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…and that by robert m*

22. April 2011
von Robert
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Hungrige Richter fällen härtere Urteile

So schreibt es Welt Online etwas vereinfachend. Tatsächlich ist das Ergebnis einer Studie amerikanischer Wissenschaftler, dass direkt nach einer Mahlzeit Urteile am mildesten ausfallen, kurz vor der nächsten Essenspause am härtesten.

In Deutschland mag das nur in einstweiligen Rechtsschutzverfahren und in Strafverfahren wichtig sein, in denen direkt am Ende der Verhandlung eine Entscheidung des Richters ergeht. Man sollte also vielleicht immer auf den Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung schauen, um Erfolgsaussichten abzuschätzen. Vielleicht lässt sich ein termin dann ja noch verschieben 😉

Ich denke, man kann daraus aber generell lernen, wenn es darum geht, von anderen Menschen einen Gefallen zu erhalten oder etwas von Vorgesetzten zu fordern: Immer nach dem Mittagessen machen! 🙂

21. April 2011
von Robert
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Ich wünschte mir, meine Freundin wäre gelähmt!

Schockiert? Ich auch!

Das schöne an Musik auf Englisch ist, dass man einfach das Gehirn abschalten kann, und die Melodie mitsummen. Dann spielt es keine so große Rolle mehr, was der Sänger überhaupt so singt.

Mittlerweile schon in den Top10 der Deutschen Singlecharts ist Milow mit seinem Lied „You and Me“.

Am Anfang summte ich fröhlich mit. Mittlerweile nicht mehr, nachdem ich dann doch mal ein paar Songtextfetzen im Ohr hatte. Eine Textzeile lautet:

I wish you were a little slower
Not just slow but paralyzed
Then I could plug you into a socket
So you could never run away
I really wish that you were smaller
Not just small but really really short
So I could put you in my pocket
And carry you around all day

Den ersten Teil übersetzt:

„Ich wünschte mir, du wärst ein wenig langsamer,
nicht nur langsam, sondern gelähmt,
dann könnte ich dich in eine Steckdose stecken
so dass du niemals wegrennen könntest.“ (…)

Der Sänger mag aus Frauensicht ein süßer Typ sein, und das Lied von der Idee her romantisch, aber solche Textzeilen erzeugen in mir ein ungutes Gefühl.

Aber vielleicht war ich auch einfach nur überrascht. Die Toten Hosen sangen ja schließlich auch schon: „Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist, und bringe uns beide um.“

12. April 2011
von Robert
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Nicht aus Fukushima

Ich hatte ja einen kurzen Gedanken an verstrahltes Essen aus Japan verschwendet, als es hieß: ab zum Sushi-Essen. Aber große Sorgen hatte ich nicht.

Der letzte Rest verpufte im Restaurant dann schnell:

18. März 2011
von Robert
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Hose runter

Ein türkischer ca. 30 Jahre alter Mann kommt ins Fitnessstudio und fragt am Tresen, ob er die Toilette benutzen darf. Kann er natürlich.

Ein paar Minuten später will ich auf die Herrentoilette gehen und öffne die Tür und knalle sie gegen den Besucher, der vorher nach der Toilette fragte. Er steht mit komplett herunter gelassenen Hosen mitten im Bad vor dem Waschbecken und beeilt sich die Hosen wieder hochzuziehen.

Was er da machte, musste ich ihn gar nicht erst fragen. Er erklärte es mir auch so. Während ich verdutzt zum Pissior ging, ging er wieder in die Toilettenkabine. Er erzählte dabei:

„Das mache ich aus Hygiene. Danach immer zuerst abwaschen und dann erst abputzen. Das ist viel hygienischer.“

Ich sprach ihn dann auf feuchtes Klopapier und die japanischen Duschtoiletten an. Doch er sagte, dass bringe nichts. Das muss man schon richtig abwaschen.

Wie er das dann genau macht, wollte ich dann doch nicht mehr wissen. – Ganz ausnahmsweise habe ich dann doch darauf verzichtet mir noch die Hände zu waschen.

18. März 2011
von Robert
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Sinnlos zusammenstehen

Zitat des Tages aus dem „Perfekten Dinner“ bei Vox:

„Wenn zwei oder mehr Männer sinnlos zusammen stehen, wird in der Regel mindestens ein Bier aufgemacht.“

Steckt ja schon ein Fünkchen Wahrheit drin. 🙂

16. Februar 2011
von Robert
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Contipark – Abzocke am Parkplatz?

Haben Sie auch auf einem Parkplatz vor einem Bahnhof der Deutschen Bahn AG geparkt und nach 5 Minuten bereits einen ordentlichen Strafzettel über 23 Euro und mehr bekommen? Meistens setzt sich die Forderung aus dem Parkentgelt, der Vertragsstrafe und den Halterermittlungskosten sowie den Inkassokosten zusammen. Zur rechtlichen Beurteilung…

17. Januar 2011
von Robert
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Hochwasser-Tourismus

Schon seit Tagen habe ich von dem Hochwasser des Rheines gehört, dass so hoch sein soll, wie schon lange nicht mehr. Also habe ich es gemacht, wie all die anderen Hochwasser-Touristen auch und bin am Sonntag bei milden, schönen Wetter an die Rheinpromenade in Düsseldorf gefahren, um mal ein paar Bilder vom Hochwasser zu schießen.

