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…and that by robert m*

17. Januar 2009
von Robert
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Warum Jura?

Warum man sich für ein Jurastudium entscheiden sollte, wird auf der Website der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) erklärt:

Ein Jurastudium lohnt sich für beinahe jeden. Sie lernen für Ihren künftigen Beruf und fürs Leben. Ihnen steht eine breite Palette der unterschiedlichsten Berufe offen, die zum Teil allerhöchste Anerkennung in Staat und Gesellschaft genießen. Viele der Absolventen erzielen gute Einkommen. Ein ausgebildeter Jurist ist im Grunde nie „arbeitslos“ und die meisten sind mit ihrer Tätigkeit auch nach Jahrzehnten noch sehr zufrieden. Der „tägliche Kampf um die Gerechtigkeit“ hält einen jung.

via jurabilis

10. Januar 2009
von Robert
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Heizung ablesen

Vor ein paar Tagen war ein netter Herr zum Ablesen der Heizung da. An meinen Heizungen sind immer noch die klassischen Röhrchen. Aus der verdunsteten Flüssigkeitsmenge hieraus wird dann auf den Gebrauch der Heizungen geschlossen.

Nachdem er alle Röhrchen angeschaut hatt und die Werte in sein Gerät eingegeben hatte, hielt er es mir hin und wollte, dass ich unterschreibe. Und da ich ja als Jurastudent nicht alles einfach so unterschreibe, habe ich ihn erstmal gefragt, wofür ich diese Unterschrift jetzt leisten soll.

Mit der Unterschrift würde ich bestätigen, dass alle Werte korrekt abgelesen worden seien, sagte er mir. Soso…ich hätte also selber im vorraus die Werte selbst ablesen sollen um sie vor Unterschrift mit seinen zu vergleichen.

Ich wollte keinen Aufstand machen und habe dann unterschrieben, da die alten Röhrchen ja noch in der Heizung eingesetzt bleiben und somit auch im nachhinein noch eine Kontrolle der Werte möglich wäre.

Nächstes Jahr werde ich aber sehr sicher die Werte vorher selbst ablesen, denn ich unterschreibe doch nicht, dass die Werte stimmen, wenn ich es gar nicht kontrolliert habe. Ärgerlich.

5. Januar 2009
von Robert
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Haftung für Verlinkungen

Der BGH hat bereits mit Urteil vom 17.07.2003 I ZR 259/00 „Paperboy“ entschieden, dass Verlinkungen auf fremde Websites kein Verstoß gegen das Urheberrecht darstellen, selbst dann wenn der Website-Inhaber die Verlinkung nicht wünscht.

Der BGH entschied zudem, dass eine Haftung für verlinkte Inhalte dann entstehen kann, wenn der Inhalt eindeutig und unübersehbar rechtswidrig ist. Insoweit gilt eine allgemeine Überwachungspflicht, welche der Linksetzende hat, wenn dieser einen Link veröffentlicht. Hierbei sei zu berücksichtigen, dass das Internet auf einem Geflecht von Verlinkungen basiert und eine komplette Kontrolle der Links auf Rechtswidrigkeiten gar nicht möglich sei.

Und dass das, was man schon seit Jahren auf vielen Homepages lesen kann Quatsch ist, sollte so langsam jeder mitbekommen haben (Wikipedia-Artikel mit weiteren Quellen dazu):

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – „Haftung für Links“ hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.


29. November 2008
von Robert
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Parken in Heidelberg

Es ist schon faszinierend. Selbst gestern, am ersten voradventlichen Freitag Abend, standen die Autos vor dem Parkhaus des Kaufhaus Kraus (Parkhaus P6) Schlange bis auf die Straße und blockierten diese. Ich glaube dieses Parkhaus ist das am häufigsten angefahrene und am häufigsten komplett volle in Heidelberg.

Wer in der Vorweihnachtszeit Freitags und an Wochenenden meint, dort parken zu müssen, ist selbst Schuld. Zudem ist zu erwarten, dass die Polizei sich davorstellen wird, um zu verhindern, dass die Leute mitten auf der Straße stehen bleiben, um darauf zu warten dort reinfahren zu können.

Generell gilt:

– Die Straße/Parkhäuser am Neckar entlang ist strengstens zu meiden, da ständig verstopft und mit tausenden Ampeln. Die Parkhäuser am Neckar (P6, P8) und hinten in der Altstadt unter dem Karlsplatz (Parkhaus P13) sind ständig überfüllt. Von den anderen vorne am Bismarckplatz will ich gar nicht erst reden.

– Auch wer von der anderen Seite in die Altstadt will, der sollte die Parkhäuser an der Friedrich-Ebert-Anlage und unter der Universitätsbibliothek (Parkhaus P11) vergessen.

– Einzige realistische Chance ist das Parkhaus P12 (Kornmarkt/Schloss) da es am schwierigsten zu erreichen ist und vielen nicht so bekannt ist. Zudem ist man von dort aus direkt am Weihnachtsmarkt. Es sollte über die Friedrich-Ebert-Anlage angefahren werden und auf keinen Fall vom Neckar aus.

Am cleversten und stressfreisten ist es natürlich von der Idee Abstand zu nehmen, man müsste unbedingt mit dem Auto in einem Altstadt-Parkhaus parken. Davon kann ich nur abraten. Dies kostet nur Zeit und Nerven.

Wie ja auch die Heidelberger Polizei empfiehlt, ist es am besten, man parkt im Parkhaus P2 (Bauhaus) oder im Parkhaus P15 (Altklinikum). Von dort aus ist man in spätestens 10 Minuten zu Fuß am Eingang der Fußgängerzone. Auch einen Versuch wert ist das Parkhaus am Carre/Heidelberg City.

Für die Parkplatzsuche in der Altstadt hätte man sicher mehr Zeit benötigt.

Navi-Adressen zu den Parkhäusern gibt es hier.

26. Oktober 2008
von Robert
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Jura-Studenten

Ich kann mich noch gut erinnern, wie es war, als ich im frühen Studienstadium in den Semesterferien eine Hausarbeit schreiben musste.

Schon einen Tag nachdem die Hausarbeiten-Texte ausgegeben worden waren, waren in der Bibliothek des Juristischen Seminars alle wichtigen Aufsätze zu der Hausarbeits-Aufgabenstellung aus den Bänden herausgerissen, wichtige Bücher fehlten und auch aus Kommentaren waren Seiten verschwunden, so dass es immer ein paar Tage dauerte, bis Kopien davon besorgt worden waren und man diese einsehen konnte.

Und schon früh hörte ich mehrfach, dass nirgendwo mehr Bücher gestohlen werden, als bei den Juristen. Zuletzt redete ich mit einer Angestellten der VWL-Bereichsbibliothek darüber. Auch sie bestätigte mir diese traurige Tatsache.

Am Ausgang der Bibliothek des Juristischen Seminars sitzt immer ein netter Herr, der den ganzen Tag darauf aufpasst, dass niemand Bücher aus der Bibliothek mitnimmt. Oft liest er dabei Zeitung. Vor kurzem musste er kurz auf die Toilette und lies seine Zeitung aufgeschlagen an seinem Platz am Ausgang liegen. Als er von der Toilette wiederkam, war sie weg.

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