteht. Bisher kam da aber nichts sinnvolles. Unsere Einwände sind Contipark schon vor der ganzen Inkassogeschichte zugegangen, ohne, dass die da je drauf eingegangen sind. Und deren Anwaltsbüro bzw. der Kanzlei, die vom Inkassobüro beauftragt wurde (und zufälligerweise auch im selben Haus sitzt) sind wir auch keine Auskunft schuldig.

        Eigentlich warten wir ja die ganze Zeit darauf, dass es endlich vor Gericht geht, damit sich da mal ein unabhängiger Mensch mit befasst. Aber davor hat Contipark wahrscheinlich Angst.

        Der Vergleich kam per Post von der Kanzlei.

        • Hallo Markus,

          bei mir lief es ähnlich ab wie bei Dir bzw. wahrscheinlich allen Contipark geschädigten (hier).

          Inzwischen bin auch beim Mahnbescheid angekommen. Den Mahnbescheid hab ich ohne Angabe von Gründen Widersprochen. Daraufhin hat sich das bekannte Anwaltsbüro wieder gemeldet und mich aufgefordert den Grund des Widerspruch, unter Einhaltung einer Frist, darzulegen.

          Die Oberfrechheit ist, dass in diesem Schreiben ein Vorlage für eine „WIDERSPRUCHSRÜCKNAHMEERKLÄRUNG“ angehangen ist. D.h. (in)direkt vordert das bekannte Anwaltbüro mich auf, meinen Mahnbescheidwiderspruch, durch Unterzeichnung der Vorlage, zurück zuziehen und somit dem Amtsgericht einen Freifahrtsschein zur Vollstreckung zu geben. Das finde ich eine Frechheit.

          War das bei Dir auch so? Und wenn ja, was kam anschließend noch?

          Ich weiß nicht ob dieses Vorgehen inkl. Widerspruchsrücknahme rechtens ist, jedoch werder ich dieses Vorgehen auf jedenfall der Verbraucherzentrale melden.

          Grüße
          Copilot

        • Hallo Copilot,

          ja, diese Rücknahmeerklärung war bei uns auch auf der Rückseite vom Anschreiben aufgedruckt. Aber wir sind ja nicht blöd. 😉

          Nachdem wir da nicht reagiert hatten, kam nochmal eine Erinnerung. Und als wir da auch nicht reagiert haben, kam dann irgendwann ein Vergleichsangebot (gut 100,- €) – wieder mit dem üblichen Satz, sie würden die Klage begründen, wenn wir nicht reagieren. Da haben wir wieder nicht reagiert und haben seit knapp 4 Monaten nichts mehr von denen gehört/gelesen.

        • Hallo Markus,

          erst mal vielen Dank für deine Beiträge. ich habe noch nicht einmal eine Mahnung von Contipark bekommen.Bei mir kam direkt Post von dem dubiosen Inkassobüro.
          Mittlerweile sind die besagten Anwälte dabei mir auf den …. zu gehen.
          Von wegen Mahnbescheid und der ganze Quatsch….das lustige an der Sache: Ich habe die Strafe von 35 Euro längst gezahlt!!!
          Jetzt zu meiner Frage: Wo und wie hast du gegen den Mahnbescheid Wiedersprochen?? Per E-Mail oder per Post ( Einschreiben )????

        • Such mal bei der Google Bildersuche nach Mahnbescheiden. Das ist ein Formular und kommt in einem gelben Umschlag zu Dir.

          Auf dem Formular gibt es 2 Kästchen zum Ankreuzen: „Ich widerspreche vollständig“ und „Ich widerspeche teilweise“.

          Da kreuzt Du „Ich widerspreche vollständig“ an, machst Dir eine Kopie und dann geht das ganze in einen Fensterumschlag (Adresse vom Gericht ist schon auf dem Mahnbescheid aufgedruckt) und am besten per Einschreiben zurück.

  84. Hallo,

    bei mir war der Ablauf derselbe: Mahngebühren -> Inkasso -> Anwalt und kürzlich dann ein Mahnbescheid vom Amtsgericht Stuttgart, dem ich kommentarlos widersprochen habe.

    Darauf kam wieder ein Schreiben der Anwaltskanzlei, mit der Aufforderung den Widerspruch zu begründen, da es sonst zur Klage kommt.
    Ich war schon dabei ein Schreiben aufzusetzen, aber ich denke es ist sinnlos, da die sich die Gründe denken können und wie @Markus schon geschrieben hat, ist es deren Aufgabe zu begründen warum ich zweifelsfrei der Fahrer war.

    Oder – meine Frage – kann eine schlüssige Begründung an deren Anwaltskanzlei eine etwaige Klage vor Gericht eher abwenden?

    Deren Forderung belaufen sich mittlerweile auf 170,-EUR und gehen auf 2011 zurück. Bietet die lange Zeit nicht einen Vorteil vor Gericht, da es nur menschlich wäre, nicht mehr zweifelsfrei Aussagen zu können wer damals tatsächlich Fahrer war?

  85. AUF KEINEN FALL ETWAS WEITER BEGRÜNDEN!!!

    Ganz hervorragend, auf einen „endlich“ erhaltenen MAhnbescheid vollständig widersprochen. Sehr gut doch nun.

    Auf keinen Fall nun auf den „kläglichen“ Versuch eines „Nachschreibens“ durch diese Arme-Ritter-Kanzlei noch was erklären wollen! Völlig unüblich an diesem Punkt der Auseinandersetzung und unter Juristen schwer verpönt. Das nennen Anwaltskollegen nun wirklich „Hungerleider“ oder gestrandete „Flurbank-Geier“.

    Kurzum – wer jetzt noch antwortet, schwächt sich überflüssigerweise wieder!

    Und ich wiederhole meine Feststellung von früher: Das dieses ****** sich abends noch in Ihrer Wohnstadt in die Öffentlichkeit traut….mich wunderts! Noch traut…!

    • Ja, ist eigentlich nachvollziehbar. Eine seriöse Anwaltskanzlei bzw. Anwalt, der einen einwandfrei begründeten Rechtsanspruch sieht, droht nicht mit Klage, sondern klagt einfach gleich! 🙂 Durch diese Schreiben wird nur heiße Luft aus dicken Backen gemacht. Ich war nur verunsichert, weil man im Internet ja doch öfters von tatsächlichen Klagen hört und teilweise sogar von Zusprüchen vor Gericht für Contipark. Auf diese 50/50 Chance, wollte ich mich ungern einlassen. Ich berichte auf jeden Fall hier, wenn sich nochmal was tut. Ich werde jedenfalls nicht weiter reagieren.

  86. Bei mir ging es genauso..ich hab die ganze Zeit nicht auf die Schreiben reagiert. Dann war ein Jahr!! Ruhe und ich dachte schon, die hätten aufgegeben, aber dann kam der gerichtliche Mahnbescheid. Dem hab ich auch ohne Komentar widersprochen. Ich bin mir jetzt auch unsicher, ob ich doch was schreiben soll. Bin nicht gefahren, sondern mein Schwager der aber im Ausland lebt. Ich frag mich, wie ich vor Gericht nach 2 Jahren noch beweisen soll, dass ich nicht gefahren bin. Mein Schwager kann als Zeuge nicht aussagen, der lebt 6000 km weit weg und wird deshalb nicht nach Deutschland kommen…Soll ich weiter nichts tun??

  87. Hey Robert

    erstmal ein gruß aus Mörsenbroich. 😉

    Was ist eigentlich, wenn auf den Knollen nun ein Schreiben/Fax aus dem Ausland mit Kopie Personalausweis + Führerschein + Erklärung, das dieser jenige gefahren ist, kommt? Der Fahrer meines Autos fliegt morgen wieder in die Türkei und ist nur dort gemeldet.

    Gruss Rushi

  88. Ich habe nochmal ein paar rechtliche fragen. Vielleicht kann das ja ein Anwalt beantworten?
    Warum kümmert sichhier das AG Stuttgart? Ist ist in Vertragsangelegenheiten nicht immer das Gericht zuständig, welches am Wohnsitzt des Beschuldigten liegt?

    Warum haben vorige Gerichte entschieden, dass die Strafe zu zahlen ist, obwohl der Fahrer eindeutig nicht ausfindig gemacht werden konnte? Was wurde hier falsch gemacht oder nicht beachtet?

    Warum gibt es wenig Erfahrungen darüber, wie es nach dem Mahnbescheid weiterging? Wurde hier eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben?

  89. Conti-Park wird immer dreister!
    Neue Masche der Abschlepp-Abzocke durch ContiPark GmbH an Hauptbahnhöfen, hier Saarbrücken? Durch ein neues Gesetz seit 1.7.13?: im Minutentakt, in wohl geplanten Aktionen und ohne vorher ein Knöllchen ans Auto zu hängen, wird am Saarbrücker Hauptbahnhof in großem Stil abgeschleppt, wenn das Parkticket ein paar Minuten überschritten ist oder fehlt, auch ohne dass das Auto verkehrswidrig parkt. Die Möglichkeit, mit EC-Karte oder Scheinen zu zahlen ist am Parkschein-Automat NICHT vorhanden. Lediglich KREDITKARTE und Münzen. Nicht jeder Bürger besitzt eine Kreditkarte.
    Mit welcher Handhabe darf sich Contipark das erlauben?
    Das Image der Bundesbahn und der jewiligen Stadt (Saarbrücken) leiden sehr darunter. Der schale Nachgeschmack, mutwillig abgezockt zu werden, lässt sich nicht verdrängen.
    Annette Beyer

  90. Hallo, liebe Blogger!

    Wie Ihr Euch denken könnt, hat mich dasselbe Schicksal ereilt, und das am Sonntag zum 3-fachen Gebührensatz.

    Vielleicht wurde es in den unzähligen Beiträgen schon einmal erwähnt, aber ich meine, man sollte diesem Übel an die Wurzel gehen und die Bahn-AG, die Eigentümer dieser Flächen ist, und die Vertäge mit dieser GmbH gemacht hat, massiv mit Beschwerden bombardieren und sie auffordern dieses Treiben durch die Vermietung von Flächen nicht weiter zu befördern.

    Außerdem bezweifle ich, dass hier wirklich wirksame Verträge zustande kommen. Ein Vertrag setzt immer noch zwei sich deckende Willenserklärungen voraus, oder zumindest schlüssiges konkludentes Handeln. Wenn das Angebot Flächen der GmbH zu nutzen nicht klar erkennbar hervortritt, kann ich es auch nicht annehmen. Wenn ich im Übrigen davon ausgehen kann, dass ich mich auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen der Bahn AG befinde, wo das Parken am Sonntag kostenlos ist (so war es bei uns), dann befinde ich mich unverschuldet im Irrtum, wenn die Fläche nicht deutlich erkennbar als solche der GmbH gekennzeichnet ist, und angegeben, zu welchen allgemeinden Geschäftsbedingungen ich hier parken kann.

    Ich bezweifle grundsätzlich, dass hier überhaupt wirksam ein Vertrag geschlossen wurde und werde ein Anfechtung prüfen lassen und gegebenenfalls auch durchziehen.

    Grüße
    Uwe

    • Hallo Uwe,
      da bin ich gespannt ob das klappt. Während meines Studiums habe ich ein Modul im Recht belegt und dort wurde ein ähnlicher Fall (Willenserklärung-Täuschung) behandelt.
      Wenn die Theorie der Praxis entspricht könntest du angeben getäuscht worden zu sein, falls es überhaupt soweit kommt. In Düsseldorf laufen die Mitarbeiter mit einer Weste herum, auf der das DB-Logo abgebildet ist.
      Andererseits hast du schließlich geparkt und damit war deine Willenserklärung da.

      Bitte berichte uns noch, was dein Rechtsbeistand dir mitgeteilt hat.

      Schöne Grüße

  91. Hallo,
    habe gestern auch einen Mahnbescheid von Contipark erhalten..
    Die summe beläuft sich mittlerweile auf 170 euro .Habe Contipark in einem Brief mitgeteilt,dass ich zum besagten Zeitpunkt nicht an diesem Ort geparkt habe..
    Haben sich nur auf die Urteile von Schwabach bezogen. Diese sagen,dass ich auch als Halter hafte etc..
    Ich werde jetzt Einspruch einlegen,und hoffe,dass Contipark nicht vor Gericht zieht.
    Wie kann oder muss ich denn beweisen,dass ich an besagtem Tag, nicht der Fahrer war? Bin dankbar für einen Rat !
    Schöne Grüsse miri

  92. Hallo zusammen,
    habe auch mein Erlebnis mit Contipark gehabt und habe daraufhin erst mal im Internet recherchiert welche Erfahrungen es so gibt und bin daraufhin zunächst einmal sehr erschrocken.
    Seit einigen Jahren treibt diese Contipark also schon mit dem Segen der Deutschen Bahn AG ihr unrühmliches Unwesen ohne das es dem deutschen Rechtssystem gelingt dem Einhalt zu gebieten.
    Zunächst zu meinem Fall:
    Da mein Hund dringend Gassi musste peilte ich eine Haltemöglichkeit hinter dem Bahnhof Mainz Kastel an. Der Platz ist ein ungepflegtes Schotterfeld und nur durch ein Schild von Bahnpark als kostenpflichtiger Parkplatz ausgewiesen.
    Dem wollte ich auch nachkommen sollte allerdings als Mindestgebühr 2,–€ bezahlen. Die hatte ich auch, allerdings nicht in akzeptierten Münzen.
    Eine andere Möglichkeit der Bezahlung gab es nicht und ich konnte auch nicht länger warten da mein Hund dringend raus musste. Also musste ich notgedrungen auf eine Bezahlung verzichten. Nach meinem Zurückkommen nach nicht einmal einer halben Stunde hatte ich bereits ein ordentlich verschweißtes Päckchen mit der Forderung von 26-€ an meiner Windschutzscheibe.
    Was mich besonders stört ist zum einen diese Mindestgebühr von 2,–€ da ich einen Euro in akzeptierter Münzgröße gehabt hätte und auch für eine halbe Stunde mehr als ausreichend gewesen wäre und zum anderen die scheinbar dreiste Art der Überwachung. Da der Zettel mit der Uhrzeit versehen ist, ist ersichtlich, dass ich gerade um die Ecke verschwunden sein musste als er plaziert wurde.
    Hätte mir auch nicht vorstellen können, dass jemand den Mut gehabt hätte mich direkt (groß, kräftig gebaut mit großem Hund) anzusprechen und mir Hilfe anzubieten da er/sie bei der Beobachtung doch feststellen musste ,dass mir offensichtlich nur das nötige Kleingeld fehlte und keine Wechselmöglichkeit vorhanden war.
    Nach dem was in den Foren zu lesen ist werde ich den Betrag bezahlen.
    Dies wird, da ich auch Vielfahrer der deutschen Bahn bin, auch Konsequenzen dort haben.
    Wenn es meine Zeit erlaubt werde ich die Beobachter allerdings selbst mal beobachten, denn ich bin mir sicher hier steckt eine perfide Strategie dahinter die von der Firmenleitung Contipark mit Billigung DB ausgeheckt wurde.
    Die Mitarbeiter sind sicher die kleinsten Rädchen im Getriebe aber man kann sie ja mal höflich fragen was sie zu einer solchen Tätigkeit treibt bzw. wie man sie dazu gezwungen hat.