Normalerweise liegt der Rheinpegel in Düsseldorf zwischen 1,50 Meter und 4 Metern. Gestern waren es 8,50 Meter.

4. Januar 2011
von Robert
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Vodafone MeineRechnung Online

Da schließt man am 23.12.2010 beim Mobilfunkanbieter Vodafone einen Vertrag ab. Man wird gefragt, ob man eine OnlineRechnung möchte, oder ob man eine Papierrechnung möchte. Die koste allerdings 1,22 Euro pro Monat mehr.

Man entscheidet sich für die Papierrechnung. Online-Rechnung. Das riecht nach Einloggen, nach Passwortvergessen und unübersichtlichen Internetauftritten der betreffenden Unternehmen.

Nur 2 Wochen nach Vertragsschluss bekommt man dann Post von Vodafone mit folgenden ungefähren Inhalt (übersetzt): „Wenn sie jetzt nicht widersprechen innerhalb von 6 Wochen stellen wir ihren Vertrag von papierrechnung auf Online-Rechung um. Die Papierrechnung bekommen sie dann nicht mehr. Das ist soooo toll für sie. Das schont die Umwelt und sie haben sooo viele Vorteile davon.“

Zunächst finde ich das schon eine Frechheit. Man sagt bei Vertragsschluss ausdrücklich, man möchte die Papierrechnung und dann schreibt einem Vodafone 2 Wochen später, wenn man jetzt nicht widerspricht, bekommt man keine Papierrechnung mehr.

Für Vodafone bedeutet die OnlineRechnung vermutlich, dass viel weniger Leute sich ihre Rechnung wirklich anschauen. Das bedeutetdann wahrscheinlich wesentlich weniger Beschwerden oder Reklamationen wegen falscher Rechnungen. Folglich also mehr Einnahmen für Vodafone und weniger Kundenbetreuungskosten. Es ist einfach nur umständlich. Bis man weiß, wo man sich auf der Vodafone-Homepage einloggen soll. Dann muss man sich immer an sein Passwort erinnern. Und Vodafone spart die Druck- und Sendekosten für die ganzen Papierrechnungen. Für Vodafone hat das also viele Vorteile.

Und welche Vorteile habe ich dabei? Das es übersichtlich wäre, sich durch den Dschungel der Buttons zu drücken um seine Handyrechnungen der letzten 6 Monate anzusehen, kann ich nicht nachvollziehen.

Und im Endeffekt frage ich mich sowieso: Warum schickt mir Vodafone nicht die Rechnung als PDF an meine Email-Adresse? Dann würden sich wahrscheinlich doch wieder zu viele Leute tatsächlich ihre Handyrechnungen anschauen und Fehler entdecken, oder?

28. Dezember 2010
von Robert
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Besonderer Weckdienst

Da hat man die Weihnachtstage bei seinen Liebsten in der Heimat verbracht und setzt sich auch dem Stress aus, am 26.12.2010 mit abertausend Anderen per Zug wieder nach Hause zu kommen. Entsprechend spät kommt man zuhause an. Um 1 Uhr ist man dann im Bett.

Am nächsten Morgen klingelt dann um 7 Uhr das Telefon. Einmal, zweimal. Geht man dann verschlafen dran, hört man nichts. Schließlich klingelt es an der Tür. Sturm. Man sträubt sich aus dem Bett aufzustehen. Wer sollte einen um die Uhrzeit schon aus gutem Grund so belästigen? Schließlich öffnet (vermutlich auch genervt) ein anderer Hausbewohner. Dann klingelt und klopft es an der Wohnungstür. Verschlafen schmeißt man sich aus dem Bett.

Die beiden netten Herren vom Weckdienst. Ob man Halter des Fahrzeuges Soundso sei, wird man gefragt. Es stehe in einem, wegen einem Umzug aufgestellten, absoluten Halteverbot und müsse sofort weggefahren werden. Also rein in den Jogginganzug und zum Auto gestiefelt. Das Halteverbot sei am 23.12.2010 aufgestellt worden. Das mache ein Verwarnungsgeld. Aber man habe ja Verständnis, wegen Weihnachten und so. Deswegen betrage das Verwarnungsgeld jetzt nur 15 Euro und nicht 25 Euro. Ein Gericht habe entschieden, dass man alle 48 Stunden sein Auto überprüfen müsse.

Und tatsächlich hat sowohl das OVG Münster, wie auch das BVerwG 1995 bzw. 1996 schon entschieden, dass ein Autofahrer alle 48 Stunden nach seinem Fahrzeug schauen muss.

Ich habe dann den Weckdienst für die Zukunft abbestellt. Die kommen viel zu früh. Aber wach ist man auf jeden Fall sicher, nachdem er da war. 😉

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