9. November 2010
von Robert
1 Kommentar
Ich trainiere in einem Fitnessstudio in Düsseldorf. Dort gab es Kurse. Unter anderem auch einen Kickboxen-Kurs. Der war aber nur für Frauen. Ich beobachtete also wöchentlich, wie die Frauen in Massen in den Kurs hinein und anschließend wieder herausströmten. Zumindest anfangs. Dann wurden es immer weniger. Am Ende waren es vielleicht noch 4.
Der Kickbox-Trainer, M., schien ein unangenehmer Zeitgenosse zu sein. Sein Ziel war es offensichtlich einen Raum zum Training für sein “Kickbox-Team” zu bekommen. Wer sich nicht so recht für Wettkampf-Kickboxen begeistern konnte, wurde schnell aus dem Kurs geekelt.
Dann schloss er mit 2 Teilnehmerinnen des Kickbox-Kurses Verträge unter dem Namen eines eingetragenen Vereins ab, den es tatsächlich nicht gab. Leistungen erbrachte er zusätzlich zu den Kurses nicht. Er setzte die beiden jungen Damen dafür aber massiv unter Druck, monatlich auch schön die 50 Euro zu zahlen. Und zwar in bar ohne Quittung und Rechnung. Der Vertrag ist zivilrechtlich gesehen unwirksam. Das Verhalten strafrechtlich verfolgbar.
Alles in allem sehr zwielichtig. Was folgte war massiver Psychodruck. Die Damen sollten die Klappe halten und brav 50 Euro zahlen. Die Damen hatten schließlich Angst um ihre körperliche Unversehrtheit. Trotzdem bezahlten sie dann auf meinen Rat nicht mehr und wendeten sich an den Studiobesitzer. Und das wars dann auch mit den Kickbox-Kursen. Die finden jetzt nicht mehr statt.
Einem Forum ist zu entnehmen, dass der Kickboxer bereits einmal ein Fitnessstudio in Düsseldorf unfreiwillig verlassen musste.
Vielleicht hat ja jemand mal in einem anderen Fitnessstudio in Düsseldorf die selben Probleme mit dem Herrn.