  93. +++BESCHWERDEAUFRUF VERBRAUCHERSCHUTZZENTRALE+++

    Hallo Leute,

    mir bzw. meiner Freundin ging es letztens auch so, kaum war die Zeit abgelaufen hing schon ein Zettel am Auto. Da es ja wie weiter oben schon erwähnt hier unzulässige AGB Klauseln bezüglich der wirklich zulässigen Kosten gibt, können solche Firmen durch die Verbraucherschutzzentrale zur Unterlassung gezwungen werden. Der Vorteil: Hängen keine unzulässigen Klauseln mehr aus, können die sich bei der Forderung auch unmöglich darauf berufen. Damit die Verbraucherzentralen hier auch tätig werden, muss wohl auch etwas öffentlicher Druck durch Beschwerden von Betroffenen erzeugt werden. Deshalb hier der Aufruf, sich einfach und kostenlos bei seiner jeweiligen Verbraucherschutzzentrale über diese Firmen zu beschweren. Wenn das funktioniert, kommen diese Firmen dann vielleicht ganz von selber auf die Idee vor ihre Parkplätze Schranken und Parkautomaten zu bauen. Anstatt die Leute mit unzulässig hohen Forderungen abzuzocken.

    Gruß
    Anton

  94. Hallo,

    auch mir hat es gestern am Bahnhof die gute Laune verdorben, als ich für nur 3 Minuten Abstellen meines Autos eine Zahlungsaufforderung von 27 Euro bekommen habe. Zugegebenermaßen hatte ich, um nur kurz meinen Gast am Eingang zu empfangen kein Ticket gelöst, was unzulässig ist. Aber das gezielte Auflauern von Parksündern und die Unverhältnismäßigkeit des Zahlungsbetrags sind einfach unverschämt. Um nicht noch größeren Ärger zu riskieren, werde ich bezahlen. Aber um meinem Ärger Luft zu machen, überlege ich, ob ich den Gesamtbetrag nicht in mehreren Teilbeträgen fristgerecht überweise. Wenn ich damit rechtlich auf der sicheren Seite bin (laut Duden ist ein Gesamtbetrag die Summe der Teilbeträge) und auf Seiten des Empfängers den Aufwand erhöhe, wäre es aus meiner Sicht ein kleiner Protest gegen diese unverschämte Abzocke.
    Die Frage bleibt, ob „überweisen Sie den Gesamtbetrag“ durch Teilzahlungen rechtlich erfüllt werden kann.

    Gruß Hein

  95. Hier übrigens mal ein Foto von unserem örtlichen diensthabenden Blockwart:

    http://imgur.com/fiUcfwg

    (Dürfte unscharf genug sein, als dass ich da irgendwas unkenntlich machen müsste…)

    Bei jedem neuen Auto wird eifrig geschaut, ob der Fahrer auch brav zum Automaten läuft oder nicht.

  96. Meine Tochter hat auf einem Conti-Parkplatz geparkt , auch ein Ticket gezogen und bezahlt. Hatte aber trotzdem einen Strafzettel , da angeblich der Parkschein nicht deutlich sichtbar platziert war. Ich habe jetzt Widerspruch eingelegt und warte auf deren Antwort. Habe bis jetzt allerdings nicht bezahlt und war außerdem zur besagten Zeit auch noch in Urlaub. Wie soll ich mich weiterhin verhalten ? Werden von deren Mitarbeitern Bilder gemacht , als Beweismaterial ?

    • Hallo,
      lies mal den Thread vom 22./23. Januar 2012, speziell dazu meinen Beitrag vom 23.01.12 21:24. Da handelt es sich um einen sehr ähnlichen Fall. Fotos machen die mit Sicherheit nicht. Die brauchen doch keine Beweise gegen sich selbst 🙂
      Gruß
      Mario

      • Ja, als wir damals wegen der unzureichenden Beschilderung Einspruch bei ContiPark eingelegt haben, haben die uns Fotos von den Schildern auf den Parkplätzen VOR und HINTER dem Bahnhof geschickt. (Natürlich waren nur die Schilder fotografiert – keine Aufnahmen von der Zufahrt, wo man hätte erkennen können, dass man schon seeeehr genau hinsehen muss, um zu erkennen, dass es ein Privatparkplatz ist.) Das heißt, die wussten also nicht mehr, wo wir geparkt hatten. Wahrscheinlich steht in deren System also nur das Kennzeichen, der etwaige Ort und Datum und Uhrzeit.

  97. Warnung ….an die Conti Parkplatz Wixer, falls ich aus versehen mal auf einen der Abzocker Plätze stehen sollte….. und mein Auto sollte von denen angefast werden dann gibt es …schreibe es euch später.

  98. Bitte an alle Betroffene: Veröffentlicht Ihre Erfahrungen mit dieser Firma. Privatpersonen bitte sich an die Verbraucherschutz zu wenden und Firmen an IHK oder Handwerkskammer. Es reicht!! Als hat man nicht anders zu tun als das Geld aus dem Fenster zu schmeißen.

  99. Hallo, ich benötige einen Rat wie ich mich jetzt verhalten soll. Vielleicht kann mir ja einer weiter helfen. Meine Frau hat im August 2013 hinter dem Kaufhaus Wagener in Weidenau auf einen unbeschrankten Parkplatz geparkt. Es handelt sich um ein relativ großen Parkplatz bei diesem man eigentlich immer einen Parkschein am Parkscheinautomat ziehen musste. jetzt sind ein paar Parkplätze als Privatparkplatz von Park & Control ( Auftraggeber Kaufhaus Wagener ). Meine Frau hat auch wie es sich gehört einen Parkschein um 11:46 Uhr gezogen und diesen gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite abgelegt. Sie durfte also laut Parkschein bis 12:46 Uhr dort parken. Sie hatte sich beim Kaufhaus Wagener am Pommesbudenstand eine Currywurst gekauft. Als sie zum Auto zurück kommt hängt ein Parkverstoßzettelchen von der Fa. Park & Control hinter dem Scheibenwischer. Das sogenannte Knöllchen wurde um 11:53 angefertigt. Darauf stand 30,00 Euro Strafe, da keine Parkscheibe benutzt wurde und man auf Privatgelände des Kaufhaus Wagener Geparkt hat, dieser Parkplatz wäre nur für Kunden. Auf dem gezogenen Parkschein vom Parkscheinautomat konnte man ganz genau erkennen das die Uhrzeit 11:46 betrug als das Auto abgestellt wurde.
    Ich als Halter habe natürlich die Strafe nicht bezahlt und abgewartet was passiert. Heute habe ich ein Brief ( Mahnung ) mit einer Zahlungsaufforderung von einem Inkassobüro bekommen. Ich soll nun folgendes bezahlen: 30,00 Euro wegen Parkverstoß ( keine Parkscheibe benutzt); Mahnkosten von 10,00 Euro; Kosten für Halterauskunft 5,10 Euro. Und 0,29 Euro ( 29 cent ) Zinsen. Das macht zusammen 45,39 Euro. Ist das nicht eine frechheit. Noch dazu das irgendein Büro beim Straßenverkehrsamt eine Halterauskunft für 5,10 Euro bekommt. Wo ist denn dabei der Datenschutz der hier im Land ganz groß geschrieben wird. Ich meine, wenn das Knöllchen von einem Ordnungsamt kommt, ist das noch was anderes, das ist ja auch eine Behörde. Aber doch nicht die Fa.Park & Control. Ich muss dazu sagen, das Jahrelang das Parken auf dem gesamten Parkplatz hinter dem Kaufhaus Wagener nur mit gezogenem Parkschein erlaubt war. Jetzt ist aber seit kurzem das unmittelbare Parken hinter dem Parkhaus mit Privatparkplatz ausgeschildert, auf der Beschilderung steht das nur Kunden mit hinterlegter Parkscheibe dort parken dürfen. Ich meine, Kunde war meine Frau ja auch an der Pommesbude von Wagener. Ich würde mich sehr freuen wenn mir hier ernsthaft einer einen guten Rat geben könnte. Den ausgedruckten Parkschein und das sogenannte Knöllchen von dem besagtem Tag habe ich immer noch.

    Lieben Gruß der Halter des Fahrzeugs

  100. Hallo,
    habe auch in Mainz-Kastel „geparkt“ (wie Ernst – 23. Oktober 2013 um 11:09 Uhr).
    Situation wie bei Hein (2. November 2013 um 12:37 Uhr), aber def. unter drei Minuten, da ich praktisch nur jemand „aus dem Auto geworfen“ habe, damit der den Zug kriegt.
    In Mainz-Kastel gibt es vor dem Bahnhof, wo ich hielt, / neben den Bahnschranken ein hüfthohes Gitter, dass manchmal verschlossen ist. Dieses „Tor“ hat keine eindeutige Bedeutung, ist keine sichtbare Sicherheitsmaßnahme, sondern ein Hindernis, und mein Bekannter kam nicht zum einfahrenden Zug Richting Wiesbaden. Man hilft doch in so einer Situation. Ich habe also nicht weiter nachgedacht und rannte mit ihm fast bis zu Gleis 1, wer den Ort kennt, der weiß, das ist hin und zurück unter drei Min. möglich. Allerdings zog ich in der Hektik kein Tiket, das war dumm. Ich bin auch bereit, die 3€ zu bezahlen, aber nicht mehr.
    Ich fühle mich deshalb abgezockt, weil ich mein Auto gar nicht richtig verließ und die Situation von den Angestellten der Contipark beobachtet worden sein muss. Trotzdem bekam ich ein Tiket über 26 €. Da stellt sich mir die Frage, ob das vielleicht Methode hat. Als Zeugen habe ich meinen Freund, der begleitete mich und versuchte auch noch die Mitarbeiterin von Contipark anzusprechen. Die stand praktischerweise noch neben meinem Auto, da sonst nichts los war. Fast alle Parkplätze waren frei. Ich selbst war zu „verdattert“, um jemanden anzusprechen. Jedenfalls ließ die Dame uns einfach und ohne Kommentar stehen. Das beste zum Schluss: Ihr Begleiter, am Anfang sprach ich ja von Mitarbeitern, sah fast minderjährig aus. Ich glaube nicht, dass dies ein Mitarbeiter der Firma war. Vielleicht schleppt diese Frau ihren halbstarken Sohn als Beschützer oder so mit.
    Mal sehen wies weiter geht.
    PS: FÜR ALLE: VORSICHT AM BAHNHOF MAINZ KASTEL!!!!!

  101. Ach ja, bin ADAC-Mitglied. Werde mich dort beraten lassen. Danke für „Erinnerung“ (in einem anderen Kommentar). War zu aufgeregt und sauer, um selbst daran zu denken.

  102. Eine Frechheit sondergleichen!
    Auch mich hat es nun erwischt. Kann alle vor dem Parkplatz am Bahnhof Bayreuth warnen!! Wie so oft an keiner Stelle deutlich erkennbar, dass es einer dieser privaten Abzockparkplätze von Contipark ist.

    Die Strafe: 27,60 € für 1 Minute!!
    Genauer: Der Strafzettel wurde ausgestellt, als ich am Automaten stand. Vor mir war ein andere Kunde mit Migrationshintergrund dran, der etwas Schwierigkeiten hatte, das Ticket korrekt zu lösen. Ich half also zuerst ihm und habe dann mein Ticket gezogen.
    Strafzettel ausgestellt um 14:50 Uhr, Parkschein gelöst um 14:51 Uhr. Das darf doch nicht rechtens sein, oder?? Konnte heute leider noch niemand von Contipark erreichen und auch die ADAC-Rechtsberatung war schon geschlossen.

    Da ich jedoch ADAC-Plus Mitglied bin, werde ich morgen bei deren Rechtsberatung anrufen und versuchen Contipark zu kontaktieren!

    Leider habe ich keine Kontaktdaten des Kunden vor mir (Zeuge), allerdings habe ich alle Belege aufgehoben. Ich habe somit den Beweis, dass der Parkschein quasi zeitgleich (1 Minute zu spät) nach Kontrolle gelöst wurde!

    Als ich ihn ins Auto legen wollte, bin ich sofort den ganzen Parkplatz + nähere Umgebung abgelaufen, konnte den Kontrolleur aber leider nicht finden..

  103. Auch ich habe heute die Mahnung bekomme, habe gleich einen Brief verfasst und Contipark mitgeteilt, dass ich am besagten Tag nicht auf ihrem Parkplatz geparkt hatte. Namen vom Fahrer habe ich nicht genannt. Ich erklärte weiterhin, dass ich den Tagesentgelt von 10 € überweise ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Fertig!

    Ich habe den Brief an ihre Faxnummer geschickt. Reicht es oder soll ich ihn auch noch als Papier schicken? Die Faxempfangsbestätigung habe ich ja.

    • Also Conti hat sich gemeldet und will „aus Gründen der Kulanz“ nur die ursprüngliche Forderung (also die 23 €) haben. Sonst Inkasso bla bla … Sie erzählen von der Pflicht des Fahrzeughalters zu nenen, wer das Auto gefahren sei, sonst hafte er selbst. Dazu berufe sie sich auf irgendeinen Gerichtsbeschluß aus Wiesbaden.

      10 € Tagesgebührt hatte ich ja gezahlt.

      Naja, ich reagiere gar nicht darauf und warte ab, was passiert.

      • .. und heute kam der Mahnbescheid vom Amtsgericht Stuttgart. Ich habe es gänzlich widersprochen und abgeschickt (nur ein Kreuz an einer Stelle).

        Mal sehen, wie es weitergeht.

      • Also nachdem ich den Mahnbescheid ohne Begründung einfach widersprochen hatte, kamen noch weitere Briefe von den Rechtsverdrehern, fast bettelnd: bitte erklären Sie warum Sie den Mahnbescheid widersprocvhen haben, bitte zahlen Sie soundsoviel € bis zum soundso Tag, etc. Dann kam nochmal ein Brief, sie würden nun die Klage begründen und dann ist nichts passiert. Jetzt ist Ruhe. Also nach dem fristgemäß widersprochenen Mahnbescheid einfach alles beobachten und sich mit den Briefen amüsieren. Nichts beantworten!

        Also wenn Ihr die Beiträge hier sorgfältog lest, werdet Ihr sehen, wie Ihr Euch zu verhalten habt. Dann funktioniert es. Ich habe mich diesen Wegelagerern nicht gebeugt und es funktionierte.

  104. ich habe gestern auch so eine nette „Zahlungsaufforderung“ an meinem Scheibenwischer „entdeckt“. Habe zwar ein Parkticket gelöst, war leider ne halbe Stunde über der Zeit, und dass macht dann gleich nen Tagessatz + 23€ Gebühren 🙁

    Da ich imo arbeitssuchen bin, und dass Geld knapp ist, habe ich „einfach bezahlt“.
    Sehr eigenartig ist aber die „Gebührenverteilung“ bei den Parkplätzen.
    Auf der linken Seite, gilt der Tarif der Contipark GmbH, aber auf der rechten Seite, gilt ein anderer Tarif (Deutsche Post), aber abkassiert, wird auch von der Contipark GmbH.

    Ein teurer Vergnügen, wäre ich auf nem Parkplatz der Stadt „erwischt“ worden, was wäre da auf mich zugekommen? 15€?

