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…and that by robert m*

Düsseldorf?

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Ich rufe bei einem großen Mobilfunkunternehmen an. Der Callcenter-Mitarbeiter fragt nach meinem Legitimationskennwort. Da habe ich kein einfaches gewählt. Es ist eine zufällige Reihenfolge von Buchstaben und Zahlen. Eben kein „1234“ oder „Mein zweiter Vorname“ oder „Name meiner Tochter“ – Passwort.

Das hat mir schon oft die erstaunte Frage eingehandelt: „Sie haben mit Informatik zu tun, richtig?“. Nein, nicht richtig. Sicherheitsaskepte.

Meistens läuft es so ab, wenn ich bei dem Callcenter des Mobilfunkunternehmens anrufe: Ich rufe an. Sage mein Kennwort auf. Ich habe das Gefühl, die Mitarbeiterin vergleicht es nur mit dem, dass ihr sowieso angezeigt wird. Und fertig. Keine großen Probleme.

Aber manchmal führt es halt doch zu Problemen. So auch in diesem Gespräch gestern:

Mitarbeiter: „Sind sie …(Name)… aus Düsseldorf, Straße soundso“

Ich: „Ja. Der bin ich.“

Mitarbeiter: „Ihr Legitimationskennwort bräuchte ich dann bitte noch“

Ich: „Ok. Ich buchstabiere es ihnen. A…V“

Mitarbeiter: „A…U…“

Ich: „Nein. A…V…“

Er: „A…O?“

Ich:“ Nein. A…V(lauter)“

Er: „A…V?“

Ich: „Richtig….Also…A…V….S…C….F“

Er: „A…V…S…E…S ?“

Ich (schon etwas verärgert, wiederhole langsam, laut und deutlich): „Nein. A…V….S……C……F“

Er (wiederholt langsam): „A…V…S…C…E.. F?“

Ich (etwas ungläubig und schon langsam an einen Sketch aus einer dieser schlechten Comedy-Sendungen im Fernsehen erinnert): „Nein. Ok. Versuchen wir das anders. A wie Anton.“

Er: „Ok. A.“

Ich: „V wie Vogel.“

Er: „Ok. A…V…

Ich: „S wie Stadt“

Er: „A…V…Düsseldorf…“

Ich (am Ende mit den Nerven): „Nein. Das ist falsch. Also tut mir leid. Aber so kommen wir hier nicht weiter.“

Er: „Wie? Also es tut mir leid. Aber ich verstehe sie nicht so gut.“

Ich: „Ich sie aber schon. Dann müssen sie mir doch gleich sagen, dass sie mich nicht verstehen. Gut, dann lege ich jetzt auf. Das macht dann ja keinen Sinn.“

Er (klingt ernsthaft besorgt): „Aber dann kann ich ihnen jetzt auch nicht bei ihrem Problem helfen.“

Ich (freundlich): „Nein. Das können sie jetzt glaube ich auch nicht. Auf Wiederhören. Schönen Tag noch.“

Er: „Danke. Ihnen auch. Auf Wiederhören.“

Autor: Robert

Hallo, mein Name ist Robert. Ich bin Amateur-Blogger, Volljurist, wohne in Düsseldorf und schreibe hier kreuz und quer über alles, was ich erlebe und entdecke.

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