Unweit der Königsallee in der Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf bin ich heute am “Penner Palast” vorbeigekommen.
Wie eine kurze Google-Suche zeigt geht die Geschichte des Ladens bis ins Jahr 2006 zurück. Damals eröffnete der iranische Geschäftsmann Mohammad Vahabzadeh ein Geschäft für Krawatten und Hemden in der berühmten Düsseldorfer Einkaufsstraße “Am Wehrhahn” mit diesem Namen.
Die Name wurde damals auch schnell ein Fall für den Anwalt. Die Vermieterin des Hauses, in dem der Perser sein Geschäft betrieb, störte sich an dem doch eher außergewöhnlichen Namen. Die Vermieterin meinte, der Name “Penner-Palast” sei „in hohem Maße geeignet, die Interessen und die Integrität der Vermieterin sowie der übrigen Mieter zu beeinträchtigen.”
Letztendlich scheint man sich irgendwie geeinigt oder gerichtlich gestritten haben. Das Geschäft in der Einkaufsstraße “Am Wehrhahn” gibt es zumindest nicht mehr. Dafür residiert der Penner Palast jetzt in der Graf-Adolf-Straße. Der Vermieter dieses Hauses scheint die Ansicht der alten Vermieterin zu dem Namen wohl nicht zu teilen. Zumindest konnte ich nichts Gegenteiliges herausfinden.
Interessant ist der Hintergrund zu dem Namen. Der Geschäftsinhaber dachte bei der Namensgebung “an Menschen, die länger schlafen und später zum shoppen kommen”. Ob das wirklich die richtige Definition für “Penner” ist, wage ich zu bezweifeln. Statt “Penner Palast” wäre da vielleicht der Name “Langschläfer Palast” oder “Studenten Palast” passender gewesen. Genauso aufsehenerregend wäre das aber sicher nicht.
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