    Frechheit, aber was solls.. auf den Parkplätzen, sehen die mein Auto nicht mehr.

  105. ach mist, sorry für den ein oder anderen verlorenen Buchstaben bzw. die Rechtschreibung. Es handelt sich übrigens um den Parkplatz, am Bahnhof in Ulm.

    Ich bin mir nicht sicher wie hoch der Tarif auf der rechten Seite ist (Deutsche Post), aber auf der linken Seite, aktuell 80 cent die halbe Stunde. Auf der Deutschen Post Seite, ist es glaube ich ein wenig günstiger, wenn ich mich nicht irre..

  106. Hallo an alle hier auf der Seite 🙂

    Ich kann mich den Kommentaren größtenteils anschließen (habe nicht alle gelesen…).

    Ich kann nur sagen, dass ich damals in dieser Sache im Fernsehen war, da ich diese Machenschaften nicht hinnehme.
    Zugegeben: man sollte schon wissen, dass es dauern kann – aber es lohnt sich in der Regel.

    Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich wenden. Ich bin da mittlerweile recht fit drin 😉

    LG
    Sascha

    • Hallo Sascha,

      habe eine Mahnung von Contipark am 10.10.2013 bekommen. Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt im Urlaub. Ich bin der Halter des Fahrzeugs.
      Tagesentgelt 15,-
      Vertragsstrafe 23,-
      Halterermittlungkosten 4,-
      Mahngebühren 7,50

      Also insgesamt will Contipark von mir 49,50 ,-

      Habe nicht darauf reagiert.

      Am 18. Januar 2014 kam ein Brief der infoscore Finance GmbH mit einer Forderung von 1. Hauptforderung 42,-
      2. Zinsen 0,52,-
      3. Mahnauslagen 7,50,-
      4. Inkassokosten 54,-

      Also insgesamt 104,02,-

      Was würdest du mir bzw. andere Leser konkret vorschlagen? Wie soll ich jetzt handeln?
      Ich war ja zudem Zeitpunkt im Urlaub und konnte somit nicht dort geparkt haben.
      Das Auto ist ein Familienauto, somit könnte jeder gefahren sein.

      Viele Grüße

  107. Hi Jessi,

    zunächst: ich bin kein Anwalt. Meine Angaben sind daher auch nicht als verbindlich und auch nicht als Anreiz o. ä. zu sehen.

    Nicht zu antworten ist meistens die schlechteste Methode. Ich bin rechtlich nicht sicher, wie es in einem solchen Fall ist, aber analog zu anderen Zustellungen gesehen wäre das Ignorieren einer Annahme gleichzusetzen, denn der Adressat räumt Dir ja eine Frist ein, Dich zu äußern. Wenn Du diese nicht nutzt, dann hattest Du Deine Chance gehabt 😉

    Die Aussage: das Auto hätte jeder Fahren können ist mit Verlaub schlecht! Das zählt „draußen“ auch nicht, denn als Halter solltest Du selbstverständlich am besten wissen, wer das auf DICH zugelassene Fahrzeug fährt 😉 „Draußen“ kann Dir in solchen Fällen die Auferlegung eines Fahrtenbuches führen. Dies kann hier nicht passieren, da es sich um keine Behörde handelt.

    Somit sieht es in Deinem Fall eher schlecht aus. Ggf. kann Dir ein Anwalt behilflich sein…?

    Bei mir war die Sachlage viel eindeutiger. Daher kann man hier keine pauschalen Angaben machen.

  108. Ein Update zu meinem Beitrag vom 02.12.2013

    Der ADAC Rechtsschutz war in keinster Weise nützlich. Etwas konkretes hat man mir auch nicht raten können, sondern nur alle Möglichkeiten aufgezählt, die ich selber schon kannte („können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen“)

    Hatte allerdings Kontakt zu Contipark, die meinten, ich solle Strafzettel + Parkbeleg einscannen und ihnen Mailen. [Erinnerung: Strafzettel wurde ausgestellt, als ich am Parkautomaten stand (1 Min später gezogen als Datum des Strafzettels)]

    Bisher hatte ich es allerdings noch nicht gemacht, sondern warte erstmal ab, da es ein ähnlicher Fall ist wie bei Jessi: Das Auto ist auf meine Mutter zugelassen, die nachweislich an besagtem Tag bei der Arbeit 500km entfernt war.
    Allerdings bin ich nun doch unsicher, wenn sie nachweisen sollte, wer gefahren ist. In diesem Fall könnte ich immer noch den Parkschein einscannen, allerdings kämen dann u.U. noch weitere Mahngebühren/Halterfindung/… hinzu

  109. Wer kann Antwort geben? Es erwischte mich am 12.1.2014, morgens 6;43 Uhr,
    in Hanau / Hbf. Beschilderung bei Tageslicht optimal. Im Dunkeln nichts zu
    erkennen. Weder die Hinweisschilder über Parkgebühren, noch die Tarife am
    Automaten, noch die im „Strafzettel“ angeführten AGB. Parkschein lag vor,
    jedoch wurde die Parkzeit überschritten.
    „Mir liegt das Problem mit dem Erkennen der Vorschriften im Magen“.

  110. Hallo,

    meine Frau hat es vor fast 3 Jahren erwischt, nicht bezahlt, haben es bis zum Mahnverfahren im Gericht Stuttgart? (warum Stuttgart, passiert ist es in Hanau), da haben wir widersprochen. Dann sollten wir Widerspruch erklären, nix geantwortet. Ist 6 Monate her, seither ist Ruhe.

    Mich hat es in Hanau auch erwischt, Parkzeit überschritten. Ich habe den Tagessatz ohne die Gebühren bezahlt.

    Schriftwechsel, dann Friedensangebot, reduzierte Forderung. Nicht geantwortet, mal sehen was jetzt noch kommt.

    Ich glaube nicht, dass die das durchziehen, wegen den paar Euro fährt der Anwalt doch nicht zu Gericht. Das lohnt nicht, auch wenn die gewinnen.

    Diejenigen die bezahlen, damit wird das Geld verdient, nicht vor Gericht.

    Meine Meinung, jeder muss selbst entscheiden ob er bezahlt.

    Wir bezahlen erst nach Gerichtsbeschluss!

    Ich melde mich sobald es weitergeht.

    Grüße
    Thomas

  111. Hallo hatte auch mit Contipark zu tun. Ich hab denen geschrieben, das sie es mal mit ehrlicher Arbeit probieren sollen anstatt dessen Nachts auf geschotterten Plätze ohne sichtbare AGB Tickets zu verteilen.
    Ich weiß garncicht warum unser Gesetzgeber über solche Geschäftpraktiken nicht weilt.
    Also ich hab obwohl ich nicht gefahren bin und das auch bezeugt werden kann das Ticket bezahlt. Die Strafe nicht. Das hab ich so auch Contipark geschrieben.
    Antwort bekommt man von denen aber nicht.
    Rechtsanwalts Post hab ich auch bekommen. Auch meinen Einwand geschickt. Keine Antwort.
    Als der Mahnbescheid kam hab ich diesen gegengesprochen.
    Jetzt will ich mal sehen wie weit die gehen.

  112. Es ist echt unglaublich, was man hier alles zu lesen bekommt, wie dreist dieses Unternehmen ist.
    Mich traf es im Dezember 2013.
    Habe knappe 15 min. auf dem Parkplatz verbracht um zur Bank (auf der gegenüberliegenden Seite) zu gehen. Ich komme zurück und finde einen Straffzettel von 25 Euro vorliegen. Der Beamte war noch vor Ort und ich sprach ihn direkt auf diese Summe an, da diese mehr als das Doppelte beträgt, als die Parkplätze der Stadt.
    Nach längerem Rumgerede, hatte er auch Mitleid mit mir, da ich direkt kurze Zeit später vor Ort war nach dem er den Straffzettel ausgestellt hat. Er sagt es gibt die Möglichkeit vor Ort 5 Euro Verwarngeld zu bezahlen und somit wäre die Angelegenheit erledigt. Nix da!!!!
    2 Wochen später erhielt ich einen Mahnbescheid, dass ich die restliche Summe von 20 Euro + 7,50 Euro Mahngebühren bezahlen muss.
    Nach detailliertem Wiederspruch mit Namen des Beamten und auch der Uhrzeit und Benennung meines Zeugen mit Namen und Anschrift. Hat es die Conti gar nicht interessiert und verweisen bei nicht Zahlung auf Ihr Inkassounternehmen.

    Ich werde das Ganze nicht auf mir sitzen lassen und hoffe, dass sich noch mehr Leute melden, die bereits Erfahrung gesammelt haben mit der Contipark und sich melden! Das muss definitiv gestoppt werden, solche Wucherpreise für Parkzeitüberschreitung.

  113. Hallo Leute!

    Danke Markus für die umfassende und aktuelle Berischerstattung!
    Ich bin mittlerweile auch am Mahnbescheid angekommen. Ich werde auch Einspruch gegen ihn einlegen. Zovor hatte ich bereits bei Contipark einspruch eingelegt dass ich nicht der Vertragspartner sei sondern der Fahrer. Hab die 7,50€ noch nicht bezahlt aber ich weiss nicht ob das einen großen Unterscheid macht. In diesem Stadium wahrscheinlich nicht.
    Verteidigt ihr euch alle selbst? Ich wollte es an einen Anwalt übergeben aber am liebsten wäre mir jemand mit Contipark Erfahrung. Ich habe keine Rechtschutzversicherung. Kann jemand einen Anwalt mit Contipark Erfahrung aus Stuttgart oder Umgebung empfelen?

  114. @Alexander:

    Es sind keine Beamte (glücklicherweise!), denn dann wäre das ganze ja nochmal eine hoheitliche Aufgabe. Das sind Angestellte der Firma Contipark, womöglich auch noch auf 450,-EUR-Basis (nicht negativ auffassen!), aber die müssen ja auf dem Parkplatz noch nicht einmal eine Bewertung einer Situation vornehmen, sondern: „Ok, da steht ein Auto…. Hm, die Person zieht keinen Zettel…. Hm, ich hänge einen Zettel dran, so wie es mir mein Chef gesagt hat….“ Das war es. Wenn es ein richtiger „Knollen“ wäre, dann wäre das ja auch öffentlich. So ist eine zivile Angelegenheit zwischen Dir und der Firma Contipark.

  115. Genau das passiert mir in Hamburg Rahlstedt. Bin mit meiner Mutter zum Arzt gekommen, leider mit Verspätung zum Termin. Mutter ist Gehbehindert und hat ein Ausweis dafür. Aus Eile habe ich nicht bezahlt am Automat, und in zehn Minuten war schon Strafzettel da. Auf Parkplatz stand ein Auto von Contipark. Ein Herr sass drin und wollte nichts hören. Also es ist bewusste Abzocke – unmenschlich und brutal.
    Ich war dort nicht die Einzige.
    Wo findet mann die Gerechtigkeit?

  116. Hallo Viktoia,
    wer Gerechtigkeit sucht, ist hier falsch. Vor Gericht bekommt man ein Urteil… und ob das gerecht ist, bleibt dahingestellt.
    Aber zu meinem Fall: vor 2 Jahren flatterte mir eine Rechung von contipark ins Haus. Mein PKW soll in Köln am Bahnhof geparkt haben. Nun, ich war zur fraglichen Zeit in Düsseldorf arbeiten und das habe ich denen mitgeteilt. Gleichzeitg habe ich hier diesen Treat gefunden und festgestellt, dass ich nicht der einzige bin, dem man Geld aus der Tasche ziehen will. Ich habe Contipark zudem mitgeteilt, dass ich auf weitere Schreiben nicht mehr reagieren werde… und dies auch getan. Alles was von denen kam, habe ich ungelesen entsorgt, bei Anrufen habe ich kommentarlos aufgelegt. Mitte letzten Jahres kam dann der Mahnbescheid vom AG Stuttgart. Dem habe ich vollumfänglich widersprochen. Danach kamen noch einige Schreiben , die ich wieder ungelesen entsorgt habe. Nun ist schon länger nichts mehr gekommen und ich hoffe, das es das war. Also mein Tip wäre für die Geschädigten, nichts zahlen und alles ignorieren, bis auf den Mahnbescheid des AG Stuttgart. Dem muß unbedingt widersprochen werden, sonst wird die Forderung (bei mir 170€) rechtskräftig und pfändbar.
    Zudem wäre interessant, ob hier jemand posten mag, der schon einmal ein Gerichtsverfahren in dieser Angelegenheit erlebt hat und wie es ausgegangen ist.
    Ich werde nachberichten
    Jens

  117. Noch eines, ich bin privater und ehrenamtlicher juristischer Berater und stelle immer mehr fest, dass auch in Talkshows immer um den heissen Brei gefaselt wird.
    Keiner aber auch wirklich keiner sagt jemals, dass das Grundgesetz im geheimen Staatsstreich 2010 wie unter Bundestag.de zu lesen ist, zur Verfassung gemacht wurde. Es interessiert auch niemanden und, dass unsere Kinder schon im Kindergarten frühsexualisiert werden. Siehe unter frühsexualisierung,, . Es interessiert auch niemanden, dass man in aller Öffentlichkeit einen Exbundespräsidenten mit
    falschen Vorwürfen kaputt macht und sein ganzes Leben ruiniert wegen angeblichen 750 Euro, gleichzeitig ein Thomas de Maiziere der den Kinderpornosumpf in Sachsen nicht aufgeklärt hat und als Belohnung dafür Innenminister von Deutschland wurde und anschließend Kriegsminister und dann wieder Innenminister weil Frau IM Erika alias Angela Merkel ihre Ministern ja so vertraut.

    Wulf wurde nur kaputt gemacht weil er den ESM Vertrag nicht unterschreiben wollte.
    Dafür war der verlogene Pastor Gauck genau der richtige Mann weil ja Stasi verpflichtet. ( IM Larve der wiederum in der Gauckbehörde mächtig sauber gemacht hat. Auf Anfrage an die Regierung durch die damalige PDS im Jahre 2002 wieviel
    Mitarbeiter des ehemaligen MFS – Ministerium für Staatssicherheit in dieser Behörde tätig waren, lautete die Antwort von Gauckilein,, 14-16 Leute.

    In Wahrheit waren es aber 64 Leute und das bis 2011. Aber was macht das schon nicht wahr. Mir wird speiübel wenn man bedenkt, dass dazu noch Frau Pastorentochter scheinheilig verlogen Merkel mit den Verträgen von Lissabon die Todesstrafe unterschrieben hat und sicher hat diese 18 000 Seiten jeder gelesen.

    Es ist nicht falsch was der Robert dort schreibt, jedoch wie alle lässt er die wesentlichen Dinge weg. Fragt sich warum? Ich bin sicher ihr werdet die Antwort finden. Ich kenne sie.

    Glaube denen die die Wahrheit suche, und zweifle an jenen die behaupten sie gefunden zu haben.

