Ich will mich ja nicht aufregen. Aber da komme ich aus meiner wohlverdienten Sommerpause zurück und höre beim samstäglichen Frühstück gemütlich Radio…und dann das: Es gibt nur ein Thema. Loveparade-Tragödie…Trauergottesdienst…Loveparade-Tragödie.
Klar. Es sind 21 Menschen gestorben und das ist schlimm. Aber so viele sterben auch jeden Tag auf Deutschlands Autobahnen (behaupte ich jetzt mal).
Und wenn ich dann wieder meinen Arbeitsplatz besuche und vor dem Gebäude die deutsche und die nordrhein-westfälische Flagge auf Halbmast wehen sehe, dann weiß ich: irgendwas stimmt da nicht.
(Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich sowieso aufrege, dass ich die deutsche und die nordrhein-westfälische Flagge dort immer nur auf Halbmast im Trauerfall sehe und sonst nie.)
Naja. Aber schön, wieder hier zu sein!
P.S.: Dämlichstes Zitat in dem Zusammenhang aus dem Trauergottedienst: “Die Loveparade wurde zum Totentanz”
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2. August 2010 um 20:10 Uhr
Im Jahr 2009 sind in Deutschland (nur Deutschland) 4160 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Das ist allerdings schon viel weniger, als die Jahre davor.
Das bedeutet, es sterben täglich 11,4 Menschen bei Verkehrsunfällen.
Loveparadetote = 2 Tage Verkehrstote