    LG Andi

  118. Hallo zusammen,

    Ich habe im August 2013 an einem Samstag in Hamburg auf einem Parkplatz mit EINDEUTIGER Beschilderung geparkt. Auf dem Schild Stand Parken Mo-Fr 8-18 Uhr.
    Hab natürlich ein Ticket bekommen und dachte, das wäre ein Versehen da wir ja Samstag hatten.
    Hab aber noch schnell ein Foto von der Beschilderung inkl. Parkplatz und meinem Fahrzeug als Beweis gemacht.
    Nach mehreren telefonischen und schriftlichen Auseinandersetzungen mit Contipark
    (Angeblich ist mein Beweisfoto bei 3!!! Versuchen nicht bei denen angekommen)
    kamen diverse Schreiben von Inkasso und Anwalt.
    Im Januar dann der Mahnbescheid. – ohne Angabe von Gründen widersprochen.
    Nächstes Schreiben: Frage nach der Begründung – Wurde von mir ignoriert.
    Schreiben von heute:
    Erneute Forderung die Schuld von mittlerweile 205,75€ bis zum 13.03. zu überweisen.
    Sollte die Frist ungenutzt verstreichen, wird wie bereits angekündigt, die Klage begründet.

    Ich bin gespannt, was da noch kommt… Ich sitze das Ding bis zum bitteren Ende aus und gehe notfalls auch durch alle möglichen Instanzen.

    Es ist schon recht offensichtlich, dass die keine Vhance haben. Sonst hätten die schon lange die Klage begründet.

    Noch eins:
    Solltet ihr auf irgendwelche Schreiben von den RAs antworten kann das auch ganz schnell gegen euch verwendet werden. Es muss nur eine falsche Formulierung in eurem Schreiben sein. Beispiel: „Ich habe gedacht,dass…“ oder:“Ich bin davon ausgegangen, dass…“
    Solche Sätze werden gerne gegen euch verwendet!
    Wer unbedingt was Schreiben möchte formuliert so:
    „Ihr Schreiben vom XXX enthält keinen gültigen Sachvortrag und wird daher nicht von mir bearbeitet“
    Das lernen Jura Studenten im 1.Semester.

    Ich werde euch auf dem laufenden halten, wie es bei mir weitergeht.

    Schöne Grüße aus Hamburg
    Andreas

  119. Hallo zusammen,

    was mir heute passiert ist möchte ich gerne der Allgemeinheit zukommen lassen.
    Um 16:40 Uhr habe ich, am Bahnhof Trier, einen Parkschein für einen Parkplatz der Conti Parkgaragen GmbH gezogen, mit Parkzeitende 17:12 Uhr. Diesen habe ich gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt. Um 16:57 steckte mir ein Mitarbeiter obiger Gesellschaft ein Zahlungsaufforderung wegen Parkens ohne gültigen Parkschein hinter den Scheibenwischer.
    Da ich auf einen ankommenden Reisenden wartete bekam ich das mit und ging zu ihm und habe ihn gefragt was das soll, schließlich liegt ein Parkschein hinter der Windschutzscheibe und die Parkzeit sei noch lange nicht abgelaufen. Er ließ mich in pampiger Art und Weise wissen, dass ihn das nicht interessieren würde.

    Ich werde nun die Conti auffordern die Zahlungsaufforderung zurück zu nehmen, unter Beifügung der Kopien der Zahlungsaufforderung und des Parkscheins.

    Ich bin gespannt was dann kommt. Im Falle des Bestehens auf die Zahlung werde ich Anzeige wegen Betrugs stellen.

    Was mir in den Sinn kommt, wenn ich all die Berichte hier lese: Könnte es sein, dass die Mitarbeiter ihre Entlohnung nach der Anzahl der geschriebenen Zahlungsaufforderungen bekommen, bzw. haben sie eine Vorgabe wieviel sie pro Tag zu schreiben haben?

    Ich werde über den weiteren Fortgang berichten.

    • Hallo Silvia,
      Alles was ich bisher gelesen aber auch selbst erlebt hab Spreng mit Deiner geschilderten Erfahrung den Rahmen.
      Hast Du einen Rechtschutz ?
      Ich würde Die Contipark nicht bitten die Anzeige zurückzunehmen, sondern würde die verklagen. Das ist ja die Härte. Schmerzfrei ohne Ende

      Uwe

    • Nachtrag zu dem Ticket.Conti begründete den Strafzettel damit, dass emin Auto nicht korrekt zwischen den weißen Strichen gepark gewesen sei. Da es keienentsprechenden Text in den Geräten der Contimitarbeiter gibt hat dieser eine Parkzeitüberschreitung ausgedruckt. Es ist richtig, dass mein Auto etwas schräg stand, was aber anders nicht möglich war, da die anderen Parkplätze belegt waren und diese Parker ebenso schräg standen.
      Aus Gründen der Kulanz wurde der Strafzettel zurück genommen, nicht ohne darauf hinzuweisen das nächstemal anständig zu parken. Und man hoffe mich so als zufriedenen Contikunden zu behalten.

    • Nachtrag zu dem Ticket.Conti begründete den Strafzettel damit, dass mein Auto nicht korrekt zwischen den weißen Strichen gepark gewesen sei. Da es keienentsprechenden Text in den Geräten der Contimitarbeiter gibt hat dieser eine Parkzeitüberschreitung ausgedruckt. Es ist richtig, dass mein Auto etwas schräg stand, was aber anders nicht möglich war, da die anderen Parkplätze belegt waren und diese Parker ebenso schräg standen.
      Aus Gründen der Kulanz wurde der Strafzettel zurück genommen, nicht ohne darauf hinzuweisen das nächstemal anständig zu parken. Und man hoffe mich so als zufriedenen Contikunden zu behalten.

  120. Hallo,

    auch ich habe heute eine Mahnung der Fa. Contipark erhalten und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Vorab: Das angemahnte Fahrzeug ist auf mich zugelassen. Hier meine Geschichte:

    Im Februar 2014 war ich auf nachweislich auf Geschäftsreise. Mit einem Familienmitglied vereinbarte ich, dass ich am Bahnhof München abgeholt werde. Hierzu benutzte mein Familienmitglied mein Fahrzeug. Während ich also mit der Bahn kurz vor dem Eintreffen in den Bahnhof war, fuhr mein Familienmitglied (FM) auf den Parkplatz der Fa. Contipark. Laut Aussage meines FM waren alle Parkplätze belegt, so dass mein FM darauf wartete, dass ein Parkplatz frei wurde. Kurze Zeit später wurde er von einem Parkplatzwächter aufgefordert weg zu fahren, da alle Parkplätze belegt waren. Dies machte mein FM dann auch. Heute (knapp 6 Wochen später) erhielt ich eine Mahnung, in der u.a. steht, dass man eine Zahlungsaufforderung am Fahrzeug hinterlassen hat. Wie soll das gehen, wenn mein FM gar nicht geparkt hat, sondern auf einen frei werdenden Parkplatz gewartet hat? Auch schwört mein FM, dass er keine Zahlungsaufforderung erhalten hat, sondern vom Parkplatzwächter aufgefordert wurde den Parkplatz wegen Überfüllung zu verlassen. Ich soll nun insgesamt 43,50€ bezahlen. Wie gehe ich hier vor? Anscheinend hilft ein Schreiben an diese Firma ja nicht viel. Vielen Dank vorab. Elvis

    • Hallo Elvis,
      eine Konversation mit Contipark ist zwecklos. Mein Rat, machs wie ich und ignoriere jegliches Schreiben und Anrufe von denen, den Anwälten und den Inkassounternehmen. Ich weiß nicht, wieviele Schreiben und Anrufe ich von denen erhalten habe, da ich alles ungelesen entsorgt habe. Das einzige Schreiben, auf dass du reagieren mußt, ist der Mahnbescheid des AG Stuttgart. Aber das steht ja groß genug drauf. Dem Bescheid mußt du vollumfänglich widersprechen und dieses Schreiben dam AG Stuttgart zurückschicken. Aber bis es soweit ist, kann das bis zu 8 Monaten dauern. Laß dich nicht ins Boxhorn jagen, genau darauf bauen die.
      Jens

      • so hab ich es auch gemacht.Ignoriert alles ausser Gerichtsbescheid.Jetzt habe ich endlich ruhe.Das der Staat solche Firmen schützt ist schon eine Schade.Ich bin auch seitdem nicht mehr Bahn gefahren,weil die vermieter sind und genau wissen was läuft.

  121. Hallo Jens,

    vielen Dank für Deine Antwort. Soll ich bereits zum jetzigen Zeitpunkt meine Rechtschutzversicherung kontaktieren oder warten?

    Viele Grüße, Elvis

  122. Hallo Elvis, muß jeder selber wissen. Ich hab es nicht getan, zumal eine Kostenübernahme je nach Deckungsumfang der VS fragwürdig sein kann.

  123. ich habe nicht auf einer markierten parkfläche geparkt. alle parkflächen waren belegt,
    so dass ich neben den eigentlichen parkflächen geparkt habe. kommt in diesem fall überhaupt ein vertrag zustande, wenn ich keine ausgewiesene parkfläche verwende ?

    • Hallo, liebe Leidensgenossen,
      auch ich hatte ordnungsgemäß ein Ganztagesticket gezogen und eine Zahlungsauffordung erhalten, mit der Begründung „auf einer nicht markierten Fläche“ geparkt zu haben… Nur die Seitenstreifen der gesamten Parkfläche weisen zum Teil Markierungen auf, die größte, mittlere Parkfläche ist unmarkiert, dort werden die meisten Autos abgestellt.
      Für mich steckt hinter dieser Abzocke System, denn verteilen dort irgendwelche HiWis Zahlungsaufforderungen. Werde zunächst Widerspruch einlegen.

  124. moin,

    mich hat es vorgestern erwischt. typischer fall, kein geld dabei, da vorher das letzte kleingeld an einer moutstelle ausgegeben wurde. für das ticket am bahnhof im fremden ort musste ich erst einen ec automat suchen und dann noch in kleingeld wechseln lassen. nach nur wenigen minuten war das knöllchen dran.
    meine frage : machen die betreiber fotos von einem, sodass diese einem später zulasten gelegt werden kann, falls die bis zur gerichtsverhandlung gehen ?

    danke
    mfg
    bert

  125. Hallo,

    auch mich hat es erwischt in Ulm am Hauptbahnhof.

    Was mich grundsätzlich interessieren würde: Der Parkplatz mit keiner Schranke versehen. Ich meinte mal gelesen zu haben, dass jeglicher Raum, den jemand nutzen könnte, zum öffentlichen Verkehrsraum zählt. Also zum Beispiel auch der Supermarktparkplatz, welcher ja auch Privatgelände ist. Dann würde ja ein nicht mit Schranken versehener Parkplatz, auch wenn es Privatgelände ist, zum öffentlichen Verkehrsraum zählen.

    Jetzt meine Frage: Wenn dieser Parkplatz ohne Schranken ist und zum öffentlichen Verkehrsraum zählt, darf Contipark dann überhaupt „irgendwelche“ Vertragsstrafen verhängen oder kommt da der Bußgeldkatalog zum Geltung?

    Danke.

    Grüße,

    Dieter

  126. Mich hat es auch erwischt.

    Auf dem gesammten Parkplatz ist nicht ersichtlich wer der Betreiber des Parkplatzes ist.
    Selbst auf dem Parkautomaten steht kein Firmenname geschweige eine AGB. (Fotos wurden genügend gemacht)

    Der Halter des Fahrzeugs hat nun nach ca 6 Wochen eine Mahnung erhalten. Ich bin der Fahrer gewesen. (nachweislich)

    Ich bin jetzt nicht sicher was ich tun soll.

    1. nichts tun
    2. auf die fehlende AGB hinweisen
    3. geforderte Parkgebühr nachzuentrichten mit einem Anschreiben an Contipark, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt und man auch nicht der Fahrer war.

  127. Hallo Robert,
    ich habe noch eine Variante des wenig kundenorientierten Vorgehens von Contipark.

    Der „Kundenbetreuung“ habe ich folgendes dazu geschrieben:

    „Am 13.06 um 12:24 Uhr habe ich am Mainzer Hauptbahnhof ein Parkticket gezogen und dazu 23,50 € in den Automaten eingeworfen (Parkticket finden Sie im Anhang).

    Gemäß Ihrer Gebührentabelle habe ich damit eine Parkzeit von 4 Tagen (4x 5,- €=20,- €) zzgl. 2,5 Stunden (5x 0,70 €=3,50 €) bezahlt. Die Parkzeit endete demnach am 17.06. um 14:54 Uhr. Wieso auch immer – auf dem Ausdruck des Parktickets steht zwar der Betrag von 23,50 €, das Parkzeitende wird aber mit 17.06. um 12:26 Uhr angegeben. Dies ist vermutlich ein Fehler in der Programmierung des Automaten, denn rechnerisch ist der Zeitpunkt nicht richtig.

    Um ca. 14:45 Uhr habe ich den Parkplatz Mainzer Hauptbahnhof verlassen, also innerhalb der bezahlten Parkzeit.

    Um 12:53 Uhr haben Sie eine Zahlungsaufforderung (finden Sie ebenfalls im Anhang) erstellt, da ich angeblich keinen gültigen Parkschein hätte.

    Aufgrund des von mir bezahlten Betrags stimmt das aber nicht (siehe oben). “

    Geantwortet wurde mir, sie halten ihre Forderung aufrecht, da ich laut ihren AGB keinen gültigen Parkschein hatte. Wörtlich: „Wir weisen Sie auch darauf hin, dass nach Erreichen der Tagesgebühr eine Verlängerung der Parkzeit nur in ganzen Tagen möglich ist und dabei die Folgetage entsprechend dem ersten Tag € 5,00 kosten.“

    Das ist aber auf der Gebührentafel gar nicht erkennbar. Auch nicht in der Info im Internet dazu. Wie ist denn hier die rechtliche Lage?

    Viele Grüße und vielen Dank für eine Antwort!

    Sylvia

  128. Hi zusammen,

    Hier nochmal ein Nachtrag zu meinem Eintrag vom 1.März:
    Nach Widerspruch des Mahnbescheids kam noch EIN Schreiben mit Zahlungsaufforderung, ansonsten wird die Klage begründet.

    Schreiben ignoriert und seit dem nichts mehr gehört.

    Ich denke, ich habe jetzt meine Ruhe!

    Also TIPP AN ALLE:
    Wenn ihr im Recht seit… ALLES außer dem Mahnbescheid ignorieren!
    Ist zwar nervig, aber die einfachste Variante.

  129. Das gleich bei meiner Frau und mir!

    Haben dem Mahnbescheid bei Gericht widersprochen, dann kam noch ein Schreiben mit der Bitte um Begründung!

    Einfach ignoriert, seither nix mehr gehört………………..

    Die blufen nur.

    Grüße
    Thomas

  130. Hallo

    Also ich habe so ein Procedere hinter mir.
    Das Conti Park blufft, würde ich nicht unbedingt unterschreiben.

    Wichtig ist einfach die Parkgebüren zu zahlen. Auch als nur Halter und nicht als Fahrzeugführer. Damit ist Contipark verpflichtet den Führer zu ermitteln. Wenn man nachweisen kann zum gegebenen Zeitpunkt den Wagen nicht gefahren zu haben, hat Contipark ein Problem.

    Die 2 Euro würde ich entrichten. Und dann kann man weitere Post von Contipark verklappen.
    So habe ich verfahren. Zum Schluss haben die mir einen Vergleich mit 108 Euro angeboten.
    Dazu habe ich nur betont, das Contipark einfach mal mit richtiger und ehrlicher Arbeit versuchen soll Umsätze zu generieren.

    Also nicht einfach nur ignorieren. Kann muss aber nicht gut gehen. Bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann das ins Auge gehn.

    Gruß

  131. Servus,

    bislang hat keiner hier gegen Contipark verloren, oder doch?

    Die bluffen, natürlich, gehen bis zum Mahnbescheid, nach dem Widerspruch kommt nix mehr!. ob bezahlt oder nicht.

    Wirtschaftlich betrachtet ist es für die Anwälte nicht möglich die Verfahren vor dem Gerichten zu führen!

    Was bekommen die denn wenn die gewinnen? Auslagen! Der Streitwert ist das lächerlich!

    Das Geld wird mit den Hasen verdient, die bezahlen! Ohne Gericht!

    Jeder muss das selbst entscheiden, ich habe die 2 Euro Gebühren auf anraten auch bezahlt, das ganze Theater haben die aber bis zum Mahnbescheid trotzdem gemacht. Obs so richtig war?

    Jeder muss selber wissen was er macht.

    Für mich bluffen die, weil sich nur ein Bluff automatisiert über Computerpost erledigen lässt. Wenn die Herren Anwälte mit den Porsche zu Gericht fahren sollen, da sind die Jungs doch für die 13,50 Streitwert mit Risiko viel zu faul, es bezahlen ja genug Hasen in Deutschland und lassen sich abzocken!

    Rein zeitlich würde das gar nicht gehen!

    Jeder wie er möchte.

    Grüße
    Thomas

  132. Und noch einer mehr….

    Heute habe ich in Saarbrücken am Hauptbahnhof mein Fahrzeug abgestellt. Auf der Seite der Parkbuchten war kein Parkautomat zu sehen, so daß ich auf die andere Seite gehen musste. Die Beschriftung an diesem Parkautomat ist französisch, von daher zweifle ich an, ob ein Vertrag überhaupt zu Stande kommen kann. Also gehe ich zurück zum nächsten Automaten. Von dort aus sehe ich einen Herrn in Ordnungsamt-Look an meinen Schewibenwischern fummeln und begebe mich schnellen Schrittes zu ihm. Er setzt sich ab auf die gegenüberliegende Seite und unterhält sich mit einem weiteren Fahrer (mit Beifahrer), der unbehelligt in sein Fahrzeug ohne Parkschein steigt und ohne Zusatzkosten verschwindet.

    Der Mitarbeiter verdrückt sich und geht einer Nachfrage bewusst aus dem Weg.

    Nun stellt sich mir die Frage:

    Wo lasse ich mein Fahrzeug in der Zeit des Parkschein Erwerbs. Wenn hier schon die Nutzung des Parkraumes sanktioniert wird und der potentielle Kunde keine Möglichkeit hat, sein Entgelt zu entrichten?

    Dann kommt doch aus meiner bescheidenen Sicht erst gar kein Vertrag zu Stande, da mir die Möglichkeit zur Entrichtung des Entgeltes nicht gegeben wird.
    Das Fahrzeug kann ja auch nicht im Verkehrsweg oder in der Nähe des Automaten hinter anderen parkenden Fahrzeugen abgestellt werden um den Parkschein zu ziehen, da dies eine Verkehrsbehinderung darstellt.

    Natürlich war ich alleine und habe somit keine Möglichkeit den geschilderten Umstand zu belegen. Andererseits kann der „Zeuge 108“ ja auch behaupten, was er will, wenn er alleine ist und offensichtlich willkürlich oder zumindest nicht vollumfänglich seinen Auftrag ausführen.

    Gibt es da die Möglichkeit, den Mitarbeiter oder seinen Auftraggeber aufgrund der unterschiedlichen Vorgehensweisen zu belangen?

    Und nicht zuletzt: mein Scheibenwischer ist beschädigt….

    Zuerst warte ich jetztmal die Briefchen ab und dann….

    Grüße

    Boris

  133. Auch ich hab Post bekommen, 27 € für maximal 25 Minuten finde ich schon frech und das Inkassobüro will jetzt schon über 100 €!!!

    Hab allerdings noch folgenden Blog gefunden (http://lawblog.mcneubert.de/2010/02/18/halterhaftung-beim-parken-auf-privatparkplatz/), angeblich gibt es doch erfolgreiche Urteile für Contipark!? Kann da jemand was zu sagen, sind die echt??? Klagen die wirklich??? Oder ist das nur ein Fake???

    • Hallo Chrissie,

      den von dir gefundenen Blog habe ich oben in meinem Artikel verlinkt. Hierzu:

      1. Natürlich gibt es auch Urteile für Contipark. Problem ist, dass gerade an Amtsgerichten die Richter teilweise frei aus dem Bauch heraus entscheiden (und damit vorbei an der Rechtslage). Dazu kommt, dass sich oft nicht feststellen lässt, wie die Verteidigung aussah, welche Beweismittel es gab und wie der konkrete Einzelfall sich tatsächlich gestaltet hat.

      2. Da es um sehr kleine Beträge geht, ist die Berufung gegen ein Amtsgericht-Urteil nicht ohne weiteres möglich. Daher bleibt es oft bei den (oft auch rechtlich falschen) Amtsgerichtsentscheidungen.

      3. Aufgrund der hohen Anzahl an Amtsgerichten in Deutschland können so natürlich die unterschiedlichsten Urteile zustande kommen. Gleichzeitig werden die aber ja auch nicht alle veröffentlicht.

      4. Aufgrund der geringen Summen und der vermutlich hohen Menge an Verfahren lohnt es sich natürlich wirtschaftlich betrachtet sicher nicht jeden Strafzettel bis vor das Gericht zu verfolgen.

      5. Klassisches Vorgehen von Unternehmen in solchen Fällen: Abgabe der Forderung an ein Inkassounternehmen/Inkassoanwalt. Vielzahl an Zahlungsaufforderungen und Vergleichsangeboten. In einigen, ausgewählten Fällen dann Beantragung eines Mahnbescheids. Bei Widerspruch gegen den Mahnbescheid passiert dann oft aber nichts mehr. Ab und zu werden auch mal Gerichtsverfahren geführt, damit nicht überall im Internet zu lesen ist, dass die eh nie bis vor Gericht gehen.

      6. Wer Contipark das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht überweist und gleichzeitig mitteilt, dass er nur Halter aber nicht Fahrer des Fahrzeuges war, kann also getrost alle weiteren Schreiben ignorieren. Auf einen Mahnbescheid sollte dann aber unbedingt noch Widerspruch eingelegt werden. Damit wird die Sache dann in den meisten Fällen sicher ihr Bewenden haben.

  134. Hallo Robert,

    dake für die ausführliche Antwort!!!

    (und ich muss zugeeben, dass ich besser nicht nur die letzten Kommentare jhätte lesen sollen)

  135. Hallo zusammen.
    Ich bin entsetzt, was ich hier so lese – und beruhigt, dass es mir nicht als einzigem so ergeht …
    Kurz das Ereignete: Ich parkte im März, nicht genügend Kleingeld, trabte nach innen um zu wechseln. Von Conti-Sheriffs keine Spur. Der Zeitstempel auf dem 36€ Strafzettel war zwei Minuten nach meiner Ankunft. Schon verdächtig, man hätte mir ja auch einfach zum Geldwechseln entgegenkommen können anstatt mich – so meine böswillige Vermutung – zu beobachten und flugs nach meinem Abmarsch ein Ticket zu drucken. Egal. Irgendwann dann das Schreiben mit der bekannt überhöhten Zahlungsaufforderung. Ich habe den Sachverhalt dargestellt, praktisch wie in Punkt 6 von Roberts jüngstem Beitrag gehandelt, und das Entgelt (nur Mindestentgelt, nicht dreifachen Tagessatz!) ohne Anerkennung auf Rechtspflicht überwiesen. Allerdings das mit dem Halter habe ich versäumt – klar, ich habe mich ha darauf berufen, zum Geldwechseln losgetigert zu sein und unmittelbar darauf zum Fahrzeug zurückgekehrt bin. Auf das zweite Schreiben von Conti und die der Inkasse habe ich nicht reagiert. Vorgestern kam der erste Brief der Haasen.
    Weiter aussitzen und dann gegen den eventuellen Mahnbescheid von Gericht widersprechen?
    Hoffentlich kommt der nicht in drei Wochen, da bin ich nämlich dann ebenso lange in Urlaub. Ich denke dabei an die 14tägige Frist 😮

    Übrigens: Danke, dass es dieses Forum gibt!!

  136. Hallo Robert,

    erst mal meinen Glückwunsch zu diesem Blog und Danke für die vielen, hilfreichen Antworten. Ich räume ein, nur etwa die ersten 30 Erfahrungsberichte gelesen zu haben, hoffe aber dennoch auf eine Antwort.

    Mein Fall ist relativ einfach: Monatsticket am Automaten dieser Geldschinder gezogen, mittig und lesbar auf dem Armaturenbrett ausgelegt, aber dennoch heute einen „Srafbefehl“ erhalten.

    In meiner Wut, als zahlungswilliger Pendler zwei Mal zur Kasse gebeten zu werden, habe ich den Betreiber leider schon angeschrieben. Trotzdem meine Frage, was kann ich denn noch tun? Mehr als zahlen und auslegen geht ja nicht und an meinem Bahnhof besitzen die nun mal leider alle Parkplätze in Bahnsteignähe. Auch möchte ich eigentlich nicht auf wildes parken ausweichen, erkenne ja an, dass Stellplatzmiete erforderlich und zu bezahlen ist. ;-(

    Grüße Markus

  137. Bahnhof Warnemünde (DB)
    Parkticket gezogen und auf das Amaturenbrett gelegt.
    4 Minuten später ein Ticket über 37 @ erhalten wegen nicht gezogenem
    Ticket. Eine Dame der DB hat freundlicherweise den Ticketschreiber hervorgezaubert. Dieser zeigte uns auf seiner Beweiskamera ein von der Sonne überstrahltes Foto auf dem noch nicht mal die Konturen des Amaturenbrettes zu sehen waren. Nach langen Hin und Her nahm der Ticketschreiber das Ticket an sich. Erledigt?! Mal Abwarten was da noch nachkommt.

  138. Hallo und vielen Dank sich hier austauschen zu können!
    Auch ich habe hier (noch) nicht alle Kommentare gelesen. Bei mir ist die Sache aber etwas anders, denn es geht um die Allianz Arena in München und das dortige Parkhaus. Das wird von Park & Control PAC betrieben und das Forderungsmanagement läuft über S/F/G in Stuttgart.
    An Spieltagen sind die Schranken immer offen und man muss kein Ticket ziehen. Hierbei handelt es sich um die einzige Parkmöglichkeit in näherer Umgebung. Bei der Einfahrt ist seitlich ein großes Schild an der Wand angebracht (Entfernung 2 – 5 Meter, je nach Fahrspur) mit den AGB’s. Obwohl das Schild wirklich groß ist, ist der Text sehr klein gedruckt, weil sehr viel Text auf diesem Schild steht. Wenn man direkt davor steht, kann man es sicherlich lesen, braucht aber mindestens 2 oder 3 Minuten dafür. Vor der Einfahrt kann man aber nicht stehen bleiben, sondern muss zügig in das Parkhaus einfahren (manchmal 3 Fahrzeuge in ihrer Fahrspur nebeneinander). Beim TSV sind es ja weniger Fahrzeuge, aber bei Heimspielen des FCB ist das Parkhaus immer voll … genau genommen kann man von 6 Parkhäusern sprechen mit ca. je 1.000 Fahrzeugen. Wenn jeder die ABG’s bei der Einfahrt lesen würde, dann dauert es rund 3 Tage bis alle Autos drin sind! Unabhängig von der Parkzeit ist die Gebühr 10 Euro, die bei der Ausfahrt an der Schranke von der Karte abgebucht wird. Diese Arena-Card dient dem bargeldlosen Zahlungsverkehr in der Allianz Arena und kann an vielen Stellen aufgewertet werden. Kurzum … man zieht weder ein Ticket noch muss man an einem Automat die Parkgebühr bezahlen.
    Mein Fahrzeug stand an diesem Spieltag auf einem Behindertenparkplatz (ich bin ja nicht gefahren!), von denen es sehr viele gibt. Es waren noch ausreichend Plätze nahe am Eingang frei und es handelte sich auch um einen abgelegeneren Platz. Kurz vor Spielbeginn war dadurch niemand gestört oder gar ein wichtiger Platz für einen Behinderten genommen!
    In Kurzfassung: nach Spielende Knöllchen an der Scheibe mit 30 Euro Vertragsstrafe, das Knöllchen wurde ausgedruckt und das Papier (Papierrolle) hat sich beim Druck wohl gestaut, denn der Text war/ist nicht zweifelsfrei zu lesen. Ich habe keine Veranlassung gesehen hier ein Quiz zu machen und die einzelnen Textpassagen zusammen zu dichten … hab es also ignoriert. Einige Wochen später kam das Schreiben von S/F/G über 58,24 Euro (inkl. Halterermittlung). Ich habe denen geschrieben, dass ich nicht gefahren bin und habe auch eine Kopie (pdf) des Knöllchens geschickt. Dabei habe ich auch angeboten die Grundforderung (30 Euro) zu bezahlen. Am 30.09. kam nun die Antwort, dass nach Rücksprache mit Park & Control leider die Forderung in voller Höhe bestehen bleibt.
    Als nächste Maßnahme wurde bereits eine Gebühren auslösende Mahnung durch die Anwaltskanzlei BAYH & FINGERLE, Stuttgart, angedroht.
    Mir geht es wohl wie vielen. Ich ärgere mich sehr über deren Verhalten … Stichwort: Geldschneiderei! Als Einzelperson regt man sich auf, aber Park & Control zieht locker und stressfrei ihr Ding durch.
    Allein der Umstand, dass überhaupt ein rechtswirksamer Vertrag zu Stande gekommen ist, geht mir nicht in den Kopf. Außerdem gibt es einige Punkte, die nicht mit meinem Rechtsverständnis konform gehen.
    Beste Grüße

  139. Hallo ihr alle,
    mich traf es am Hauptbahnhof Homburg,argere mich jetzt noch mehr über einen Zeitungsartikel. Der link ist beigefügt.

  140. Ich habe heute c.a. 2 Minuten auf einem Contipark Parkplatz gestanden um meine Freundin am Bahnhof herauszulassen.
    Dann klopfte es an der Scheibe.
    „Sie brauchen einen Parkschein.“
    Als ich einen Satz mit „Warum“ zu beginnen versuchte, fing der gute Mann an, ein Knöllchen zu erteilen.

    Bin ich damit schon zahlungspflichtig? Ich habe doch lediglich gehalten um eine Person am Bahnhof heraus zu lassen. Während des gesamten Vorgangs habe ich NICHT das Auto verlassen. Und wir sprechen von 2 bis maximal 3 Minuten.

    • Fotografiere mal die AGBs, die irgendwo in winziger Schrift am Parkscheinautomaten angebracht sind. In 2011 hieß die Passage noch: „nach Abstellen des Autos ist ein Parkticket zu lösen“ … das Auto hattest Du ja noch nicht abgestellt, also greift das noch nicht.

      Des weiteren müsstest Du vorher erstmal Gelegenheit haben, die AGBs zu lesen um überhaupt einen gültigen Vertrag eingehen zu können. Das schafft man in 2 Minuten nicht.

      Insofern würd ich alle Schreiben (bis auf Mahnbescheid) ignorieren. Wenn Du nett sein willst, schickst Du nach der ersten Aufforderung einen netten Brief hin, indem Du erklärst, wie es vorgefallen ist und dass Du eben nicht geparkt, sondern gehalten (zum Ein- und Aussteigen) hast. Das sollte dann aber auch der einzige Brief (Einschreiben!) deinerseits sein.

  141. Hallo,
    hab da mal ne Frage bzgl. der Ausstellung eines Hausverbotes durch Contipark; darf und kann das Contipark einfach erlassen?
    Hintergrund des Hausverbotes ist es dass ich angeblich mit einem gefälschten Parkschein geparkt hätte. Mein Vater hat jetzt als Fahrzeughalter eine Zahlungsaufforderung für Parken ohne Parkschein bekommen und soll 25,40 € bezahlen. Problem ist, da das ganze schon 5 Wochen her ist, das ich den Parkschein nicht mehr habe und ich nicht beweisen kann, dass der Parkschein reell war. Er soll eine Unterlassungserklärung unterschreiben, dass er zwei Jahre, das Hausverbot anerkennt und bei Nichteinhaltung ne Strafe von 100 € soll. Was kann ich denn hier tun. Der Parkschein war in einem sehr schlechten Zustand, zerknittert und leider unleserlich, da er fast vier Wochen alt und mir mal ins Nasse gefallen ist und ich ihn getrocknet habe auf der Heizung, aber kein Fake. Bitte um Hilfe, was können wir tun, Contipark hat uns zwei Wochen Zeit zum reagieren gegeben, an sonsten mit gerichtlichen Schritten gedroht.

  142. Hallo,
    Ich hab auch ein Problem mit dieser DB. Die wollen 40 Euro von mir haben, obwohl ich nur 2 Stationen mit der S-Bahn gefahren bin. Es war keine Schranke vor den Türen und die AGBs waren nur ganz klein im Innern des Wagens. Was meint ihr wie stehen meine Chancen vor Gericht?
    Das Ticket hätte ja schließlich nur 2,50 Euro gekostet da sind 40 Euro etwas happig..

  143. Pingback: Tecklenblog.de » Knöllchen am Rheiner Bahnhof

  144. Hier ein Urtel des Landgericht Rostock

    Entscheidend ist hier das Urteil des Landgerichts Rostock vom 11.04.2008 (Az. 1 S 54/07), nach dem keine Halterhaftung existiert. Sollte Ihnen das Inkassobüro oder die Anwaltskanzlei Urteile von Amtsgerichten benennen, die gegenteiliges behaupten, so halten Sie einfach dieses Landgerichts-Urteil entgegen.

    Das Landgericht Rostock stellt in diesem Urteil beispielsweise fest, dass „…ein diesbezüglicher Miet- oder Verwahrvertrag nur mit dem jeweiligen Fahrer des abgestellten Fahrzeugs oder einem sonstigen Nutzer zustande kommt, nicht aber automatisch mit dem Halter des Fahrzeugs.“ Weiter trifft das Gericht die grundlegende Aussage: „Eine allgemeine zivilrechtliche Halterhaftung für Parkplatzgebühren ist dem deutschen Recht fremd.“ Und schließlich: „Es gibt im Ergebnis keine allgemeine Rechtspflicht für einen Halter, gegenüber einem Dritten Auskunft über den Namen eines Fahrers zu verschaffen. Die Tatsache, dass jemand Informationen besitzt, die für einen anderen bedeutsam sind, begründen grundsätzlich keine Auskunftspflicht.“

  145. Hallo Robert,

    möchte heute gerne mein „Erlebnis“ mit Contipark schildern. Ich arbeite in einem Krankenhaus, dessen Parkplatz von Contipark „verwaltet“ wird. Ich habe einen gültigen Einstellvertrag und zahle monatlich 20 Euro Gebühr. Nun habe ich auf einem Parkplatz geparkt, der markiert war für einen bestimmten Arzt (Oberarzt Medizinische Klinik). Mitarbeiter von Contipark haben das herausgefunden(?) und mir für unberechtigtes Parken einen Strafzettel in Höhe von 29,00 Euro an die Windschutzscheibe gehängt. Ich habe dann ein Email geschrieben und mitgeteilt dass ich nicht bereit bin zu zahlen, da eine befreundete Oberärztin an diesem Tag mein Fahrzeug benutzt hat. Es wurde von der Klinikverwaltung sogar der Stellplatzinhaber befragt. Er gab mir die Auskunft, nicht bestätigt zu haben, dass ich nicht berechtigt geparkt hätte, aber auch nicht das Gegenteil (O-Ton: Habe nicht viel dazu gesagt). Nun kam heute ein Email von Contipark in denen sie auf Urteile verweisen, die sie gewonnen hatten (Halterrecht) und sie auf die Begleichung des Strafzettels bestehen würden. Ich habe zurückgeschrieben, dass ich nicht zahlen werde. Komme ich damit durch?

  146. Darauf lassen die sich ein? Jeder Mensch weiß doch, wer mit seinem Auto rumfährt.

    Ich hatte auch schon mein Vergnügen mit denen. Unfassbar, dass auf einem Parkplatz für Langzeitparker ein Automat steht, in den nur Münzen passen, keine Scheine!! Oder Kreditkarten. Letzteres hat übrigens nicht funktioniert. Komisch… Man muss also los zum Wechseln. Das dauert, wenn man viele Münzen braucht!

    Die Abzocke erkennt man schon daran, dass man im Voraus zahlen muss. Ich kann doch nicht immer im Vorfeld wissen, wann genau ich zurück komme. Ich nutze den Parkplatz, wenn ich fliege oder Bahn fahre – da kann es immer mal später werden!

    Die einfachste Lösung wäre, Parkticket ziehen und am Ende bezahlen. Aber dann verdienen sie weniger.

    Ich hatte wohl Glück, dass der Kontroll-Mann gerade Frühstücken war oder auf dem Klo – ich war nämlich locker 10 Minuten weg zum Geld wechseln. Toll, wenn man zum Zug und zum Flieger muss! Da hatte ich schon den ersten Koller – den zweiten dann als ich zurück kam und zu spät war, da der Zug Verspätung hatte.

    23 Euro musste ich nachzahlen! Erstes Parkerlebnis mit dem Unternehmen gleich ein Reinfall!

  147. Ich bin Mitarbeiter von ContiPark / DB BahnPark.
    Für 95 % für Euch ist die Märchenstunde vorbei,warum fahrt Ihr nicht ins Parkhaus? Ist immer billiger,allerdings muss man dann vorher bezahlen,upps na sowas!
    Ohne Bezahlung kein Auslass,wie doof.
    Es gibt nur ein paar wenige die die Wahrheit sagen: “ Mal gewinnt Ihr,mal gewinnen Wir “
    Es gibt auch Situationen wo ich die Augen zu mache,entgegen der Firmenphilosophie,aber bitte,sprecht mit den Mitarbeiter und nicht die Leck mich am A. Tour,kommt auch bei mir nicht gut an.
    Ich arbeite am Kölner HBF und bin immer für die Kunden da.

    • Hui, jetzt wird es lustig!

    • Kann ich bestätigen, man sollte nicht voreilig alle unter Generalverdacht stellen. Ich durfte nach meiner Beschwerde das Monatsticket an den Betreiber faxen und habe damit alles klären können. Finde aber generell immer noch die Bearbeitungsgebühr zu hoch. Wenn es bei der Stadt mit 10 € getan sind, sollte es bei einen privaten Betreiber auch mit 20 € summa summarum getan sein.

      Gruß, der andere Markus

      • Die Halterabfragen werden uns von den Gemeinden und Kommunen in Rechnung gestellt, ab 8,00€ aufwärts und der ganze Verwaltunsaufwand kostet auch, also selber Schuld,zahlen ist billiger.

        • Tja wenn man sich beim Betreiber innerhalb 2 Wochen mit seinem Kennzeichen melden könnte, würde die 8€ wegfallen.

          Oder noch einfacher: Mann würde das Parkgeld mit einem geringeres Verwahrngeld mit Angabe des Kennzeichens überweisen. Dann würde das auch noch Automatisch ohne zusätzlichen Aufwand funktionieren.

          Aber das währe ja zu einfach !

  148. Aber nur mit gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz wenigen,
    Ein Semester reicht nicht,lol.

  149. Vorab ich bin kein Opfer, aber wenn Leute unterwegs zum Automaten ein Knöllchen bekommen, grenzt das für mich an Betrug und Diebstahl! Wenn Jemand mutwillig nicht bezahlt ist das eine Sache, aber Contipark hat sich in punkto Fairness nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wenn es vielleicht einen ganzen Mitarbeiter gibt der *korrekt* handelt
    ist das schon jämmerlich!

    • Ich denke, dass es hier nicht um Fairness geht.
      Es ist wie in Österrreich mit der Asfinag.

      Die Betriebe arbeiten Gewinnoptimiert, d.h. mit möglichst wenig Kosten ein möglichst hoher Gewinn. Dann werden die schlauen Köpfe sich auch ein System ausdenken, ob Fair oder nicht.

      Fairness oder andere sozialpolitische Faktoren, sind samtlos für diese Betriebe uninteressant, da damit das Geschäftsziel nicht erreicht wird.

      Wenn einer sich beschweren will, dann ist die Deutsche Bahn AG eher die richtige Adresse. Diese hat zwar auch AG (Alles Gewinn) in Ihrem Titel, jedoch ist die Bahn zu fast 100% im Besitz der Bundesregierung.

      Und da sieht man wieder dass sich der Kreis schließt. Die Steuern dürfen nicht erhöht werden, dann werden Länderumlagen gekürzt, Die Einnahmen durch staatliche Betriebe erhöht (Bahn: Conti und Taxistand Erhöhung) und Kosten per Gesetz auf die Kumunen abgewälzt. Diese müssen letztendlich Ihre Mehrausgaben durch Grundsteuern, Müllgebühren usw Finanzieren.

      Was kann man machen ?
      Als erstet: WÄHLT SIE NICHT MEHR !!!
      Alle Parteieen sind besser als diejenigen die diese Abzocke voran treiben.

  150. Hallo nochmal an die, die nicht Halter des Fahrzeuges sind.

    Vor einem Jahr habe ich Post vom Gericht bekommen und seit dem nie wieder etwas gehört.

    Der Halter des Fahrzeuges konnte am Tattag nachweisen, dass er am „Tattag“ nicht zur genannten Zeit sein Auto bewegt hat.

    Und genau das schreibt Ihr als Einzeiler als erste Antwort auf die Zahlungsaufforderung.
    Dann gibt es noch Post vom Inkassounternehmen, ich glaube 3x und noch zwei Briefe vom Anwalt, die Ihr dann, wenn sich auf nichts weiteres berufen wird, getrost ignorieren könnt.
    Den Mahnbescheid müsst Ihr ohne Gründe wiedersprechen.

    Ist zwar nicht wirklich die korrekte Vorgehnsweise, aber wenn man auf dem Weg zum Geldwechseln (Scheine werden nicht angenommen) eine saftige Rechnung bekommt, dann hat Conti es nicht anders verdient.

    Schöne Grüße

  151. Wenn ich an einem Samstag ein Ticket bekomme, obwohl auf den ausgewiesenen Schildern steht: Mo-Fr kostenpflichtig….
    Wenn dann beim Schriftwechsel alle meine Briefe bei Contipark ankommen, außer die mit den Beweisfotos (insgesamt 5 Stück per Mail, Post und FAX)…
    Wenn mir dann telefonisch mehrmals bestätigt wird, das der Fall abgeschlossen ist…

    …und ich dann trotzdem Post vom Inkasso und Anwalt bekomme,
    Dann ist das für mich schlicht und einfach BETRUG!
    Ich hab damals ALLE Briefe ignoriert… Dann kam der Mahnbescheid -> Widerspruch ohne Begründung eingelegt.
    Dann kam noch 2x Post vom Anwalt, WARUM ich denn widersprechen würde.

    Mein Anwalt meinte, allein an diesen 2 Briefen sieht man wie unseriös die Arbeiten!

    Jeder andere Anwalt würde nach einem Widerspruch die Klage begründen!

    Diese Drecksabzocker bekommen nicht einen Cent von mir!

    • Nur kostenpflichtig von Mo-Fr und das bei ContiPark???????????????
      Das glaube ich erst wenn ich das Sehe,lol.
      Du solltest mal anfangen Parktickets zu kaufen,dann verwechselst du die Parkplätze auch nicht.

  152. Wäre doch ein neues Geschäftfeld.
    Mann stellt sich bei Contiparkplätzen hin, zieht ein Ticket ohne ein Auto dort geparkt zu haben und versteigert dieses Ticket meistbietend an die betroffenen Autofahrer.
    Schöner Nebenverdienst

  153. Dieser Penner. Nicht mal 10 min. Habe ich geparkt und 32,-€ mitten am HBF München. Schlimmer als in Rumänien oder Serbien oder sonnst wo in der abzoke Ländern

  154. Es geht noch dreister. Heute erhielt ich von Contipark eine Mahnung. Ich hätte am 11.02.15 um 11.40 in einer Parkeinrichtung Berlin Scharnweberstr. Rechtswiedrig geparkt und hätte einen entsprechenden Strafzettel ignoriert. Ich solle nun 35.50 EUR an angegebenes Konto zahlen unter Androhung von Inkassounternehmen etc. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es in Berlin mehrere Scharnweberstr. gibt und eine entsprechende Hausnummer auch nicht angegeben ist. Es kommt aber noch besser : Am 4.o2.15 habe ich einen schweren Arbeitsunfall erlitten. 3 Finger der linken Hand mussten angenäht werden. Meine Hand war anschließend in Gips, was mir das fahren unmöglich machte. Mein Auto stand deshalb bis zum 8.02.15 auf meiner Arbeitsstelle, wurde dann in meinem Beisein von einem Freund zu meinem Parkplatz in meiner Wohngegend gefahren, wo es bis zum Wiedereintritt meiner Fahrfähigkeit bezeugbar stand. Wir haben sofort bei Conti angerufen und das so geschildert. Mal sehen was nun passiert. In der Scharnweberstr. habe ich übrigens noch nie geparkt, habe dort nichts zu tuen

  155. Hi,

    auch ich habe mittlerweile die erste Mahnung von Contipark bei mir liegen.
    In meinem Fall wurde die Parkzeit unter Zeugen um 20 Minuten Überschriten. Ich habe den 3x STundensatz 9 Euro bereits entrichtet und soll nun weitere 41,50€ zahlen.
    Welche Optionen habe ich hier ich finde es einfach recht happig 43€ zu zahlen für 20 minuten überzogene Parkzeit und kann mir irgendwie nicht vorstellen das dies deutscher Rechtssprechung entspricht.

  156. Hallo,

    ich habe heute eine Mahnung von Conti bekommen und eine Rechnung von 37,50€. Angeblich habe ich am 31.03. ohne Parkschein geparkt. Und angeblich wurde ich schon mehrfach gemahnt und dies wäre nun die letzte Mahnung.
    Komischerweise habe ich weder einen Strafzettel erhalten, noch eine Mahnung oder Rechnung bekommen. Angeblich sei ja die Überweisung am Strafzettel befestigt gewesen, aber 1. ich habe meines Wissens nach keinen am Auto gehabt und 2. selbst wenn hätte es ja jemand fremdes entfernen können, also müsste das ganze doch noch mal per Post kommen? Eine Mahnung kam zusätzlich auch NIE, dennoch werden zusätzlich ca. 7 € Mahngebühr erhoben. Da mein Vater als Halter eingetragen ist und er direkt Panik bekommen hat, hat er direkt überwiesen und mir erst dann Bescheid gegeben. OK, Sache abhaken aber dennoch komisches Gefühl. Vor Allem kann das echt sein, dass man ohne Strafzettel und Mahnung direkt so hart bestraft wird? Ich mein klar, kann ich schlecht beweisen, dass die Post hier nicht ankam und dass ich keinen Strafzettel am Auto vorgefunden habe…aber wenn es so einfach ist, dann haben diese Unternehmen doch einen Freifahrtschein zum Abzocken oder?

  157. Hallo Robert, 27.05.2015

    es geht alles noch schärfer!

    Heute wollte ich um ca. 14:00 Uhr zum Friseur in Berlin-Wilmersdorf. Zog in der Grolmanstraße ein Parkschein bis 17:30 Uhr und legte ihn links aufs Armaturenbrett, war aber schon um 15:30 Uhr zurück. Den Parkschein verschenkte ich an den nächsten Parker. Die ältere Dame freute sich sehr und ich tat ein gutes Werk.

    Zu Hause angekommen bemerkte ich ein Knöllchen rechts unterm Scheibenwischer „Parken ohne gültigen Parkschein (10 €)“.

    Mein gutes Gefühl wechselte in Wut und Ohnmacht. Durch die gute Tat habe ich keinen Beweis.

    Muss der Parkschein immer rechts liegen? Ich parkte vorwärts.

    Grüße aus Berlin
    Rita

  158. Hallo,

    auch ich wurde Opfer dieser mafiösen Gesellschaft. Ich stand ganze 4! Minuten auf dem Parkplatz, den ich als öffentlichen Kurzzeitparkplatz (für Abholer etc.) des Hauptbahnhofes Würzburg eingestuft habe. Diese vier Minuten kosteten mich 27,80 € – den Stundensatz würde ich auch gerne verdienen! Aber obwohl ich vor Wut koche – stimmt, ich bin ausgestiegen. Das gilt als Parken.

    Aber es geht noch dreister: Neben mir stand eine junge Muslima mit Ihrem kleinen Kind. Sie saß auf dem Fahrersitz des Autos und wartete auf Ihren Mann, dessen BAHN verspätung hatte. Ihr war genausowenig wie mir bewußt, dass dieser Parkplatz „Privat“ ist. Sie wollte umparken, der Vollpfosten der Bahn-Mafia hat ihr trotzdem das gleiche Ticket über 27,80 € ausgestellt.

    Ich finde es unglaublich, dass hier wirklich allen Verbraucherschützern die Hände gebunden sein sollen!?
    Ein Parkplatz ohne Schranken, ohne Hinweis auf die Parkgebühren und der Ticketautomat – den man erst mal richtig suchen muss – nimmt noch nicht mal Scheine an. Das kann nicht ernsthaft legal sein?

    Ab sofort bitte ich all meine Bekannten, nur noch mit Flixbux und Co zu reisen – ist billiger und zuverlässiger als die Bahn.
    Und mafiöse Parkgebühren entfallen gleich dazu!

  159. was macht Ihr euch verrückt, meine Frau hatte Ticket, nicht bezahlt, Einspruch bei Gericht eingelegt, nie mehr was gekommen,
    ich hatte ZWEI mal die Tickets, 1 x nichts bezahlt, Einspruch bei Gericht, nichts mehr gehört, 1 x Parkgebühr bezahlt, 2,00.-, dann immer Breife, Anwalt blalblala,..nicht reagiert, nie mehr was gekommen.

    So, nun kann jeder selbst entscheiden was er macht, von mi jedenfalls bekommen die nix!

  160. Hallo,
    ich habe heute einen strafzettel von contipark bekommen. ich habe meinen parkschein falsch herum, mit der rückseite eingelegt. reicht es, den schein nachzusenden und die tagesgebühr zu zahlen?

    • Ich hatte per Email den parkschein nachgeschickt und gesagt, dass er nicht falsch herum lag und ich ein beweisfoto hätte(was ich auch hatte) Daraufhin wurde die Sache fallen gelassen.

  161. Hallo,

    Frage: meine Frau ist der Halter des Fahrzeuges, ich bin gefahren (habe das Auto eingeparkt), meine Fau war Beifahrerin. Kann Sie sich jetzt trotzdem darauf berufen, dass sie nicht gefahren ist ? (Halter-Fahrer-Rechtslage ?)

    Steff

  162. Habe auch auf einem Parkplatz der Firma Contipark in Ludwigshafen, Bahnhof, Richard-Dehmel-Str., geparkt und einen Strafzettel innerhalb von 4 min. erhalten. Nicht genügend Kleingeld dabei und habe am Ticketautomat gewechselt nur diese paar Minuten haben gereicht um eine Strafe von 24,50 Euro zu ergattern. Der Parkwächter war nirgends mehr zu sehn, wohl hinterm Auto versteckt. Abzoge!
    Parkplatz war bis vor kurzem durch die Bahn noch kostenlos und die neuen Betreiben haben es nicht weiter kenntlich gemacht, Schranken, genügend große Schilder usw. Werde auf keinem Parkplatz mehr parken in dem die Firma Contipark ihre Finger im Spiel hat.

  163. Hallo,

    heute hat es mich auch erwischt. Bei uns in Holzkirchen (83607) hat die DB seit 01.09.15 auch die Parkplätze an Contipark vermietet, die nun gut abkassieren. Was solls, bei uns sind die Parkplätze so knapp, dass man einfach dort parken muss, wenn man täglich die Bahn braucht um in die Arbeit zu kommen. Ich habe mir am 01.10.15 ein Monatsticket gekauft. Heute waren keine Parkplätze mehr verfügbar. Mehrere Autos (unter anderem auch ich) haben dann so auf dem Parkplatz geparkt wie vor dem 01.09.15 auch immer. Also an stellen die vor der Contipark auch immer benutzt wurden (in der Mitte zwischen zwei Autoreihen, der längs nach, -niemand wurde behindert). Aber, dort mitten im Parkplatz ist halt kein Parkplatz aufgezeichnet/markiert. Wie auch immer, ich dachte, wenn ich schon ein Monatsticket habe, habe ich die Berechtigung mein Auto am Bahnhofsparkplatz zu parken, wenn niemand behindert wird und es kein Halteverbot gibt.

    Die Ernüchterung nach der Arbeit war, dass ich nun 23,- Euro Vertragsstrafe zahlen soll. Auf dem Knöllchen steht, dass ich laut Contipark Ziffer 1 und 9 (nicht innerhalb der markierten Einstellplätze) missachtet habe. Im August kontrollierte noch die örtliche Polizei und das war bei denen kein Problem.

    Egal, das ist meiner Meinung nach echt Beschiss und moralisch unter aller Sau! Contipark verkauft mehr Tickets als Sie an Parkplätze bieten können. Eigentlich haben die doch die Vertragsbedienungen nicht gehalten. Ich zahlte für einen Monat und nur weil bereits alle regulären Parkplätze bereits belegt sind, darf ich nochmals zahlen. Was ist das für eine verdrehte Welt?! Den Zug muss durfte ich nicht versäumen und zahle auf das Jahr gesehen schon fast ein Monatsgehalt nur an die Bahn. Zusätzlich jetzt monatlich noch das Ticket an Contipark. Und der Oberwitz ist, dass der Parkplatz auch noch verkleinert wurde. Eine riesen Fläche wurde mit Betonklötzen abgesperrt. Also der gesamte Parkplatz ist nun kleiner als vorher! Vermutlich war das gesamte Grundstück Contipark zu teuer zu mieten. Da schrumpft ja der Profit und die Gefahr besteht, keine Knölchen ehrlich zahlende Kunden zusätzlich auszustellen…

    Soll ich nun brav das Knöllchen bezahlen oder würdet Ihr euch wehren, weil ich eigentlich ja schon für den ganzen Monat bereits bezahlt habe. Wie gesagt, der Parkplatz ist jetzt auch noch wesentlich kleiner als vorher… Und die haben Anscheinend mehr Tickets verkauft, als Parkplätze vorhanden sind.

    Leider glaube ich mittlerweile nicht mehr an einer real existierenden Gerechtigkeit. Moral hat im Business eh keine Bedeutung mehr. Irgendwie traurig…

    Gruß Johann (der wahrscheinlich einfach bezahlen wird, weil es doch scheiß egal ist und der Stress das nicht wert sein wird)…

  164. Ich habe heute auch Post von Contipark wegen eines „Parkvergehens“ am Kölner Bahnhof bekommen. Zu dem Zeitpunkt war mein KFZ an meinen ukrainischen Geschäftspartner verliehen, der sich jetrzt wieder in der Ukraine aufhält. Reicht es aus, wenn ich Contipark die Adresse des Fahrzeugfüherers mitteile ? Richtig glücklich werden die darüber sicherlich nicht sein…..

  165. Hallo,
    heute habe ich auch ein Schreiben von Contipark erhalten, ich soll am 01.10.15 am Trierer HBF ohne Parkschein geparkt haben und soll 39,90€ bezahlen.
    Ich bin nicht bereit dieses Geld zu bezahlen, da ich das betroffene Fahrzeug am 26.09.15 verkauft habe.
    Was soll ich tun?
    Viele Grüße: Stefan

  166. Ich habe auch durch die Firma Contipark komische Anschreiben mit irgendeiner Forderung wegen einem Parkvergehen an einem bayrischen Bahnhof erhalten.
    Darauf habe ich gar nicht reagiert.
    Einige Tage später solte ich ca. 90 Euro an das Inkassobüro bezahlen.
    Nach etwas Recherchen im www habe ich diesen windigen Advokaten-Lehrlingen per Mail mitgeteilt, daß ich nicht nachvollziehen kann, wer das auf mich zugelassene Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt geführt hat (Führerhaftung).
    Zudem habe ich mein Schreiben, wie das Inkassobüro leicht erkennen konnte, in Kopie zu meinen Anwalt geschickt.
    Seit dieser Zeit (ca. 4 Wochen) habe ich nichts mehr von denen gehört.
    Mal sehen, ob die sich noch melden?

    Gruß Peter

  167. Hallo Robert,
    Kann jeder private Parkplatzbesitzer Vertragsstrafen in beliebiger Höhe geltend machen? Ist die Höhe der Strafe reine Willkür des Betreibers?

    Muss jetzt 40€ inkl. Mahngebühr dafür bezahlen, dass ich ausgestiegen bin und mich 10m (ca. 3min) Sichtweite von meinem Auto entfernt habe.

    Finde diese Abzoge total unverschämt. Das ist moderne Wegelagerei.

    Gruß
    Karsten

  168. Zahlung mit EC Karte

    Nun bin ich auch Conti Opfer.
    ich Pärke nicht regelmäßig auf der mittlerweile kostenpflichtig gewordenen Mondlandschaft, namens Parkplatz.
    1,50 Tagessatz. Ist noch erschwinglich.

    Da der tolle Automat kein Wechselgeld gibt und ich schon einige Male unweigerlich 1,60 oder sogar 2 Euro bezahlt hab ärgert es mich umso mehr. Dass ich zum Dank ein knöllchen bekommen habe, weil 50ct fehlten.

    Ich habe diesmal mit der ec Karte zahlen wollen, weil ich es mal wieder nicht passend hatte. Ich schieb die Karte rein und musste anhand den + und – Tasten den Tarif auswählen. Es passierte aber nichts. Nach wenigen Sekunden wanderte der Betrag mit Verzögerung 3 Euro. Bis ich meine 1,50 erreicht hatte musste ich mehrmals auf – drücken. Daraufhin bestätigte ich den Betrag mit dem Häkchen und das Ticket wurde gedruckt und nichtsahnend im Auto platziert.
    Als ich abends zurückkam fand ich das knöllchen vor und erblickte gleichzeitig dass auf dem Ticket nur 1 Euro abgedruckt war. also 2 Stunden Parkzeit. Der Automat muss wohl in letzter mili Sekunde auf 1 Euro umgesprungen sein.

    Das ärgert mich um so mehr, weil man ordnungsgemäß zahlen will, aber der Automat einem schwer macht.

    Eigentlich war mein Plan auf Kulanz zu pochen. Die Kommentare haben mich jedoch abgeschreckt.

    Nun könnte ich die ganze Prozedur bis zur Mahnung stillschweigend durchziehend und die 50 ct mit entsprechendem rechts bla überweisen. Dadurch ich aber mit meiner ec Karte bezahlt habe, wäre das Beweismittel genug, mich als Fahrer dingfest zu machen?

  169. Nicht geehrte Damen und Herren,

    bezüglich Ihrer Mahnung möchte ich Ihnen mitteilen, dass mir nicht bewusst war, einen Vertrag mit Contipark eingegangen zu sein. Ein Hinweisschild war für mich nicht zu erkennen. Ich willige ein, Ihre überhöhte Parkgebühr in Höhe von 3,20 Euro zu bezahlen. Ihren Zettel an der Scheibe hielt ich für einen Scherz, denn es könnte jeder unter Angabe der eigenen Bankverbindung eine unrealistische Gebühr verlangen. Die Forderungen einer Vertragsstrafe von 30 Euro, von Halterermittlungskosten von 4 Euro und von Mahngebühren über 7,50 Euro sind nicht angemessen und widersprechen ebenfalls einem angemessenen Vorgehen, das man als Halter eines Fahrzeugs erwartet. Ihr Geschäftsmodell unterstütze ich nicht. Es wird Sie mit Sicherheit nicht interessieren, dass ich feststellen muss, dass es leider tatsächlich Menschen gibt, die ihren Lebensunterhalt mit solchen Geschäftsgebaren erwerben. Sie, der Mensch, der das liest, dürfen sich dies auf Ihrem Sterbebett einmal durch den Kopf gehen lassen. Da nach meinen Recherchen Ihre Firma Contipark anscheinend als Vertragspartner der Deutschen Bahn AG befugt ist, Parkgebühren zu verlangen, werde ich das geforderte Tagesentgelt in Höhe von 3,20 Euro, welches für meine tatsächliche Parkdauer von 3 Minuten verlangt wird, aus Kulanz bezahlen. Alle weiteren bei Ihnen entstandenen, oben genannten Beträge bin ich nicht bereit zu zahlen, da ich über deren Entstehung nicht angemessen informiert worden bin.

    Mit unfreundlichen Grüßen

  170. hallo ich habe das problem das ich am hb magdeburg gestanden habe mit einem baustellenfahrzeug welches auch nach din norm gekennzeichnet ist womit ich ja nach §35 überall halten darf. nun soll ich zahlen, ist schon beim inkasso gelandet und habe wiederspruch eingelegt. des weiteren wa mir bei befahren des platzes nicht sofort ersichtlich das es ein gebührenpflichtiger parkplatz ist genauso wenig habe ich ein entsprechenden automaten gesehen. was nun?? mfg

  171. Hallo,
    auch ich habe heute ein Schreiben von den modernen Wegelagerern CONTIPARK erhalten. Soll insgesamt 46,30 für kurzes Parken am Bahnhof bezahlen. Ich weiß noch nicht genau wie ich vorgehen werde. Mein erster Gedanke war: zweimal wöchentlich den Parkplatz anfahren; das Versteck des Parkwächters ausfindig machen; diesen verprügeln und ausserdem den Kassenautomaten funktionsunfähig machen!
    Ich finde das im allgemeinen die private Abzocke auf Deutschlands Strassen überhand nimmt!
    Kann eigentlich jedermann für 4 € Halteradressen kaufen? Wo bekommt man die?

  172. Bis heute war ich der Meinung, dass der Parkplatz vor dem Bahnhof in Hamburg-Harburg öffentlich wäre und Conti nur die Parkgebühren einzieht. Die ausgehängten AGB sind beim besten Willen nicht lesbar. Ich war im guten Glauben, dort halten zu dürfen, um meine Frau vom Zug abzuholen.

    Heute ist ein Jüngling aufgetaucht mit einem Tablet und hat das Nummernschuld fotografiert. Ein Knöllchen habe ich nicht gekommen.

    Jetzt befürchte ich, dass die nun neben Parkgebühren und Vertragsstrafe auch noch Gebühren für die Ermittlung des Halters geltend machen wollen.

    Muss eigentlich erkennbar sein, dass es sich um einen privaten Parkplatz handelt?

  173. Nachtrag: Ich habe inzwischen mit der Hotline von Contipark gesprochen, Die waren erstaunlich zugänglich, wenn man freundlich ist. Kann ich wärmstens empfehlen. Haben uns auf einen sehr niedrigen Betrag geeinigt.

  174. Guten Tag,
    in Hamburg Rahlstedt musste ich einen Arzt aufsuchen und bin daher in das erste , als Parkhaus ausgewiesene Parkhaus gefahren.
    Am Automaten habe ich dann die Höchstparkdauer von 2 Stunden gewählt. (1,60 € )
    ein wirklich moderater Preis.
    Da ich nur 2€ Münzen hatte und der Automat weder das Wechselgeld herausgab, noch die Parkzeit um den zuviel bezahlten Betrag verlängert hat, nahm ich noch gelassen,
    da bestimmt irgendwo am Automaten darauf hingewiesen wird- und dieses auch an öffentlichen Automaten häufig so ist.
    Weil der Termin beim Arzt länger dauerte als 2 Stunden, bin ich kurz vor Ablauf der Zeit noch einmal zur Parkuhr gegangen und habe noch einmal mit einer 1-€ Münze eine weitere Stunde “ gebucht “ natürlich wieder keine Herausgabe des Wechselgeldes.
    Als ich ca. 1Minute vor Ablauf der Parkzeit zu meinem Fahrzeug kam, stand schon eine Person vor meinem Auto und wollte es gerade fotografieren und stieß einen nicht zu überhörenden Fluch aus, dass ich nun gerade gekommen bin und ihm das “ Geschäft“ verdorben hatte.
    Aber offensichtlich hatte ich nun seinen Ehrgeiz geweckt, mir doch noch an die Manschetten zu gehen, denn als ich von der Behandlung zurück gekommen bin,
    leider nun doch über die zusätzlich gebuchte Stunde hinaus, hatte ich einen Zettel an der Scheibe, dass ich 8€ für die überzogene Zeit – und 30 € Vertragsstrafe zahlen müsse.
    Das Grinsen des .. dieser Person war nicht fehl zu deuten.
    Ich habe daraufhin meinen Hausanwalt befragt, ob derartiges Vorgehen tatsächlich rechtlich gestützt ist, ich habe meinen Anwalt noch nie so argumentieren und herum
    argumentieren hören. ( Nichts Genaues kann man konkret sagen, heißt die Rechtslage ist äußerst unklar)
    Am darauf folgendenTag bin ich dann noch einmal in dieses Parkhaus gefahren, um nachzusehen, ob ich irgendwo einen Hinweis finde, aus dem ich schließen kann, dass eben diese entsprechenden Vertragsstrafen fällig werden ..
    Ich bin 1,90 m groß, ich konnte tatsächlich unter Mühen, auf Zehenspitzen stehend,
    meinen Kopf zum Himmel gestreckt ( ich bin Gleitsichtbrillen -Träger und der Nahbereich der Gläser befindet sich am unteren Rand der Brille) die Bedingungen überfliegen,
    denn der nächste Parker wartete schon ungeduldig, dass ich nun endlich den Automaten freigebe.
    Eine Person unter 1,70 Körpergröße- und dann auch noch Gleitsichtbrillen Träger
    hätte keine Chance dieses lange Vertragswerk auf der Größe eines Briefumschlags zu lesen.
    Ich habe heute den Betrag von 38,- € überwiesen, da ich nicht noch zu dem bereits erlittenem Zeitaufwand und Ärger , weiteren hinzufügen möcht.
    Aber genau darauf spekulieren solche Abzocker,
    Ich finde es nur mehr als empörend, dass derartige Machenschaften, die ich nur als Raubrittertum bezeichnen kann, nicht durch eine klare Rechtsprechung geregelt werden, zum Bespiel dadurch, dass man als Autofahrer durch eine deutliche Kennzeichnung solcher Parkhäuser schon vor der Einfahrt hingewiesen wird.
    Grüße an alle Autofahrer ,
    Georg

  175. Keine Frage, aber eine Anmerkung:

    Dass da jemand „lauert“, scheint sehr wahrscheinlich, denn ich kann ergänzend berichten, dass ich eine Bekannte zum Bahnhof (Wittlich) brachte. Da wir frühzeitig da waren blieben wir noch 30 Minuten im Wagen sitzen und plauderten. Als ich sie danach zum Bahnsteig begleitete (die Dame ist etwas älter), was ca. 3 min. in Anspruch nahm, hatte ich ein 31-Euro-Ticket. Unter Zufall wird man dies wohl kaum verbuchen können… Die Unverhältnissmäßigkeit der Kosten ist zudem ein schlechter Witz.

  176. Auch Abgezockt, keinen Zettel an der Scheibe gehabt, 7 euro Mahnkosten insgesammt ca. 45 Euro, die müssen Millionen schaufeln wenn ich das richtig abschätzen kann. Ich sehe die Regierung aber als mitschuldigen – Warum könnnen solche Kriminelle auf meine Daten zugreifen? Am besten auswandern, das Land kotzt mich mitlerweile an. Im Verteidigungsfall werde ich für so ein Land keinen Finger krumm machen!

    • Wenn das deine Sorgen sind, dann musst du unbedingt auswandern.

      Aber wundere dich nicht, mit welchen Problemen du dich in anderen Ländern ärgern wirst.

      Ganz konkret ist das Verhalten von ContiPark sicherlich großer Mist, aber lass mal die Kirche im Dorf.

      Von welcher Verteidigung sprichst du überhaupt? Wenn „der Russe“ kommt, oder was schwebt dir da so vor?

  177. Wegen einer Zeitüberschreitung von 3 Minuten um Wechselgeld zu besorgen und

    im Moment beim Einlösen des Parkscheins wurde von einem Parkplatzbewacher

    eine Zahlungsaufforderung von 36 Euro ausgestellt. Auffälligerweise ging alles

    schnell l(unter Beobachtung?) damit hier ein gewinnstrebender Kontrolleur zu

    seiner Prämie gelangt.

    Die Summe von 36 Euro halte ich für unverhältnismäßig .“Wucher“ist die richtige

    Bezeichnung!! Ich habe Widerspruch eingelegt und warte auf die Folgen.

  178. hallo,
    ich hab vor dem Saarbrücker Bahnhof geparkt, ohne parkschein zu ziehen, weil mir nicht klar war, das es ein Privatparkplatz sei. ich hab eine Bahnkarte gekauft und war 10 Minuten auf dem parkplatz. (kann ich nachweisen per warte-Nummerzeit und Ticketkauzeit.) habe ich denen auch eingereicht.
    dafür soll ich 36,60 euro zahlen? das ist wucher und gegen die guten Sitten.
    nein danke. hab die firma angemailt und gesagt ich bin bereit die 6,60 euro samt 10 Euro strafe zu zahlen, aber keine 30 euro strafe. bin mal auf die reaktion gespannt.
    Bis jetzt hat die Firma nicht reagiert.
    Gibts kein Gesetz gegen solche Abzocke?

  179. Also, ich habe heute auch eine Zahlungsaufforderung in Bamberg bekommen und mich sofort mit de Firma auseinandergesetzt. Mir geht es jetzt schon viel bessern, nachdem ich alles rausgelassen habe. Wird zwar vielleicht nicht viel bringen, aber für einen selbst ist es gut…
    Hier die Mail:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    hiermit erhebe ich Einspruch gegen den Strafzettel, der mir heute vor ca. einer Stunde am Bahnhof in Bamberg ausgestellt wurde. In Absprache in einem Telefonat mit Frau M. schicke ich Ihnen eine kurze Beschreibung der Situation mit den geforderten Unterlagen, um die Strafe einzustellen.
     
    Ich stand mit meinem Fahrzeug vor dem Bahnhof (14:07 Uhr – gerne mit Zeugenaussage). Da ich kein Kleingeld dabei hatte, lief ich in den Mc Donalds, um Geld zu wechseln. Als ich zurückkam (14:12 Uhr, Mittagszeit und Hochbetrieb), hatte ich bereits einen Strafzettel (14:09 Uhr). Der Mann, der ihn mir ausgestellt hatte, lief noch über den Parkplatz. Also stellte ich ihm die Frage, warum er mir bereits nach 3 Minuten (14:16 Uhr) einen Strafzettel über 36€ ausstellte Daraufhin riss er nur die Arme hoch, er hätte ihn nicht geschrieben, das wäre sein Chef gewesen, dem er ja wohl schlecht sagen könne, dass er was falsch gemacht hätte, ich müsse ihn eben bezahlen. Daraufhin wurde ich so  wütend, dass ich sofort bei der Parkgaragengesellschaft anrufen und Beschwerde einlegen wollte. Eine Telefonnummer war auf dem Strafzettel nicht zu finden. Nur eine Faxnummer. Mein Faxgerät hatte ich aber gerade leider nicht zur Hand!
    Also fuhr ich nach Hause, um die Nummer zu googeln und wurde schließlich fündig. Ich telefonierte wie bereits erwähnt mit Frau M. (14:36 Uhr), die mir versicherte, ich müsse den Strafzettel nicht bezahlen, wenn ich schnell zurückfahre und noch ein Tagesticket löse. Sie fragte mich aber auch, warum ich denn nicht einfach noch einen Parkschein gelöst hätte, da innerhalb von fünf Minuten sowieso Kulanz bestehe.
    Nun zum eigentlichen Punkt meiner Beschwerde:
    Dieser Parkwächter sollte sich schämen! Denn diese Information hätte er mir auch direkt vor Ort geben können. Falls sie Anstand als Voraussetzung bei Ihren Mitarbeitern erwarten, würde ich mich freuen, wenn sie diese über solche Dinge aufklären (im speziellen diesen älteren Herren aus Bamberg, nicht mehr gut zu Fuß, graue Haare, groß und schlank) und beibringen, gerade Geld-wechselnde Personen auf diesen einfachen Sachverhalt hinzuweisen. Auch, wenn er behauptete, er hätte den Strafzettel nicht verteilt, sondern sein Chef (der nirgends aufzufinden war!).
    Trotzdem möchte ich mich bei Frau M. bedanken, die eine Nachzahlung bis 15:00 Uhr erlaubte.
     
    Mit relativ freundlichen Grüßen,
    Laura

  180. Hallo!

    bin leider auch in die Contipark-Falle gekommen – vielleicht mit einem neuen Aspekt: Als CarSharing-Nutzer ist ein Nachweis des Fahrers sicher leicht möglich, andererseits habe ich exakte (minutengenaue) Zeiten des Mietens.

    Die Zahlungsaufforderung listet
    – dreifachen Tagessatz (12€) plus
    – 30€ Vertragstrafe

    Soll ich die angebrochene Stunde (ohne Anerkennung der Rechtssituation) überweisen?

    TIA & MfG

  181. Meine Selbstverteidigungsstrategie: Ich lasse die Bahn dafür bezahlen, indem ich bei meiner nächsten Reise versuche, meinen Fahrschein nicht abstempeln zu lassen und diesen dann zur Rückerstattung einreiche. Schuld an diesem Schlamassel ist m.E. die DB, da sie trotz Kenntnis dieser Abzockermethoden kein Problem damit hat, solchen Gangstern die Parkplätze zu vermieten.

  182. Dann muss man wohl als Dauerparker in einem Parkhaus durchaus mit solchen hinterhältigen „Tricks“ rechnen, nachdem was hier alles zu lesen gibt.

  183. Dann muss man wohl als Dauerparker in einem Parkhaus durchaus mit solchen hinterhältigen „Tricks“ rechnen, nachdem was hier alles zu lesen gibt.
    Habe ich da etwa in ein Wespennest gestoßen?
    Sie wollten eine „gültige“ Mail-Adresse. Also was ist. Was zu verbergen?
    Werde mich mal bei der Verbraucherberatung über Sie schlau machen.

  184. Hallo,
    meine Variante habe ich jetzt noch nicht gelesen, was empfehlt Ihr denn zu machen: Ich hatte heute ordnungsgemäß ein Ticket am Bahnhof in Würzburg gelöst und gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite gelegt. Das Ticket war gültig von 12.15 Uhr bis 12.47 Uhr. Das Schreiben von Contipark wurde um 12.23 Uhr ausgestellt.

  185. Hallo,
    hier noch eine Variante von Abzocke durch CONTIPARK,

    Wir haben unser Auto wegen einer Zugreise, am Bahnhof in Hof (Saale) auf einem Parkplatz der CONTIPARK abgestellt. Da der Parkscheinautomat defekt war und wir keinen Ansprechpartner finden konnten haben wir die Parkscheibe ins Auto gelegt. Auf der Rückreise kam es zu einem Zugausfall bei der DB. Da das der letzte Zug war, konnten wir erst am Folgetag zurückreisen.
    Es kam wie es kommen musste, wir hatten einen Strafzettel über 30 € am Auto.
    Da wir eine schriftliche Bestätigung für den Zugausfall hatten, haben wir umgehend Widerspruch gegen das Bußgeld eingelegt.
    Nach einem halben Jahr (!!!) nun das Schreiben von CONTIPARK:
    Nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes ….., dass Ihrerseits eindeutig gegen unsere Vertrags- und … verstoßen wurde. Um Ihnen dennoch aufgrund der langen Bearbeitungszeit entgegen zu kommen, erklären wir uns aus Gründen der Kulanz und … bereit, den Vorgang mit der Zahlung der Vertragsstrafe in Höhe von 30 € zu beenden …..
    Mein Fazit:
    Nie wieder ein Parkplatz von CONTIPARK!
    Nie wieder Deutsche Bahn!

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